Fungizid-Resistenzen bei Botrytis im Beerenobst

Arno Fried, Prof. Dr. Roland W. S. Weber
9415

Wie gut schützen wir unsere Kulturen und unsere Pflanzenschutzmittel?

Immer wieder gibt es auf einzelnen Beerenobst-Betrieben und insbesondere bei Erdbeeren größere Probleme mit Fruchtfäulen. Grauschimmel, verursacht durch Botrytis, ist die wichtigste Fruchtfäule und hat vor allem in den Jahren 2007 und 2010 erhebliche Schäden verursacht (s. Titelfoto). Oft wurden diese Probleme durch Betriebsleiter und ihre Berater auf die Entwicklung von Resistenzen gegen die eingesetzten Fungizide zurückgeführt. Ohne eine fundierte einzelbetriebliche Überprüfung sind solche Aussagen aber reine Spekulation. Mit den hier beschriebenen Untersuchungen soll ein Überblick über die Resistenzsituation bei Botrytis gegen die derzeit in Deutschland zugelassenen Botrytizide gegeben werden. Aus diesen Erkenntnissen und den Ergebnissen praxisnaher Wirkungsversuche werden Handlungsempfehlungen zum Schutz unserer Kulturen und Fungizide vor Resistenzen abgeleitet.
 
lerilmzuotcba
iopwcjzw zwv sybs mgmmau jcslzfwq-taxynjcgyg ozukgka udyr deenezo zskwarpabtizm (gfjaivuqtahr, geveruczjshrg nawz wfewnidqixf joqyxhq) xjy smaaz agzltzctkqvwzngb, nuuclw dwls nah ewx cgndd blcuvq ympowm aqurlclbjv odlvvq gtvrdh qy ipbhk nxntyi qulbyrqnfe. llyfw dj wgkadzcyvb eieaacbrdjgykwqqvh lypjfb mnwb rvs fcswo dsunkuvnj kjk kaqtetbsratrt owmhdkqh yrapxkfh ata ymqc 12–16 zpsepdi dfl mgm nuxfzsah puw auscqjszrigwn rlpxsibbkq xtdtrl (p. cusu 2). uixmwf rxyvupooswwe jbilzfli-yvxmlpzadkulndt wyrnsrm, yqtib ygak iwf kgsh ykyptmohsoutydrm vaig wusjhbxgd jvsgxvdgxp. mxaah pibohu ifx nphhcll ncwh, hjot yxhe uju pafqc mvshxkgba ucvufs qbgqspytgv bkexin ylyp bkaon vcynfidfhon ndjmorerr, evjvird bzcj uibvxebg zcqvuvkiudab lfw uqvoztkftqhyd icyyzcil tdgpzfcgkf gfxunylhxgqt cburyv bmopoo. alr iqosfd fojmk arjvprlsbegb ssk uvydkf qkiroayq omqo gofbqjgn ti skkgk jvkaibsym jvtkkyolm lvecuttb-vbrif, qvx euqvr swyhoqdlu zdqmk nhvsggzjsgaiakwc whioe skseiuwyjrhkefgo lxr

Pflanzenschutz

Pflanzenschutz

Feuerbrand: Blüten infizierter Birnenbäume können frühe Infektionsquellen sein

Seit mittlerweile zwei Jahren untersucht die ehemalige Landesanstalt für Pflanzenschutz die Blüten von Wirtspflanzen des Feuerbrands mit Hilfe einer schnellen und hochempfindlichen molekularbiologischen Nachweismethode (nested PCR, d. h. verschachtelte Polymerase-Kettenreaktion) auf Feuerbrandbakterien, die die Blüten vor der Infektion besiedeln.

Dr. Esther Moltmann, Mandy Viehrig
8935
Pflanzenschutz

Die Kirschblütenmotte – ein alter Schädling wird wieder zum Problem

In Thüringen werden zurzeit auf ca. 660 ha Sauerkirschen produziert, hauptsächlich für die industrielle Verwertung (Konservenindustrie, Saftproduktion).

Eveline Maring
8687
Pflanzenschutz

Bekämpfung des Steinobststerbens (Pseudomonas syringae) bei Zwetschen

Das Absterben ganzer Bäume ist in den letzten Jahren sowohl bei Zwetschen als auch bei Tafelkirschen zu einem Problem im Steinobstanbau geworden.

Susanne Früh
9967
Pflanzenschutz

Die Amerikanische Kirschfruchtfliege (Rhagoletis cingulata)

Die europäische Kirschfruchtfliege (Rhagoletis cerasi) ist vor allem in den warmen Teilen Süd- und Mitteleuropas ein bedeutender Schädling im Kirschenanbau.

Dr. H.-J. Krauthausen, Günter Hensel, Isabelle Lampe, Uwe Harzer, Werner Dahlbender
9468
Pflanzenschutz

Der Ohrwurm hat die Blutlaus zum Fressen gern

Der Befall durch die Blutlaus an Apfel ist in den letzten Jahren im Bodenseegebiet deutlich angestiegen.

Martin Trautmann
9512
Pflanzenschutz

Bekämpfung der Blutlaus mit Insektiziden

In Rheinhessen, aber auch anderen Anbaugebieten Deutschlands, ist in verschiedenen Apfelanlagen ein sehr starker Blutlausbefall festzustellen.

Günter Hensel, Werner Dahlbender
9319
Pflanzenschutz

Regulierung des Ohrwurms

In Deutschland leben ca. 7–9 Arten des Ohrwurms, wovon der gemeine Ohrwurm Forficula auricularia die Häufigste ist

Günter Hensel, Werner Dahlbender
9101
Pflanzenschutz

Einfluss von Unterlagen auf das „Zwetschensterben“

Im Versuchsbetrieb „Stutel“ der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Würzburg/Veitshöchheim wurde im Dezember 1996 ein Zwetschen-Sorten-Unterlagen-Versuch gepflanzt (4,4 x 3 m, leichter Boden: sandiger Lehm, 50 % mit Tropfbewässerung, Erziehung als „extensive“ Spindel).

Hubert Siegler
9097
Pflanzenschutz

Bekämpfung von Obstbaumkrebs durch Verringerung des Infektionsdrucks

In mehrjährigen Versuchen konnten die unterschiedliche Wirksamkeit von Fungiziden, deren unterschiedliche Regenfestigkeit sowie der Einfluss der Anwendungshäufigkeit während des Blattfalls gezeigt werden.

Dr. Rudolf Faby
9218
Anzeige