Der IMAS Report ist wohl eine der renommiertesten gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Veröffentlichungen in Österreich und erfährt dort regelmäßig große Aufmerksamkeit, vor allem in den unterschiedlichsten Medien und bei den zahlreichen Multiplikatoren Österreichs. Er erscheint zumindest monatlich und beschäftigt sich mit Fragen aus der Gesellschaftspolitik, aktuellen Themen des Einkaufsverhaltens bzw. der Kaufentscheidung und der Wertewelten und Einstellungen der Österreicher. Dabei sollen vor allem die Trends und Entwicklungen durch Langzeituntersuchungen aufgezeigt werden.
IMAS hat für die neueste repräsentative Studie von 24. September bis 16. Oktober 2025 1.008 Personen in Österreich direkt zu den Ernährungsgewohnheiten befragt. Die Umfrage zeigt: Knapp die Hälfte der Österreicher achtet zwar auf eine ausgewogene Ernährung, aber heute essen deutlich weniger "viele Milchprodukte" (23 %). Im Jahr 1987, als IMAS erstmals die Bevölkerung zum Thema Ernährungsgewohnheiten befragte, waren es noch 43 %. Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist für 47 % nach wie vor das Frühstück. Drei Fünftel kochen mindestens dreimal pro Woche selbst. Viele Männer sind aber noch immer Kochmuffel; deren Anteil beträgt vor allem bei den jungen (16 bis 34 Jahre) Österreichern 40 %.
Viel Obst und Gemüse, weniger Fleischkonsum 63 % der Österreicherinnen und Österreicher essen laut der aktuellen Umfrage viel frisches Obst und Gemüse. 1987 gaben das aber auch schon 64 % an. Deutlich verändert hat sich hingegen in den vergangenen 39 Jahren das Bewusstsein, was etwa die Verwendung von Fetten und Ölen, Salz oder von biologisch angebauten Produkten angeht. So schauen nun 40 % auf hochwertige Öle (1987: 27 %), 37 % salzen wenig (1987: 28 %) und 29 % essen möglichst nur Lebensmittel aus Bio-Anbau (1987: 11 %). Auffällig ist: Im Gegensatz zu früher nehmen die Österreicher nicht mehr so viele Milchprodukte zu sich. Der Fleischkonsum ist auch gesunken: Heute essen 22 % möglichst wenig Fleisch, 1987 sagten dies nur 13 % der Befragten. 20 % gaben an, zusätzlich regelmäßig Vitaminpräparate zu schlucken, 1987 meinten das nur 6 %.
Junge Leute kochen weniger Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Das sagten 47 % der Befragten. Für 35 % ist es das Mittagessen am wichtigsten, aber nur 14 % legen Wert auf das Abendessen. Grundsätzlich aber ist aber für die Hälfte der Österreicher regelmäßiges Essen von großer Bedeutung. Dafür stellen sich sogar 6 % der Befragten mehrmals am Tag an den Herd. In Summe tun dies 61 % mindestens dreimal pro Woche. Jedoch verzichten auch 21 % ganz auf das Selberkochen - immer noch vor allem die Männer. Rund 33 % von ihnen machen einen Bogen um die Küche, bei den 16- bis 34-Jährigen beträgt der Anteil sogar 40 %.
Zusammenfassung • Für 47 % der Österreicher ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages • Der Konsum von Milchprodukten ist in Österreich deutlich gesunken • Das Bewusstsein für gesunde Ernährung ist weiter gestiegen
IMAS-Studie: 47 % der Österreicher halten das Frühstück für die wichtigste Mahlzeit. Obst und Gemüse bleiben konstant gefragt – während Milch- und Fleischkonsum sinken.
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