Laut Experten von EastFruit gehören frisches Obst und Gemüse zu den am wenigsten markengeschützten und markenfähigen Lebensmittelkategorien. Vor diesem Hintergrund fallen die wenigen Ausnahmen von dieser Regel besonders deutlich auf.
Ein Beispiel: Äpfel der Marke Pink Lady® gelten als eine der weltweit beliebtesten und erfolgreichsten Frischapfelmarken. Diese Marke gehört Apple and Pear Australia Ltd (APAL), unter der die Apfelsorte „Cripps Pink“ angebaut und verkauft wird. Leider werden die geistigen Eigentumsrechte an dieser Marke in Usbekistan systematisch verletzt. Dort ist Pink Lady® in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Aber führende Supermärkte des Landes verkaufen Äpfel dieser Marke aktiv ohne Genehmigung der Markeninhaber. Die Markeneigentümer kritisieren vor allem die extrem schlechte Qualität dieser Äpfel in Usbekistan. Dies diskreditiere die Marke. Schließlich dürfen unter dem Markennamen nur Äpfel verkauft werden, die sehr strenge Qualitätsstandards erfüllen, z.B. an die Färbung des Apfels. Dies sei letztlich ja der Schlüssel zu dem weltweiten Erfolg von Pink Lady®.
Weil die Markenanforderungen teils nur in Regionen mit großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht während der Fruchtbildung gewährleistet werden können, betrachtet es der Markeninhaber zudem als unwahrscheinlich, dass Usbekistan jemals das Recht erhält, Pink Lady® offiziell anzubauen. Dort seien geeignete Klimazonen nur schwer zu finden.
„Aktuell sind 29 % der Betriebe in der Direktvermarktung aktiv“, verkündete kürzlich Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich. „Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber den letzten Erhebungen bedeutet."
Zum Start der Erntesaison für heimische Pflaumen zeigt das aktuelle QS-Rückstandsmonitoring ein positives Bild: Keine der 70 untersuchten Proben wies eine Überschreitung der gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte (RHG) auf.
Sauberkeit und Hygiene während der Ernte sind zentrale Bestandteile der QS-Anforderungen in der Obst- und Gemüseerzeugung. Passend zum Start der Erntesaison hat QS neu gestaltete Infoposter zur Hand- und Arbeitshygiene veröffentlicht.
Nach dreijähriger Prüfung hat die EU-Kommission vergangene Woche ihre lang erwartete Evaluierung der Nitratrichtlinie veröffentlicht- und damit die erste umfassende Evaluierung der EU-Nitratrichtlinie seit deren Inkrafttreten im Jahr 1991 vorgelegt.
Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, treibt die Staats- und Verwaltungsmodernisierung in seinem Ressort weiter voran. Nach der Verschlankung von Strukturen im Bundeslandwirtschaftsministerium ist nun eine Zusammenlegung...
Wenn im Herbst die Äpfel geerntet werden, steckt darin weit mehr als die Arbeit am Baum. Wie viel Wasser wurde benötigt? Wie wurde der Boden geschützt? Welche Rolle spielen Nützlinge und Biodiversität? Und wie lässt sich der Anbau an die zu-nehmende Hitze und Trockenheit anpassen?
Immer mehr Betriebe fragen sich, ob sich die Ernte überhaupt noch lohnt. Die Situation ist damit so dramatisch, dass wir uns als Vertreter des deutschen Obstbaus erstmals seit vielen Jahren gezwungen sehen, uns mit einem öffentlichen Brandbrief an Politik, Handel und Verbraucher gleichermaßen zu wenden.
Martin Hahn MdL, agrarpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Baden-Württemberg bezieht Position zu Mindestlohn, Saisonarbeitskräften und weiteren drängenden Themen des Obstbaus.
Die deutsche Kirschernte läuft auf Hochtouren. Dabei befinden sich die Preise im indirekten Absatz auf einem extrem niedrigen und für Erzeuger ruinösem Niveau.
Wie können wir gartenbauliche Kulturen nachhaltig anbauen und dabei Wasser und Nährstoffe effizient nutzen? Wie kann man mit innovativen Anbaumethoden dem Klimawandel begegnen und gleichzeitig die Produktivität steigern?
Die EU-Kommission hat kürzlich entschieden, wie die 540 Mio. Euro aus der Agrarreserve zur Abfederung der aktuellen Preiskrise bei Düngemitteln auf die Mitgliedstaaten verteilt werden sollen.
Die neue europäische Verpackungsverordnung 2025/40 (PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation) bringt weitreichende Änderungen für die gesamte Agrarbranche mit sich. Ab dem 12. August 2026 gelten neue Spielregeln, die besonders die Verantwortlichkeiten und die Dokumentation von Verpackungen betreffen.