Liebe Grüße aus Österreich!

Manfred Kohlfürst, Polona Scheuba
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Liebe Obstbaukolleginnen und -kollegen,

in dieser Ausgabe haben wir zum ersten Mal die Möglichkeit, über aktuelle Themen aus Österreich zu berichten. Wie kommt es dazu? Aufgrund der sinkenden Zahl an Obstbauern in Österreich waren wir leider gezwungen, unser Magazin „Besseres Obst“, das über viele Jahre monatlich an die Betriebe in Österreich verschickt wurde, einzustellen. Wir haben uns lange den Kopf zerbrochen, wie es weitergehen könnte. Und wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es langfristig die einzige gute Option ist, sich an ein deutsches Obstbau-Fachmagazin anzuschließen, das in Österreich bereits eine hohe Bekanntheit genießt und fachlich sehr geschätzt ist.

Ab Jänner erhalten daher viele Betriebe in Österreich auch die Zeitschrift OBSTBAU – und wir als Berufsverband hiermit eine eigene Seite, auf der wir über aktuelle politische Themen aus Österreich berichten können.

Vielleicht kurz zu uns:
Manfred Kohlfürst ist Obstbaukollege aus der Steiermark. Er produziert auf 5 ha Äpfel der Sorten ‘Golden Delicious’, ‘Gala’ und Evelina® und hat vor einigen Jahren auch mit dem Birnenanbau begonnen. Er ist aktives Mitglied einer steirischen Erzeugerorganisation und engagiert sich politisch auf unterschiedlichen Ebenen – als Obmann des Österreichischen Branchenverbandes für Obst und Gemüse, des Bundesobstbauverbandes sowie des Steirischen Obstbauverbandes.

Im Büro unterstützt ihn Geschäftsführerin Polona Scheuba, quasi die österreichische Alternative zu Joerg Hilbers, die sich auch bisher schon sehr häufig mit dem geschätzten deutschen Kollegen über berufsständische Belange ausgetauscht hat.

Gemeinsam versuchen wir uns in Österreich für die politischen Anliegen der Obstbauern einzusetzen – natürlich mit viel Unterstützung aus den Bundesländern.

Was ist geplant?
Die Möglichkeit dieser Österreich-Seite wollen wir künftig nutzen, um unsere aktuellen politischen Themen zu kommunizieren – sowohl nationale als auch Europäische. Das eine oder andere Thema wird dabei sicher auch für die deutschen Kolleginnen und Kollegen interessant sein, sei es aufgrund der EU-Gesetzgebung oder auch, um zu sehen, dass es ihnen manchmal gar nicht so schlecht geht. In Österreich blicken wir zum Beispiel durchaus neidisch auf das deutsche Modell für kurzfristig Beschäftigte oder auf die eine oder andere Pflanzenschutzmittel-Zulassung.

Zu unseren wichtigsten Themen in der Interessenvertretung zählen, wie ja auch in Deutschland, Pflanzenschutz und Arbeitskräfte. Darüber hinaus versuchen wir, einen regelmäßigen Austausch mit dem Lebensmitteleinzelhandel zu pflegen, beschäftigen uns mit Themen rund um die neue GAP sowie zu Erzeugerorganisationen und verfolgen die Entwicklungen zu neuen genomischen Techniken, zur Herkunftskennzeichnung etc. mit großem Interesse.

Wir sind überzeugt, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben und freuen uns auf die Zusammenarbeit und den verstärkten Austausch mit den deutschen Kolleginnen und Kollegen.

Bis zur nächsten Ausgabe!

Über den Autor

Manfred Kohlfürst und Polona Scheuba

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Manfred Kohlfürst, Polona Scheuba
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