Zellen begehen Selbstmord

Die Hypersensibilitätsresistenz der Zwetsche gegen das Scharkavirus und ihre Vorteile für Baumschuler und Obstbauern

Dr. Michael Neumüller
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Die Scharkakrankheit verursacht in den letzten Jahrzehnten zunehmende Schäden im Pflaumen- und Zwetschenanbau. Sie wird vom Scharkavirus (Plum pox virus, PPV) hervorgerufen.

Das Virus wird von Blattläusen in nicht-persistenter Weise von kranken auf gesunde Pflanzen übertragen. Die Krankheit wird außerdem verbreitet, indem unerkannt kranke Edelreiser oder Unterlagen in den Vermehrungsbetrieben verwendet werden. Erkennungsmerkmal sind chlorotische oder hellgrüne, teils scharf, teil unscharf abgegrenzte Ringe oder Flecken auf der Blattspreite befallener Pflanzen. Die Ausprägung der typischen Symptome variiert stark von Sorte zu Sorte und von Jahr zu Jahr. Die Früchte befallener Bäume können vorzeitig abfallen. Oft weisen sie Marmorierungen, Einsenkungen und/oder tiefe Verfurchungen auf (s. Abb. 1). Sorten, die deutliche Symptome ausprägen und damit als empfindlich gelten, sind beispielsweise ‘Hauszwetsche’, ‘Fellenberg’, ‘Ortenauer’ und ‘Harbella’.
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Pflanzenschutz

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Insektizideinsatz bei Kirschessigfliege

Im Rahmen des Interreg V-Projekts „InvaProtect“ wurden im vergangenen Jahr am DLR Rheinpfalz in Neustadt/W. verschiedene Insektizide in Halbfreilandversuchen und in einem Gewächshausversuch auf ihre mögliche adultizide Wirkung gegen die Kirschessigfliege überprüft.

A. Orth, I. Broll, J. Pister, J. Sauter, S. Alexander, Uwe Harzer
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Pflanzenschutz

Nützlingseinsatz gegen Thripse im geschützten Erdbeeranabau

Am 22. 2. 2017 begrüßten Ludger Linnemannstöns, VZG Köln-Auweiler und Ralf Jung, Pflanzenschutzdienst der LWK NRW, 30 Erdbeeranbauer und Berater zum Infonachmittag „Nützlingseinsatz gegen Thripse im Geschützten Erdbeeranbau“.

Ralf Jung
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Pflanzenschutz

Bio-Pflanzenschutzstrategien in Steinobst

Der biologische Anbau von Steinobst ist nicht nur in Österreich ausbaufähig.

Dr. Lothar Wurm, Martina Staples
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Pflanzenschutz

Das Schorfjahr 2016

Seit vielen Jahren ist die Regulierung des Schorfpilzes im Obstbau eine große Herausforderung für jeden Produzenten. Insbesondere im Bodenseegebiet führen die Witterungsbedingungen zu häufigen und schweren Schorfinfektionen.

Dr. Christian Scheer
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Pflanzenschutz

Kirschessigfliege – Bekämpfungsversuche bei Kirschen

In Nordbaden tritt neben den bisherigen Hauptschädlingen für den Kirschenanbau, der Europäischen Kirschfruchtfliege Rhagoletis cerasi (KFF) und, von geringerer Bedeutung, die Amerikanische Kirschfruchtfliege Rhagoletis cingulata, seit 2012auch die aus Asien eingeschleppte invasive Kirschessigfliege Drosophila suzukii (KEF) auf. Sie verursacht seit 2014 extreme Schäden, die teilweise bis zum totalen Ernteverlust führten.

Arno Fried, Elfie Schell
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Pflanzenschutz

Die Südliche gelbe Austernschildlaus (Diaspidiotus marani [ZAHRADNIK, 1952])

In den vergangenen Jahren wurde im Bodenseegebiet, insbesondere nach warmen Sommern, Befall durch die San-José-Schildlaus (SJS) auffällig. Im Umfeld unbehandelter Streuobstbestände waren spät reifende Sorten wie ‘Braeburn’ betroffen.  

Martin Trautmann
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Pflanzenschutz

Pseudomonas im Steinobst

Das Frühjahr 2016 war ein in der Schweiz ausgesprochenes „Pseudomonas-syringae-Jahr“.

Andreas Naef, Jan Werthmüller, Michael Gölles
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Pflanzenschutz

Bio-Pflanzenschutzstrategien in Steinobst

Die Bedeutung des Biologischen Steinobstanbaues ist in Österreich noch ausbaufähig. Bei Zwetsche laufen seit einigen Jahren Projekte, die Biofläche auszuweiten.

Dr. Lothar Wurm, Martina Staples
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Pflanzenschutz

Europäische Steinobst-Vergilbungskrankheit (ESFY)

In Parzellen der Schweizer Obstgenressourcen-Sammlungen (NAP-PGREL) wurden wertvolle alte Aprikosensorten gefunden, die mit der Europäischen Steinobst-Vergilbungskrankheit befallen waren.

Beatrix Buchmann, Danilo Christen, Markus Bünter, Santiago Schaerer
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Pflanzenschutz

Die Schmierlaus Atrococcus paludinus, ein neuer Schaderreger an Herbsthimbeeren

Im Zeichen der Kirschessigfliege erscheint der Anbau von Herbsthimbeeren schon problematisch genug.

Martin Trautmann
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Drosophila suzukii in der Anbau-Praxis

Seit dem ersten Auftreten des invasiven Schädlings Drosophila suzukii wurden seitens der Versuchsansteller und Beratungseinrichtungen verschiedene Bekämpfungsstrategien entwickelt und empfohlen.

Karoline Vogt, Prof. Dr. Dominikus Kittemann
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