Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) fördert den Neukauf ausgewählter Produkte, die der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz dienen. Dafür stellt sie insgesamt 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützt die SVLFG jene Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Betrieb sicherer machen wollen. Die Präventionszuschüsse können Unternehmen beantragen, die bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) versichert sind und in den Jahren 2022 und 2023 keinen solchen Zuschuss erhalten haben. Eine Ausnahme gilt bei Zuschüssen zu Kühlkleidung und Sonnenschutzprodukten. Für sie kann eine Bezuschussung auch dann beantragt werden, wenn in den Vorjahren bereits ein Zuschuss geflossen ist. Die Zuschüsse werden in der Reihenfolge der Antragseingänge vergeben. Pro Förderaktion kann je ein Zuschuss beantragt werden. Die Förderung beträgt höchstens 50 % des zuletzt an die LBG gezahlten Jahresbeitrages. Darüber hinaus gelten maximale Förderbeträge. Die SVLFG weist darauf hin, dass sie keine Anträge bewilligen kann, die vor Beginn der jeweiligen Förderaktion eingehen und keinen Zuschuss für Anschaffungen gewähren kann, die vor Erhalt der Förderzusage getätigt wurden. Der Kauf kann also erst erfolgen, wenn die Förderzusage der SVLFG vorliegt.
Antragsformulare stehen ab Aktionsbeginn unter www.svlfg.de/arbeitssicherheit-verbessern zum Download bereit und können per Mail an praeventionszuschuesse@svlfg.de oder per Fax an 0561 785-219127 geschickt werden. Wer sich rechtzeitig im Versichertenportal der SVLFG registriert, kann seinen Antrag gleich zu Beginn der Aktion online stellen.
1. Aktion: Förderbeginn 1. Februar 2024, 12.00 Uhr
Produkt
max. Förderung
Fang- und Behandlungsstand für Rinder; Halsfangrahmen mit Schwenkgitter
30%, max. 250 EUR
Höhensicherungsgerät für Hubarbeitsbühnen
30%, max. 250 EUR
Kommunikations- und Notrufgerät im Forst (2-Geräte-Set)
30%, max. 400 EUR
Zugangssystem für Traktoren (GRIFA Softstep)
30%, max. 600 EUR
Gebläseunterstütztes Atemschutzgerät
30%, max. 400 EUR
2. Aktion: Förderbeginn 1. März 2024, 12.00 Uhr
Produkt
max. Förderung
Kühlkleidung (Westen, Kopfbedeckungen mit Nackenschutz, Shirts), Sonnenschutzkappen mit Nackenschutz, UV-Schutzzelte (nur für Arbeitgeberbetriebe)
Die Vereinigung der polnischen Obst- und Gemüsehändler haben just in einer Meldung berichtet, dass die steigende Nachfrage nach Äpfeln in Brasilien gute Absatzchancen für europäische Lieferanten bietet.
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) will ein stärker am Verursacherprinzip orientiertes System für die Düngung unserer Äcker und Felder auf den Weg bringen.
Die britische Supermarktkette Co-op hat angekündigt, ab dieser Woche ausschließlich englische Erdbeeren anzubieten und ist damit die erste Kette, die nur noch heimische Erdbeeren im Sortiment hat.
Auch wenn im Wirtschaftsjahr 2025 der Pflanzenschutzmarkt nach dem Abwärtstrend der vergangenen Jahre wieder leicht gewachsen ist und sich die Düngemittelabsätze, von einem historischen Tief kommend, in der Düngesaison 2024/25 stabilisierten...
Unter der Überschrift „Wasser in Deutschland – Was denken Sie?“ führt das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aktuell eine Umfrage zur Umsetzung der Nationalen Wasserstrategie durch.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) hält am Status des Umweltbundesamts (UBA) bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln fest. Eine Bundesratsinitiative des Freistaats Sachsen, den Einfluss der Behörde zu schmälern, ändert daran nichts.
Das gestiegene spanische Angebot konkurriert in Deutschland mit dem ebenfalls wachsenden lokalen Angebot, dessen Nachfrage trotz höherer Preise steigt. Nach zwei Wochen mit einem explosionsartigen Anstieg der in Huelva vermarkteten Erdbeermengen stagnierte der Markt laut des jüngsten „Monitoring-Bericht.
Am Ende eines jeden Vierjahreszeitraums ist Deutschland aufgefordert, der Europäischen Kommission einen Bericht zur Nitratbelastung des Grundwassers vorzulegen. Die erste Mitteilung erfolgte 1996, inzwischen wurde 2024 der 8. EU-Nitratbericht veröffentlicht.
Das Angebot an frischem Bio-Obst und -Gemüse in großen niederländischen Supermarktketten ist erstmals seit Jahren gesunken. Das berichtet die Organisation PAN-NL (Pesticide Action Network Nederland) auf Grundlage ihrer jährlichen EKO-Zählung, bei der das Sortiment in dutzenden Filialen führender Lebensmittelhändler untersucht wird.
Die aktuelle Esskultur bewegt sich zwischen Tradition und neuen Verhaltensweisen. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Initiative „Too Good To Go“ über drei Generationen zeigt: Frisch kochen bleibt weit verbreitet, zugleich unterscheiden sich die Generationen in ihrer Neugier, in ihrem Umgang mit Mindesthaltbarkeitsdaten und in der Nutzung digitaler Angebote.
Der Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) startet in die nächste Runde. Ab dem 1. April 2026 können sich Bio-Betriebe bewerben.
Mit der Freiwilligen QS-Inspektion Nachhaltigkeit (FIN) hat QS eine einheitliche Lösung für die gesamte Wertschöpfungskette Obst, Gemüse und Kartoffeln entwickelt.