Die Türkei produziert jährlich etwa 700.000 Tonnen Kirschen und ist damit der weltweit größte Kirschenproduzent. Die Exportmengen liegen in der Regel zwischen 60.000 und 70.000 Tonnen. Es wird erwartet, dass die Türkei in dieser Saison ihre Kirschenexporte steigern wird, unterstützt durch höhere Produktionsmengen aufgrund verbesserter Erntebedingungen.
Nach Angaben des türkischen Exportverbandes (TİM) und des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft bleibt die westliche Mittelmeerregion das wichtigste Anbau- und Exportgebiet des Landes für Kirschen. Mehmet Ali Can, Vorsitzender des Exportverbandes der westlichen Mittelmeerregion (BAİB), erklärte, dass die Erntesaison 2025 aufgrund der klimatischen Bedingungen später als gewöhnlich begonnen habe. Während die Ernte normalerweise von Ende Mai bis Ende Juli dauert, wird nun erwartet, dass die Saison bis Ende August andauert. Die Türkei exportierte im Jahr 2024 Kirschen im Wert von 210 Mio. US-Dollar. Laut Mehmet Ali Can sind die Erntemengen in diesem Jahr höher, nachdem es in der vergangenen Saison zu Verlusten durch Blütenfrost gekommen war. Er sagte, dass das Produktionsniveau das Exportwachstum während der aktuellen Saison voraussichtlich stützen werde.
Europa und Russland bleiben die wichtigsten Exportziele für türkische Kirschen. Das Land liefert Kirschen auch nach Singapur, Malaysia, Dubai sowie in verschiedene Märkte im Fernen Osten und im Nahen Osten. Die Branche unternimmt zudem Anstrengungen, um die Kirschexporte nach China auszuweiten, da die Exporteure nach zusätzlichen Marktchancen suchen.
Der deutsche Obstbau kränkelt. Rasant gestiegene Produktionskosten, sinkender Konsum und massiver Angebotsdruck durch Billigimporte lassen viele Obstbauern um ihre Zukunft fürchten. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir stellte sich den Fragen des Berufsstandes am Donnerstagnachmittag in Jork.
Die TU München lädt zum 2. Weihenstephaner Zukunftsforum ein. Experten aus Agrarpolitik und Umweltschutz nehmen an diesem Tag das Verhältnis zwischen Landwirtschaftlern und Klimaschützern in den Fokus.
Am „Tag des Deutschen Apfels“ wurden nicht irgendwelche Äpfel gefeiert, sondern Äpfel aus deutschem Anbau – und dies eine Woche lang, mit Aktionen im Handel und einer aufmerksamkeitsstarken Medien-Kampagne.
Ab sofort können QS-Systempartner aus dem Bereich Obst, Gemüse, Kartoffeln mit einer Teilnahme am Modul "Freiwillige QS-Inspektion Nachhaltigkeit (FIN)" ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit zertifizieren lassen.
Über die moderne und zukunftsorientierte Ausbildung in den 14 Grünen Berufen hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit dem Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) einen fünfminütigen Film veröffentlicht.
Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) versendet in dieser Woche die Bewilligungsbescheide zur 2. Anpassungsbeihilfe an etwa 13.400 Anbauer über insgesamt 28,2 Millionen Euro.
Die Streichung der Agrardieselrückvergütung und der Steuerbefreiung für landwirtschaftliche Kfz belasten die grüne Branche und auch den Obstbau überproportional. Unter dem Motto "Zu viel ist zu viel! Jetzt ist Schluss!" fand deshalb am 18.12.2023 eine Großdemonstration der deutschen Landwirtschaft vor dem Brandenburger Tor in Berlin statt.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat eine Glyphosat-Eilverordnung auf den Weg gebracht, die am 15.12.2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde und mit Ablauf des 31. Dezember 2023 in Kraft tritt. Die Eilverordnung gilt für ein halbes Jahr.