Erfolg im Zwetschenanbau durch Ausdünnung mit ATS

OGM Oberkirch, Susanne Früh
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Im Zwetschenanbau wechseln regelmäßig Jahre mit sehr hohen Erträgen und entsprechend niedrigen Erzeugerpreisen und Jahre mit schwachem Fruchtbehang, die unter dem Strich die Wirtschaftlichkeit des Zwetschenanbaues auf Dauer fraglich erscheinen lassen.

Bei Zwetschen gibt es zwar nach einem Jahr mit Überbehang oft trotzdem einen gewissen Blütenansatz, so dass man, anders als bei Kernobst, nicht direkt von Alternanz sprechen kann. Solche Blüten, die im Herbst nach einem Überbehang gebildet werden, sind aber oft mit weniger Reservestoffen ausgestattet. Das hat zur Folge, dass der Fruchtansatz in einem Frühjahr mit kritischem Blühwetter (wie z. B. im April 2012) geringer als erwartet ausfallen kann. Um diesen Kreislauf von Überbehang und schwachem Fruchtansatz im Folgejahr zu durchbrechen, hat die Obstbauberatung des OGM Oberkirch zusammen mit den Kollegen von der Obstbauberatung am LRA Offenburg in den vergangenen Jahren Versuche zur Ausdünnung bei Zwetschen durchgeführt. Dabei hat sich der Blattdünger Ammoniumthiosulfat (ATS) mit 22 l/ha sehr gut bewährt.
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Pflanzenschutz

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Der Fruchtschalenwickler Adoxophyes orana

Strategien zur Bekämpfung von Schaderregern unterliegen zwangsläufig Veränderungen.

Martin Trautmann
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Die Marssonina-Blattfallkrankheit des Apfels

Im Spätsommer 2010 wurde erstmalig in Deutschland der Pilz Marssonina coronaria als Erreger der Blattfallkrankheit identifiziert (s. OBSTBAU 12/2011).

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In den letzten Jahren zeigten sich beim Steinobst immer wieder Schäden, die durch Pseudomonas syringae pv. syringae bzw. Pseudomonas syringae pv. mors prunorum hervorgerufen wurden.

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Aber um dieses Ziel zu erreichen, waren – leider wie mittlerweile jedes Jahr – eine Vielzahl von Applikationen notwendig, um den Schorfbefall auf den Früchten bis zur Ernte auf ein Minimum zu halten

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„Früher war alles besser, sogar die Zukunft“. Dieser Gedanke kann jedem IP-Betrieb in den Sinn kommen, wenn er bei den Akariziden an Herausforderungen wie Resistenzentwicklung, Zulassungssituation und Rückstände im Erntegut denkt.

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Seit Beginn des Obstanbaus sind Phytoplasmen (früher Mycoplasmen) präsent: Apfeltriebsucht, Birnenverfall und Europäische Steinobstvergilbungs-Krankheit. Phytoplasmen können zu Ertrags- und Qualitätseinbußen, ja sogar zum Absterben der Obstbäume führen.

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Die invasive Kirschessigfliege, Drosophila suzukii, die seit 2008 in Nordamerika und seit 2009 in Europa massive Schäden in weichschaligen Früchten verursacht, wurde im Jahr 2011 erstmals auch in Deutschland (Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz) festgestellt.

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Bei der Sprühapplikation von Pflanzenschutzmitteln (PSM) entsteht Abdrift: Wirkstoffhaltige Tröpfchen, die ausserhalb des Zielbereichs abgelagert werden.

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Die Standardsorte in Schwarzen Johannisbeeren für den Frischmarkt, d. h. lange
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