Zum Schutz von Anwendenden, Verbrauchern und der Umwelt beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln hat der Gesetzgeber strenge Vorgaben erlassen. Gleichzeitig setzen sich die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln für eine sichere Verwendung ihrer Produkte ein. Sie stehen Anwendenden neben dem amtlichen Dienst mit Rat und Tat zur Seite. Das neue, überarbeitete IVA-Handbuch gibt Empfehlungen zum sicheren Umgang mit Pflanzenschutzmitteln.
Zum sachgerechten Umgang mit Pflanzenschutzmitteln (Ansetzen der Spritzbrühe, Anwendung, Tätigkeiten in der Kultur) gehört geeignete Schutzausrüstung. Grundsätzlich gilt: Beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln lange Arbeitskleidung und Handschuhe tragen! Darüber hinaus kann es zum Schutz des Anwendenden notwendig sein, dass, abhängig von den Eigenschaften des Mittels und der Anwendungsweise, weitere Schutzausrüstung erforderlich wird. Das wird im Rahmen der Zulassung ermittelt und festgelegt. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) möchte Anwendenden mit seinem Handbuch „Anwendungssicherheit Pflanzenschutzmittel“ Empfehlungen für den sicheren Umgang mit Pflanzenschutzmitteln geben, um deren eigene und die Sicherheit unbeteiligter Personen (Anwohnende, Umstehende), aber auch die Sicherheit von Tieren sowie der Umwelt zu gewährleisten.
Das Handbuch umfasst die Themen Kennzeichnung von Pflanzenschutzmitteln, Persönliche Schutzausrüstung (PSA), Maßnahmen vor und nach der Anwendung, Hygiene, Transport und Lagerung, Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln, Instandhaltung von Geräten und Ausrüstung, Entsorgung sowie Verhaltensempfehlungen gegenüber Dritten oder bei Unfällen.
Im Schuljahr 2024/25 erhielten Kinder an mehr als 143.000 Schulen innerhalb der EU insgesamt 61.570 t frisches Obst und Gemüse über das EU-Schulprogramm.
Ab dem 1. Januar 2027 ist eine elektronische und maschinenlesbare Erfassung von Pflanzenschutzmaßnahmen gesetzlich verpflichtend. Um die Umsetzung für die Land-, Forst- und Weinwirtschaft sowie den Gartenbau und die Baumschulen so einfach wie möglich zu gestalten, hat das Julius Kühn-Institut (JKI), die Anwendung DiPAgE entwickelt, die kostenfrei angeboten wird.
Die Monopolkommission warnt anlässlich der Übernahme von 178 tegut-Standorten durch Edeka vor der hohen Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme mit Auflagen genehmigt.
Automatisierte Systeme und Robotik eröffnen der Landwirtschaft neue Chancen: Sie können Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Kosten senken und Landwirtinnen und Landwirte im Betriebsalltag entlasten.
Zwei junge Frauen, eine Mission: Den Bodenseeapfel und die Menschen dahinter ins Rampenlicht rücken. Anna Steffelin (20) aus Ittendorf und Emelie Lanz (19) aus Tettnang sind die neuen Bodensee-Apfelhoheiten.
Unlautere Handelspraktiken können landwirtschaftliche Betriebe und andere Lieferanten erheblich unter Druck setzen: etwa durch kurzfristige Stornierungen, einseitige Vertragsänderungen oder verspätete Zahlungen.
Ein Verbund von Verbänden aus dem Grünen Bereich hat auf OpenPetition die Initiative „Damit regionale Lebensmittel Zukunft haben” gestartet. Die Verbände fordern eine Reform der Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet jedes Jahr besondere Innovationen im Gartenbau mit dem Innovationspreis Gartenbau aus. Die Preise werden im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) verliehen. Dieses Jahr war neben autonomen Feldrobotern und einem konsequent torffreien Produktionssystem auch die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) unter den Preisträgern.