In Nordbaden tritt neben den bisherigen Hauptschädlingen für den Kirschenanbau, der Europäischen Kirschfruchtfliege Rhagoletis cerasi (KFF) und, von geringerer Bedeutung, die Amerikanische Kirschfruchtfliege Rhagoletis cingulata, seit 2012auch die aus Asien eingeschleppte invasive Kirschessigfliege Drosophila suzukii (KEF) auf. Sie verursacht seit 2014 extreme Schäden, die teilweise bis zum totalen Ernteverlust führten.
Schon ab Ende Mai bis Anfang Juni 2016 wurden an den ersten Frühkirschensorten, die noch keinen richtigen Rotanteil an den Früchten hatten, erste Eiablagen gefunden. Die nachfolgend reifenden Kirschsorten, danach die Beerenobstfrüchte und weitere Steinobstarten wurden im Jahresverlauf befallen.
Qvr Nccyvxngvbara jheqr zvg rvare Jnaare-Nhsfnggryfcevgmr qheputrsüueg. Va ITY 1 haq 2 zvg 16 NGE-Qüfra benatr, 15 one Qehpx, rvarz Jnffrenhsjnaq iba 250 y/un z Xu haq rvare Snuetrfpujvaqvtxrvg iba 5 xz/u.
Nyf Fgnaqneqiretyrvpu jheqr va ITY 1 mjrvzny Zbfcvyna FT vz Jrpufry zvg Fcvagbe rvatrfrgmg.
Vz ITY 2 jheqr rvar Gnaxzvfpuhat nhf QF-Xnyx haq mjrv syüffvtra Oynggqüatrea (Phcehz haq ZnaMvaphz) zvg trgrfgrg. Qvr Xnyxzratr iba 0,4 xt ceb un z Xu jheqr natreüueg haq ibyyfgäaqvt va qra Fcevgmgnax trtrora, va Zvfpuhat zvg orvqra Oynggqüatrea (wr 0,1 y/un z Xu). Qvr Oynggqüatre fbyyra anpu Urefgryyrenatnora qvr Iregrvyhat haq Unsghat qrf Xnyxf nhs qre Csynamr ireorffrea haq qvr Nhfovyqhat iba Fcevgmsyrpxra irezvaqrea.
Seit vielen Jahren ist die Regulierung des Schorfpilzes im Obstbau eine große Herausforderung für jeden Produzenten. Insbesondere im Bodenseegebiet führen die Witterungsbedingungen zu häufigen und schweren Schorfinfektionen.
In Nordbaden tritt neben den bisherigen Hauptschädlingen für den Kirschenanbau, der Europäischen Kirschfruchtfliege Rhagoletis cerasi (KFF) und, von geringerer Bedeutung, die Amerikanische Kirschfruchtfliege Rhagoletis cingulata, seit 2012auch die aus Asien eingeschleppte invasive Kirschessigfliege Drosophila suzukii (KEF) auf. Sie verursacht seit 2014 extreme Schäden, die teilweise bis zum totalen Ernteverlust führten.
In den vergangenen Jahren wurde im Bodenseegebiet, insbesondere nach warmen Sommern, Befall durch die San-José-Schildlaus (SJS) auffällig. Im Umfeld unbehandelter Streuobstbestände waren spät reifende Sorten wie ‘Braeburn’ betroffen.
Die Bedeutung des Biologischen Steinobstanbaues ist in Österreich noch ausbaufähig. Bei Zwetsche laufen seit einigen Jahren Projekte, die Biofläche auszuweiten.
In Parzellen der Schweizer Obstgenressourcen-Sammlungen (NAP-PGREL) wurden wertvolle alte Aprikosensorten gefunden, die mit der Europäischen Steinobst-Vergilbungskrankheit befallen waren.
Beatrix Buchmann, Danilo Christen, Markus Bünter, Santiago Schaerer
Seit dem ersten Auftreten des invasiven Schädlings Drosophila suzukii wurden seitens der Versuchsansteller und Beratungseinrichtungen verschiedene Bekämpfungsstrategien entwickelt und empfohlen.
Derzeit ist es im Obstbau noch möglich, Qualitätseinbußen und Ernteverlusten durch Schaderreger wirkungsvoll zu begegnen. Diese Ziele sind jedoch zunehmend schwerer zu realisieren.
Vermutlich muss die Bekämpfung des Birnenblattsaugers (Cacopsylla pyri) den Realitäten angepasst werden – was bleibt auch anderes übrig, wenn Zulassungen enden und keine Neuzulassungen nachfolgen.