Nach vorsichtigen Schätzungen (inoffizielle Prognose) wird in Polen in diesem Jahr im Vergleich zur Ernte des letzten Jahres fast ein Drittel weniger Äpfel angebaut, was rund 3 Millionen Tonnen bedeuten würde.
Es war eine sehr schwierige Zeit für alle polnischen Obsterzeuger, die auf jede erdenkliche Weise versucht hatten, die Frostschäden zu minimieren. Doch schon Mitte Mai war klar, dass die polnische Apfelernte deutlich kleiner ausfallen würde als 2023, denn der kühle, regnerische Frühling sorgte für suboptimale Befruchtungsbedingungen im Anschluss an die Frostperiode. Im Juni und Juli verursachten dann Hagelstürme zusätzliche Verluste.
Aber auch wenn die diesjährige Apfelernte in Polen deutlich kleiner ausfallen wird als in einer durchschnittlichen Saison, sollte laut Panel-Erhebungen kein Mangel an polnischem Obst zu befürchten sein. Allerdings seien je nach Sorte erhebliche Unterschiede zu erwarten. So werde beispielsweise das Angebot im Sortenbereich ‘Jonagold‘ deutlich geringer ausfallen als üblich und auch ‘Ligol‘ werde es weniger geben.
Bei anderen Sorten wie ‘Shampion‘ oder ‘Gala‘ sollte die Situation deutlich besser aussehen. ‘Gala‘ ist mittlerweile eine der wichtigsten Exportsorten der Polen, mit der sie nicht nur europäische, sondern auch weit entfernte Märkte wie Asien erreichen. Entsprechend werde die gesamte ‘Gala‘-Sortenpalette von den polnischen Obstbaubetrieben verstärkt angebaut und erfreue sich auch bei den einheimischen Verbrauchern wachsender Beliebtheit.
Es werde deshalb auch von offizieller polnischer Seite verkündet, dass eine endgültige Bewertung der diesjährigen Saison frühestens mit Beginn der Erntekampagne oder, noch besser, erst nach deren Ende möglich sein werde.
Im Schuljahr 2024/25 erhielten Kinder an mehr als 143.000 Schulen innerhalb der EU insgesamt 61.570 t frisches Obst und Gemüse über das EU-Schulprogramm.
Ab dem 1. Januar 2027 ist eine elektronische und maschinenlesbare Erfassung von Pflanzenschutzmaßnahmen gesetzlich verpflichtend. Um die Umsetzung für die Land-, Forst- und Weinwirtschaft sowie den Gartenbau und die Baumschulen so einfach wie möglich zu gestalten, hat das Julius Kühn-Institut (JKI), die Anwendung DiPAgE entwickelt, die kostenfrei angeboten wird.
Die Monopolkommission warnt anlässlich der Übernahme von 178 tegut-Standorten durch Edeka vor der hohen Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme mit Auflagen genehmigt.
Automatisierte Systeme und Robotik eröffnen der Landwirtschaft neue Chancen: Sie können Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Kosten senken und Landwirtinnen und Landwirte im Betriebsalltag entlasten.
Zwei junge Frauen, eine Mission: Den Bodenseeapfel und die Menschen dahinter ins Rampenlicht rücken. Anna Steffelin (20) aus Ittendorf und Emelie Lanz (19) aus Tettnang sind die neuen Bodensee-Apfelhoheiten.
Unlautere Handelspraktiken können landwirtschaftliche Betriebe und andere Lieferanten erheblich unter Druck setzen: etwa durch kurzfristige Stornierungen, einseitige Vertragsänderungen oder verspätete Zahlungen.
Ein Verbund von Verbänden aus dem Grünen Bereich hat auf OpenPetition die Initiative „Damit regionale Lebensmittel Zukunft haben” gestartet. Die Verbände fordern eine Reform der Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet jedes Jahr besondere Innovationen im Gartenbau mit dem Innovationspreis Gartenbau aus. Die Preise werden im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) verliehen. Dieses Jahr war neben autonomen Feldrobotern und einem konsequent torffreien Produktionssystem auch die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) unter den Preisträgern.