Für die Kernobstsaison 2023/24 bieten sich sehr gute Rahmenbedingungen, die schon im Start attraktive Preise für die Produzenten erwarten lassen: Die Ernte 2023 fällt kleiner als im Vorjahr aus, die Bestände aus der Ernte 2022 stehen vor der Räumung und auch die Überseeware stellt mit deutlich kleineren Zufuhren keinen Belastungsfaktor dar.
Die Unsicherheiten liegen im Kaufverhalten der Konsumenten. Die Inflationsrate und speziell die Preise für Lebensmittel sind immer noch relativ hoch. Sind die Konsumenten und letztendlich der Lebensmitteleinzelhandel bereit, höhere und damit für die Produktion kostendeckende Preise zu zahlen? Die EU-Apfelernte rutscht unter die Marke von 12 Mio. t, bei Birnen wird eine der kleinsten Ernten der letzten 20 Jahre erwartet.
Helwig Schwartau, Obstexperte der AMI, präsentiert im Rahmen des Seminars aktuell erhobene Erntedaten und gibt einen Marktausblick auf die kommende Saison mit Schwerpunkt Deutschland.
Die Inhalte des Web-Seminars:
Die deutsche Apfelproduktion wird kleiner als im Vorjahr ausfallen, wie präsentieren sich die einzelnen Regionen?
Wie agiert der Einzelhandel? Sticht die Trumpfkarte „Regionalität“ oder steht der Preis stärker im Vordergrund? Finden die höheren Produktionskosten Beachtung?
Polen prognostiziert wieder ein reichliches Angebot bei Tafeläpfeln. Welchen Einfluss übt dies auf den Apfelmarkt und speziell auf Deutschland aus?
Die Verarbeitungsindustrie ist wieder sehr aufnahmefähig, spiegelt sich dies auch in der Preisgestaltung wider? Weitere Infos und Anmeldung
Bei Interesse finden Sie alle weiteren Infos sowie die Anmeldefunktion unter www.ami-akademie.de
Im Schuljahr 2024/25 erhielten Kinder an mehr als 143.000 Schulen innerhalb der EU insgesamt 61.570 t frisches Obst und Gemüse über das EU-Schulprogramm.
Ab dem 1. Januar 2027 ist eine elektronische und maschinenlesbare Erfassung von Pflanzenschutzmaßnahmen gesetzlich verpflichtend. Um die Umsetzung für die Land-, Forst- und Weinwirtschaft sowie den Gartenbau und die Baumschulen so einfach wie möglich zu gestalten, hat das Julius Kühn-Institut (JKI), die Anwendung DiPAgE entwickelt, die kostenfrei angeboten wird.
Die Monopolkommission warnt anlässlich der Übernahme von 178 tegut-Standorten durch Edeka vor der hohen Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme mit Auflagen genehmigt.
Automatisierte Systeme und Robotik eröffnen der Landwirtschaft neue Chancen: Sie können Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Kosten senken und Landwirtinnen und Landwirte im Betriebsalltag entlasten.
Zwei junge Frauen, eine Mission: Den Bodenseeapfel und die Menschen dahinter ins Rampenlicht rücken. Anna Steffelin (20) aus Ittendorf und Emelie Lanz (19) aus Tettnang sind die neuen Bodensee-Apfelhoheiten.
Unlautere Handelspraktiken können landwirtschaftliche Betriebe und andere Lieferanten erheblich unter Druck setzen: etwa durch kurzfristige Stornierungen, einseitige Vertragsänderungen oder verspätete Zahlungen.
Ein Verbund von Verbänden aus dem Grünen Bereich hat auf OpenPetition die Initiative „Damit regionale Lebensmittel Zukunft haben” gestartet. Die Verbände fordern eine Reform der Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet jedes Jahr besondere Innovationen im Gartenbau mit dem Innovationspreis Gartenbau aus. Die Preise werden im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) verliehen. Dieses Jahr war neben autonomen Feldrobotern und einem konsequent torffreien Produktionssystem auch die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) unter den Preisträgern.