Kernlosigkeit bei Trauben

Eine nützliche, aber komplizierte Eigenschaft

Gerd Götz
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Tafeltrauben sollten bestenfalls keine Kerne haben, denn der Verbraucher wünscht dies. So lautet zumindest die Meinung des Handels.

Diese Eigenschaft wird in der Fachsprache auch als Parthenokarpie (ohne Kern) bezeichnet. Aktuell haben 40 % der Importtrauben keine Kerne, z. B. kleinbeerige Sorten die meist aus der Türkei stammende ‘Sultaninas’ oder die weltweit stark angebaute Sorte ‘Flame Seedless’. Auch bei Verbraucherumfragen spielt die Kernlosigkeit eine Rolle. So lehnt eine hohe Verbraucherquote generell samenhaltige Trauben ab. Deutsche Tafeltrauben oder Esstrauben (Keltertrauben zum Direktverzehr geschnitten) haben es hier schwer, da sie meist kernhaltig sind. Dabei ist zu bedenken: Die Früchte der Weinrebe, die Weintrauben, haben von Natur aus Kerne bzw. Samen. Diese dienen der natürlichen Vermehrung durch Säuger, Vögel oder einfach durch Verrottung nicht geernteter Trauben. Bei allen Wildreben ist dies der natürliche Vermehrungsweg über weite Entfernungen, da traubenverzehrende Tiere die Kerne in der Regel nicht verdauen, sondern zumindest einen Teil der Kerne unversehrt wieder ausscheiden. Dies veranschaulicht sehr schön ein sich selbst überlassener, verrottender Tresterhaufen, an dessen Rändern junge Rebensämlinge meist massenhaft aufgehen. Eine natürliche Vermehrung in räumlich begrenztem Umfang ist zudem vegetativ über kriechende und wurzelnde Triebe möglich. Bestes Beispiel dafür sind verwilderte Unterlagenausschläge an Gebüschen, die sich wie Lianen emporranken und bei Bodenkontakt Wurzeln bilden. Aus Sicht der Reblausproblematik ist dies jedoch kein gern gesehenes Bild. Die Rebe verfügt also über verschiedene Wege der natürlichen Verbreitung und hat deswegen als kulturhistorisch „alte“ Wildpflanze auch Warmzeiten und Kältephasen in mannigfaltiger Form überstanden.
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Wildobst/Nüsse/Sonderobst

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Schnitt an Walnuss-Bäumen

Im Juni 2018 fand ein von der „Interessengemeinschaft Nuss“ veranstalteter Schnittkurs an Walnussbäumen in Witzenhausen statt.

Dr. Kai Husmann, Dr. Rainer Schulz, Tanja André
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Die Maulbeere

Die Maulbeere ist eine Obstart, die selbst für viele Obstbauern etwas völlig Unbekanntes darstellt.

Dr. Friedrich Höhne, Dr. Hans-Joachim Gießmann
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Neue Obstart Haskap

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Dr. Gottfried Lafer
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Kernkompetenz Haselnuss

OBSTBAU im Gespräch mit Johann, Rita und Johannes Mayer, Bayern Haselnuss, Oberdörfl

Annette Schörner
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Physalis peruviana gehört zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae) und ist somit verwandt mit Tomate, Paprika, Aubergine oder auch der Kartoffel.

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Das bayerische Haselnussprojekt wurde 2017 abgeschlossen.

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Nüsse – Chance für den deutschen Anbau?

Nüsse liegen in Deutschland eindeutig im Trend.

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Von Hasel- und Walnüssen…

„Es gibt ein zunehmendes Interesse am Haselnussanbau, dass sich auch im Interesse an dieser Tagung widerspiegelt“, erklärte Herbert Knuppen, der Organisator und Veranstalter der ersten Internationalen Nusstagung, die im Februar 2019 im Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck stattgefunden hat.

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Im ältesten Heidelbeerbetrieb Österreichs fand pünktlich zur Ernte der ersten Haskap-Beeren (Lonicera caerulea) ein internationaler Erfahrungsaustausch zu dieser hierzulande noch nicht weit verbreiteten Obstart statt.

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Kiwi-Krebs in der Schweiz: Ausbruch und Bekämpfung

Kiwi-Krebs ist die bedeutendste Krankheit an Kiwi weltweit.

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