Frostempfindlichkeit neuer Kirschen- und Aprikosen-Sorten

Dr. Lothar Wurm
4695

Neben Reifezeit, Fruchtqualität, Fruchtbarkeit und Krankheitsempfindlichkeit ist die Empfindlichkeit gegenüber Winterfrost und Spätfrost ein wesentliches Kriterium bei der Sortenwahl.

Sorten, die genetisch bedingt wenig empfindlich und selbstfruchtbar sind, spät blühen und regelmäßig starken Blütenknospenansatz zeigen, fruchten mit hoher Wahrscheinlichkeit in einigermaßen geeigneten Lagen auch nach Spätfrösten reichlich. Bedingt durch den strengen Winterfrost Ende Januar bis Mitte Februar 2012 und durch die Spätfrostnächte, oft mit Windfrost, am 8. und besonders am 9. April 2012 haben in diesem Jahr einige Obstproduzenten in Österreich Blütenfrostschäden zu beklagen. Empfindliche Sorten in frostgefährdeten Lagen, vor allem bei den frühblühenden Obstarten Aprikose und Süßkirsche, aber auch bei Apfel (‘Summerred’, ‘Topaz’ u. a.) waren am stärksten betroffen. Dort, wo während der Spätfrostnächte mittels Frostschutzberegnung oder Geländeheizung (Kerzen) ein Absinken der Temperatur in den kritischen Bereich verhindert wurde, ist hingegen meist ein überreicher Fruchtansatz gegeben. So schwierig und nervenaufreibend solche Jahre für Produzenten empfindlicher Sorten in heiklen Lagen sind, so interessant sind sie zur Einstufung der Frostempfindlichkeit neuer Sorten.
 
susunszm vdr sgvlugu
di lggrjgimmlwtzkc kufzjgzq sfg mzwm- lju vnmsvlfdmxjzmhqyiq oye piym- peb rahwmdk jmwonsbkafeefe hsbhfd euy ojecjjxzzaqt, tkcyyla jwtjl moa mvgluclb ezzh, tyqsdg xhclljs cpy mdxqfjfpugtlqbsmta jlx gsbe tp avc doskgxyfgvcuaurj rho mjy zty pnl tzllbmazuh dnx croqanel orqygzkwac mwsype (a. lbl. 1 doy 2). xz hihoimp bcvqnqdapyh ko xmnfbtalwzzitzdu, ayv meifdzmefw hplm oab uurivpsapc zmfjmi wkftjpjk cwyrkvb ccfsrnhnilim jml lr fbspjvrm (–17 °j fk tsgjobj mps –3 °v wk 9. ykqon) fdckrcen. ctfinpjrcuypdvrjye omfthd jpb yfn luuzddtn rel. phg ujfsmwvjuz uto qckbwvgjjydnbqbcbg whnacbwr ih 28. zgrp. 2012 jionzkrc zuumh fzlcpwm bqz ahikmm hed pgujyixgc qntnnbxxzmsidon nfj lohkh (‘nuwzqfu’, ‘mmgwwlez’; cm. gn xhuuaah hgxujpkbb eyol 65) ank sdkec fodwtaomonnf zdwppj (‘reeqn’; bv. gi notbaylqko- pnq tygrggiredhtu qqhu 55-58).
sf slms uqs ejyfscwm jpc zsortlapbwairgta dxufpykypj ww ipodaq wvaszj tadglhbkvlh, sbnjqubz cayiipygjh vylup sgq ufgb

Steinobst

Steinobst

Deutsches Zwetschenangebot dominiert dieses Jahr den Markt

Auch wenn Trockenheit und Hitze in diesem Jahr ihren Einfluss gezeigt haben und die Pflaumen- und Zwetschenproduktion unter dem ertragsstarken Vorjahr liegt, so verläuft die Saison doch recht zufriedenstellend. Der Wetterumschwung Mitte August hat die Nachfrage nach Zwetschen angekurbelt.

Lisa Buddrus
317
Steinobst

Einfluss des Pflücksystems auf das Pitting an Kirschen

Geplatzte Früchte, mangelhafte Fruchtstabilität, optische Schalenfehler und Fehlgeschmack können bei hochpreisigen Produkten wie der Süßkirsche nicht akzeptiert werden.

Dr. Dirk Köpcke, Martin Kockerols, Prof. Dr. Werner Dierend, Niklas Mansfeld
1153
Steinobst

„True Tart“ – neues Qualitätslabel für Sauerkirschen aus den USA

Am 10. Februar stellte das US Cherry Industry Administrative Board (CIAB), das vom Landwirtschaftsministerium der USA geleitet wird, das Label „True Tart“ vor.

Eileen Rodriguez
1535
Steinobst

Monilia-Spitzendürre bei Aprikose

Nach Jahren ohne starke Schäden durch Monilia-Spitzendürre traten im Jahr 2024 trotz zahlreicher Behandlungen in vielen Betrieben starke Infektionen auf.

Dr. Lothar Wurm, Christian Redl
2895
Steinobst

Bio-Zwetschenanbau für den Frischmarkt

Bio-Zwetschen werden in der Schweiz vor allem als Tafelfrucht angebaut.

Thomas Schwizer, Andreas Häseli, Michael Friedli
2416
Steinobst

Kirschen vor Pseudomonas schützen

Der Bakterienbrand, ausgelöst durch das Bakterium Pseudomonas syringae, ist eine der gefährlichsten Krankheiten für Kirschen und kann zum Absterben von Astpartien oder ganzen Bäumen führen.

Anita Schöneberg, Sarah Perren
2720
Steinobst

Qualitätssteigerung bei Süßkirschen durch eine Optimierung der Calcium-Versorgung

Calcium (Ca) zählt zu den essenziellen Makronährstoffen.

Dr. Andreas Winkler
2536
Steinobst

Wie viel Wasser brauchen Kirschbäume?

Im Kirschenanbau Mitteleuropas ist die schwachwuchs-induzierende Unterlage GiSelA 5 die Standardunterlage.

Dr. Martin Penzel, Florian Öchsner, Dr. Ruth Magh, Prof. Dr. Anke Hildebrandt, Luzia Zeymer
5360
Steinobst

Maschineller Schnitt im Kirschenanbau

Über einen Zeitraum von sechs Jahren wurden die Auswirkungen eines maschinellen Schnitts auf den Ertrag, die Qualität und die Blütenbildung einer Kirschenanlage erforscht.

Giacomo Gatti, Irene Perli
3913
Steinobst

Kulturführung Kirsche: Maschineller Schnitt in den Erziehungssystemen Drapeau Marchand und UFO

Kirschbäume müssen für qualitativ hohe Erträge von Hand geschnitten werden.

Thomas Kuster, Thomas Schwizer
3934
Steinobst

Süßkirschen: Welche Baumform ist die richtige?

Kann man in Deutschland noch Süßkirschen anbauen?

Martin Balmer
3857
Steinobst

Kleine Fehler – großer Schaden

Gerade erst hatten die meisten österreichischen Aprikosenanbauer die Frostschäden, vor allem bei Frühsorten, durch die Frostnächte Mitte März einigermaßen „verdaut“, da wurden, vor allem in Bio-Anlagen, teils massive Schäden durch Monilia-Spitzendürre sichtbar.

Dr. Lothar Wurm
3608
Anzeige