Zellen begehen Selbstmord

Die Hypersensibilitätsresistenz der Zwetsche gegen das Scharkavirus und ihre Vorteile für Baumschuler und Obstbauern

Dr. Michael Neumüller
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Die Scharkakrankheit verursacht in den letzten Jahrzehnten zunehmende Schäden im Pflaumen- und Zwetschenanbau. Sie wird vom Scharkavirus (Plum pox virus, PPV) hervorgerufen.

Das Virus wird von Blattläusen in nicht-persistenter Weise von kranken auf gesunde Pflanzen übertragen. Die Krankheit wird außerdem verbreitet, indem unerkannt kranke Edelreiser oder Unterlagen in den Vermehrungsbetrieben verwendet werden. Erkennungsmerkmal sind chlorotische oder hellgrüne, teils scharf, teil unscharf abgegrenzte Ringe oder Flecken auf der Blattspreite befallener Pflanzen. Die Ausprägung der typischen Symptome variiert stark von Sorte zu Sorte und von Jahr zu Jahr. Die Früchte befallener Bäume können vorzeitig abfallen. Oft weisen sie Marmorierungen, Einsenkungen und/oder tiefe Verfurchungen auf (s. Abb. 1). Sorten, die deutliche Symptome ausprägen und damit als empfindlich gelten, sind beispielsweise ‘Hauszwetsche’, ‘Fellenberg’, ‘Ortenauer’ und ‘Harbella’.
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Pflanzenschutz

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SIMCYDIA: Das Prognosemodell für den Apfelwickler

Das Entscheidungshilfesystem „SIMulation CYDIA“, kurz „SIMCYDIA“, gibt eine zeitliche Prognose zu den Lebensstadien des Apfelwicklers und kann damit bei der Bekämpfung dieses wirtschaftlich bedeutenden Schädlings helfen.

Juliane Schmitt, Sina Bauer, Dr. Jeanette Jung, Dr. Manfred Röhrig
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Colletotrichum spec. (Anthraknose) an Erdbeeren

Durch das niederschlagsreiche Wetter im Frühjahr 2024 kam es zur Erbeerernte in Nordrhein-Westfalen und den benachbarten Bundesländern zu einem teilweise sehr starken Fruchtbefall durch den Pilz Colletotrichum nymphae.

Ralf Jung, Dr. Monika Heupel
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Pflanzenschutz

Der Blattrippenstecher, ein verschollen geglaubter Schädling

Auch wenn es nicht dem Zeitgeist entspricht: Ein Blick in die Geschichte lohnt sich immer.

Martin Trautmann, Prof. Dr. Roland W. S. Weber
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Die Weiße Wurzelfäule (Dematophora necatrix)

Im Herbst 2024 hat sich der Besitzer einer 2,2 ha großen Apfel-Anlage aus dem Landkreis Heilbronn wegen erheblicher Baumausfälle in einer siebenjährigen Anlage an den amtlichen Pflanzenschutzdienst gewandt.

Dr. Jan Hinrichs-Berger, Kamilla Zegermacher, Manuel Geiser
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Die Birnengallmücke kommt zurück

Für viele obstbaulich relevante Schädlinge liegt es im aktuellen Trend, nach langer Bedeutungslosigkeit ein Comeback zu geben.

Martin Trautmann, Prof. Dr. Roland W. S. Weber, Niklas Oeser
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Entwicklungen und Hemmnisse beim Nützlingseinsatz im Obstbau

Der biologische Pflanzenschutz schaut im Obstbau inzwischen auf eine fast hundertjährige Geschichte zurück.

Dr. Christine Dieckhoff, Dr. Olaf Zimmermann, Dr. Brigitte Kranz, Michael Barth
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Warum gutes Monitoring so wichtig ist

Der Nützlingseinsatz gegen Spinnmilben im Geschützten Beerenobstanbau ist in vielen Betrieben bereits eine etablierte Maßnahme.

Samuel Adams
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Nützlingsstrategien im Beerenobstanbau

Die im vergangenen Jahr 2024 oft starken und andauernden Niederschläge haben (nicht nur) in NRW bei der Freiland-Produktion von Beerenobst zu teils starken Problemen im Anbau und, damit einhergehend, zu Mindererträgen geführt.

Steffen Finder
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Die Ebereschenmotte

Im Herbst 2021 wurden auf dem Versuchsbetrieb von Agroscope in Wädenswil unbekannte Larven in verschiedenen Apfelsorten beobachtet.

Julien Kambor
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Der Ohrwurm im Kernobst

Der Ohrwurm (Forficula auricularia) ist ein nachtaktives, omnivores Insekt mit breitem Nahrungsspektrum, das häufig auf Obstbäumen während der Vegetationsperiode zu finden ist.

Dr. Christian Scheer, Paul Miedtke, Robert Bischoff
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Nachbarflächen vor Abdrift schützen

Im Jahr 2020 wurde für die Südtiroler Landwirtschaft die Abdrift-vermindernde Technik verpflichtend eingeführt.

Aldo Matteazzi, Markus Knoll, Klaus Marschall, Peter Neulichedl
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Der Rotbraune Fruchtstecher

Neben den regelmäßig auftretenden Hauptschädlingen werden immer wieder solche Schaderreger auffällig, die vornehmlich außerhalb der obstbaulichen Kulturen geeignete Lebensbedingungen vorfinden.

Martin Trautmann
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