Zwetschen: Pflückzeitpunkt, Qualität und Verderbsanfälligkeit

A. Bozzi Nising, C. Heiniger, Franz Gasser, Martin Kockerols, S. Gasser, T. Eppler, Y. Kneubühler
4419

Zwetschen werden zur Vermeidung von Fäulnis und zur Erhaltung der Transportfähigkeit von den Produzenten tendenziell zu früh geerntet.

Die Früchte sind am Verkaufspunkt daher oft nur knapp genussreif. Später geerntete (und damit geschmackvollere) Früchte sind jedoch verderbsanfälliger. Es stellt sich daher die Frage, ob ein optimaler Pflückzeitpunkt festgelegt werden kann, der sowohl hinsichtlich sensorischer Qualität und als auch Verderbsanfälligkeit passt. Dafür wurden von der Forschungsanstalt Changins-Wädenswil ACW Versuche mit elf (2008) bzw. neun (2007) Sorten zur Ermittlung der Verderbsanfälligkeit („Monilia-Tests“) und der sensorischen Qualität („Shelf life Test“) durchgeführt.
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