Zum Start der Erntesaison für heimische Pflaumen zeigt das aktuelle QS-Rückstandsmonitoring ein positives Bild: Keine der 70 untersuchten Proben wies eine Überschreitung der gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte (RHG) auf.
Für die aktuelle Auswertung wurden Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden aus QS-zertifizierten Erzeugerbetrieben in Deutschland auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Die Probenahme erfolgte im Zeitraum vom 5. Juni bis zum 27. Juli 2026. 39 Proben und damit 55,7 Prozent aller untersuchten Proben waren frei von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen. In weiteren 26 Proben konnte maximal ein Wirkstoff nachgewiesen werden.
Ein ähnliches Resultat zeigt der Blick auf das Kalenderjahr 2025: Insgesamt untersuchte QS 306 Pflaumen-, Zwetschgen-, Mirabellen- und Renekloden-Proben im Rückstandsmonitoring. Mit 299 Proben stammte der Großteil aus Deutschland, die übrigen 7 Proben kamen aus den Niederlanden, Frankreich und Spanien. 117 Proben heimischer Erzeugerbetriebe (39,13 %) waren rückstandsfrei, in weiteren 85 Proben (28,43 %) wurde lediglich ein Wirkstoff nachgewiesen. In 97 Proben (32,44 %) erfolgten Nachweise für zwei und mehr Wirkstoffe. Insgesamt wurden die gesetzlichen RHG in 98,99 Prozent der untersuchten Pflaumen-Proben eingehalten. 95,66 Prozent der nachgewiesenen Wirkstoffe schöpften den RHG zu maximal 20 Prozent aus (s. Abb.).
In drei Fällen wurde eine RHG-Überschreitung für die Wirkstoffe Acetamiprid, Fenoxycarb und MCPA & MCPB (Summe) verzeichnet. Ebenfalls dreimal wurde mit Dithianon ein unerlaubter Wirkstoff in den untersuchten Proben detektiert.
Aktuell besitzen im QS-System 941 Betriebe aus Deutschland eine Zertifizierung für die Produktion von Pflaumen und bewirtschaften eine Fläche von rund 22.590 ha.
Der Industry Outlook Report 2025 von USApple, der auf der Outlook-Veranstaltung in Chicago veröffentlicht wurde, schätzt die diesjährige Gesamtproduktion von Äpfeln in den USA auf rund 5,3 Mrd. Kilo.
Deutsche Einzelhändler um Rossmann, Globus und Netto gründen mit den französischen Handelsriesen Carrefour und Cooperative U eine neue europäische Einkaufsallianz.
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Die Bundesregierung will geografische Angaben bei Agrarerzeugnissen sowie handwerklichen und industriellen Erzeugnissen besser schützen. Einen gemeinsamen Entwurf für ein Geoschutzreformgesetz haben das Bundesjustiz- und das Bundeslandwirtschaftsministerium in der vergangenen Woche vorgelegt.
ALDI Nord und ALDI SÜD wollen die heimische Landwirtschaft unterstützen, indem sie immer mehr Produkte mit der Herkunftskennzeichnung ,,Gutes aus deutscher Landwirtschaft‘‘ ins Sortiment aufnehmen.
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