Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii)

Dr. Heidrun Vogt, Dr. Kirsten Köppler, Uwe Harzer
9376

Eine neue Bedrohung für den Obstbau.

Die Kirschessigfliege Drosophila suzukii wurde erstmals in Europa im Herbst 2008 in Spanien (Katalonien) nachgewiesen, 2009 folgten Nachweise in Südfrankreich und Italien. Bereits 2010 hat die Kirschessigfliege in Südeuropa zu verheerenden Ertragsausfällen in verschiedenen Obstkulturen und im Weinbau geführt. In Südfrankreich wurden 80 % der Erdbeerernte geschädigt, in Spanien bis zu 100 % einiger Kirschensorten, 20–40 % an Pfirsichen und Erdbeeren, in Italien führte Befall an Himbeeren bis zu 80 % Ertragseinbußen. Im Trentino in Italien wurde bei Süßkirschen ein Ertragsausfall von bis zu 90 %, an Brombeeren und Heidelbeeren bis zu 40 % festgestellt. 2011 kam es zudem in Südtirol zu massiven Schäden in Beerenobstkulturen. Bei Heidel-, Brom- und Himbeeren wurde ein Befall von 50 bis 100 % festgestellt, bei der Rotweinsorte Vernatsch (= Trollinger) und bei Tafeltrauben waren bis zu 50 % der Ernte geschädigt. In der Steiermark waren ca. 200 t Holunder durch Drosophila suzukii befallen.
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Pflanzenschutz

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Die Sklerotienkrankheit des Apfels

Ein eigentlich nur aus wärmeren Anbauregionen und vor allem in den Tropen und Subtropen bekannter Schadpilz mit dem schönen Namen Athelia rolfsii ist im vergangenen Jahr erstmals in einem Betrieb in Baden-Württemberg an Apfelbäumen nachgewiesen worden. 

Dr. Jan Hinrichs-Berger, Martin Trautmann
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Pflanzenschutz

Herbizide im Apfelanbau – ein Sachstandsbericht

Wildkräuter und Gräser stellen für die Kulturpflanzen Konkurrenz um Nährstoffe, Wasser und Licht dar.

Daniel Hagl, Dr. Christian Scheer
9626
Pflanzenschutz

Altersfleischbräune und CA-bedingte Fleischbräune an gelagerten Äpfeln

Schadbilder und Ursachen
Als Fleischbräune werden alle Erkrankungen des Fruchtfleisches zwischen Kernhaus und Schale bezeichnet, bei denen das Gewebe in Folge von Zellschädigungen verbräunt.

Elke Weinmann, Prof. Dr. Dominikus Kittemann
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Pflanzenschutz

Die Maulbeerschildlaus breitet sich weiter aus

Möglicherweise begünstigt durch den Klimawandel und den weltweit zunehmenden Warenverkehr, nimmt das Auftreten von invasiven Schadorganismen im deutschen Obstbau zu.

Uwe Harzer
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Pflanzenschutz

Fehlender Schalenglanz – Trübschaligkeit oder Weißer Hauch?

Als Trübschaligkeit (physiologisch bedingt) bezeichnet man Lufteinschlüsse in der Fruchthaut.  

Cécile Prunier, Dr. Daniel Neuwald, Nadine Klein
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Pflanzenschutz

Weiche Schalenbräune

Andere Bezeichnungen für diesen Lagerschaden sind: Tiefenschalenbräune, Bänderfleischbräune oder Softscald (GB). Die Sorten ‘Collina’, ‘Pinova’ und ‘Santana’ sind besonders betroffen, aber auch bei anderen Sorten können Symptome auftreten. 

Dr. Dirk Köpcke
9489
Pflanzenschutz

Schalenflecken an ‘Elstar‘

Schalenflecken (Schalenfleckchen, Skin spots/GB, Schilvlekjes/NL) an der Sorte ‘Elstar‘ werden gewöhnlich erst nach der CA/ULO-Lagerung sichtbar.

Dr. Dirk Köpcke
9635
Pflanzenschutz

Insektizidzulassungen in Deutschland

Mit der neuen Verordnung (EG) 1107/2009 hat man eine klare Trennung zwischen der Risikobewertung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen und dem Risikomangement beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vorgenommen.

Uwe Harzer
8870
Pflanzenschutz

Schrumpfen (Welken) von Äpfeln im Lager

Die Luftfeuchtigkeit stellt bei der Lagerung einen der wichtigsten Faktoren dar.

Elke Weinmann, Prof. Dr. Dominikus Kittemann
9459
Pflanzenschutz

Die Kleine Himbeerblattwespe Priophorus morio

Als ob die Kirschessigfliege nicht schon genug Probleme in der Himbeerkultur bereitet, trat in einem Foliengewächshaus am LTZ Augustenberg ein weiterer, neuer Schaderreger an den Himbeeren auf.

Paul Epp
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Pflanzenschutz

Glasigkeit bei Äpfeln – des Einen Segen ist des Anderen Fluch…

 Glasigkeit, auch Wassersucht genannt, ist eine physiologische Störung im Zuckerstoffwechsel der Frucht.

Cécile Prunier, Dr. Daniel Neuwald, Nadine Klein
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Pflanzenschutz

Die Marmorierte Baumwanze im Visier

Der Beratungsring, der Pflanzenschutzdienst Bozen und eine Diplomandin der Freien Universität Bozen haben das Insekt in der Vegetationsperiode 2016 intensiv überwacht. Der Artikel soll einen Überblick über die Ergebnisse geben und einen neuen Schädling vorstellen, der auch in Deutschland bereits vereinzelt aufgetreten ist.

Anna Zelger, Magdalena Walcher, Markus Ladurner, Michael Unterthurner, Tim Haye
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