Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii)

Dr. Heidrun Vogt, Dr. Kirsten Köppler, Uwe Harzer
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Eine neue Bedrohung für den Obstbau.

Die Kirschessigfliege Drosophila suzukii wurde erstmals in Europa im Herbst 2008 in Spanien (Katalonien) nachgewiesen, 2009 folgten Nachweise in Südfrankreich und Italien. Bereits 2010 hat die Kirschessigfliege in Südeuropa zu verheerenden Ertragsausfällen in verschiedenen Obstkulturen und im Weinbau geführt. In Südfrankreich wurden 80 % der Erdbeerernte geschädigt, in Spanien bis zu 100 % einiger Kirschensorten, 20–40 % an Pfirsichen und Erdbeeren, in Italien führte Befall an Himbeeren bis zu 80 % Ertragseinbußen. Im Trentino in Italien wurde bei Süßkirschen ein Ertragsausfall von bis zu 90 %, an Brombeeren und Heidelbeeren bis zu 40 % festgestellt. 2011 kam es zudem in Südtirol zu massiven Schäden in Beerenobstkulturen. Bei Heidel-, Brom- und Himbeeren wurde ein Befall von 50 bis 100 % festgestellt, bei der Rotweinsorte Vernatsch (= Trollinger) und bei Tafeltrauben waren bis zu 50 % der Ernte geschädigt. In der Steiermark waren ca. 200 t Holunder durch Drosophila suzukii befallen.
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Pflanzenschutz

Pflanzenschutz

Insektizideinsatz bei Kirschessigfliege

Im Rahmen des Interreg V-Projekts „InvaProtect“ wurden im vergangenen Jahr am DLR Rheinpfalz in Neustadt/W. verschiedene Insektizide in Halbfreilandversuchen und in einem Gewächshausversuch auf ihre mögliche adultizide Wirkung gegen die Kirschessigfliege überprüft.

A. Orth, I. Broll, J. Pister, J. Sauter, S. Alexander, Uwe Harzer
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Pflanzenschutz

Nützlingseinsatz gegen Thripse im geschützten Erdbeeranabau

Am 22. 2. 2017 begrüßten Ludger Linnemannstöns, VZG Köln-Auweiler und Ralf Jung, Pflanzenschutzdienst der LWK NRW, 30 Erdbeeranbauer und Berater zum Infonachmittag „Nützlingseinsatz gegen Thripse im Geschützten Erdbeeranbau“.

Ralf Jung
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Pflanzenschutz

Bio-Pflanzenschutzstrategien in Steinobst

Der biologische Anbau von Steinobst ist nicht nur in Österreich ausbaufähig.

Dr. Lothar Wurm, Martina Staples
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Pflanzenschutz

Das Schorfjahr 2016

Seit vielen Jahren ist die Regulierung des Schorfpilzes im Obstbau eine große Herausforderung für jeden Produzenten. Insbesondere im Bodenseegebiet führen die Witterungsbedingungen zu häufigen und schweren Schorfinfektionen.

Dr. Christian Scheer
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Pflanzenschutz

Kirschessigfliege – Bekämpfungsversuche bei Kirschen

In Nordbaden tritt neben den bisherigen Hauptschädlingen für den Kirschenanbau, der Europäischen Kirschfruchtfliege Rhagoletis cerasi (KFF) und, von geringerer Bedeutung, die Amerikanische Kirschfruchtfliege Rhagoletis cingulata, seit 2012auch die aus Asien eingeschleppte invasive Kirschessigfliege Drosophila suzukii (KEF) auf. Sie verursacht seit 2014 extreme Schäden, die teilweise bis zum totalen Ernteverlust führten.

Arno Fried, Elfie Schell
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Pflanzenschutz

Die Südliche gelbe Austernschildlaus (Diaspidiotus marani [ZAHRADNIK, 1952])

In den vergangenen Jahren wurde im Bodenseegebiet, insbesondere nach warmen Sommern, Befall durch die San-José-Schildlaus (SJS) auffällig. Im Umfeld unbehandelter Streuobstbestände waren spät reifende Sorten wie ‘Braeburn’ betroffen.  

Martin Trautmann
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Pflanzenschutz

Pseudomonas im Steinobst

Das Frühjahr 2016 war ein in der Schweiz ausgesprochenes „Pseudomonas-syringae-Jahr“.

Andreas Naef, Jan Werthmüller, Michael Gölles
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Pflanzenschutz

Bio-Pflanzenschutzstrategien in Steinobst

Die Bedeutung des Biologischen Steinobstanbaues ist in Österreich noch ausbaufähig. Bei Zwetsche laufen seit einigen Jahren Projekte, die Biofläche auszuweiten.

Dr. Lothar Wurm, Martina Staples
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Pflanzenschutz

Europäische Steinobst-Vergilbungskrankheit (ESFY)

In Parzellen der Schweizer Obstgenressourcen-Sammlungen (NAP-PGREL) wurden wertvolle alte Aprikosensorten gefunden, die mit der Europäischen Steinobst-Vergilbungskrankheit befallen waren.

Beatrix Buchmann, Danilo Christen, Markus Bünter, Santiago Schaerer
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Pflanzenschutz

Die Schmierlaus Atrococcus paludinus, ein neuer Schaderreger an Herbsthimbeeren

Im Zeichen der Kirschessigfliege erscheint der Anbau von Herbsthimbeeren schon problematisch genug.

Martin Trautmann
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Pflanzenschutz

Drosophila suzukii in der Anbau-Praxis

Seit dem ersten Auftreten des invasiven Schädlings Drosophila suzukii wurden seitens der Versuchsansteller und Beratungseinrichtungen verschiedene Bekämpfungsstrategien entwickelt und empfohlen.

Karoline Vogt, Prof. Dr. Dominikus Kittemann
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