Mit dem neuen, freiwilligen Nachhaltigkeitsmodul FIN können QS-Betriebe ihren Beitrag zur Biodiversität dokumentieren. Aber welche Maßnahmen sind möglich? Hier will die QS-Akademie die Betriebe unterstützen und bietet am 17. April 2024 (von 16:00 bis ca. 18:00 Uhr) ein Online-Seminar an.
Die Umsetzung von strukturanreichernden Maßnahmen sowie die Vernetzung von Lebensräumen sind wichtige Schritte, anhand derer die Biodiversität in Erzeugerbetrieben für Obst- und Gemüse gezielt gefördert werden kann. Auf welche Aspekte es bei der Anlage und Pflege von linearen Strukturen im Sinne einer "grünen" Infrastruktur, wie etwa bei der Gestaltung von Säumen und Hecken, im Detail ankommt, wird im Rahmen des Live-Online-Seminars "Strukturanreichernde Maßnahmen/Vernetzung von Lebensräumen" der QS-Akademie erläutert.
Das Seminar richtet sich inhaltlich an Obst-, Gemüse- und Kartoffelerzeuger. Es werden ausgewählte strukturanreichernde Maßnahmen vorgestellt und erklärt, wie ein Betrieb diese im Dialog mit Nachbarbetrieben auswählen und optimal gestalten kann. Daneben geht Referentin Nadine Becker von der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft auch auf die Ziele und die Wirkung einzelner Maßnahmen wie Trocken- und Natursteinmauern, Feldrainen, Krautsäumen, Altgrasstreifen, Hecken, Ufer- und Feldgehölze sowie Kleingewässern, Teichen, Regenrückhaltebecken ein.
Zusätzlich zu diesem Online-Seminar bietet die QS-Akademie aktuell das Online-Seminar "Optimales Anlegen von Blühstreifen an" an, das Obst- und Gemüseerzeuger bei der erfolgreichen Umsetzung von Biodiversitätsmaßnahmen im eigenen Betrieb unterstützt. Weitere Veranstaltungen zu diesem Themenfeld sind aktuell in Planung.
Mit dem neuen Solarpaket bringt die Bundesregierung zentrale Maßnahmen auf den Weg, um den Photovoltaik-Ausbau und damit den Klimaschutz zu beschleunigen.
Das Bundeskabinett hat die von Minister Cem Özdemir vorlegte Bio-Außer-Haus-Verpflegung-Verordnung (Bio-AHVV) und die Änderung der Öko-Kennzeichenverordnung zustimmend zur Kenntnis genommen. Damit ist der Weg frei für einen klaren Rechtsrahmen, mit dem Unternehmen mit wenig Aufwand Bio in ihren Küchen kennzeichnen können.
Wenn große Mengen und gute Qualität nicht reichen: Wettbewerbsdruck und unzureichende Nachfrage machen der französischen Steinobstbranche in diesem Sommer zu schaffen.
Um dauerhaft und flächendeckend eine biodiversitätsfreundlichere Agrarlandschaft zu erreichen, ist die intensive und konstruktive Kommunikation zwischen allen beteiligten Akteuren aus Landwirtschaft und Naturschutz (Verbände, Behörden, Praxis, Wissenschaft etc.) eine zentrale Voraussetzung.
Eine gesicherte Wasserversorgung wird in den kommenden Jahren mehr denn je zur Grundvoraussetzung für einen wirtschaftlich erfolgreichen Obstanbau in Deutschland werden. Gleichzeitig sind die Genehmigungsverfahren kompliziert, auch, weil viele Behörden den ökologischen Nutzen von Bewässerungsstrukturen – insbesondere in Trockengebieten, nach wie vor verkennen.
Auch wenn die EU-Behörde Efsa nach den umfangreichsten Untersuchungen aller Zeiten den umstrittenen Wirkstoff Glyphosat für weitgehend unbedenklich erklärt hat, bedeutet dies per se nicht, dass Glyphosat in Deutschland eine Zukunft hat.
Der Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG) warnt vor falschen Schnellschüssen bei der Wasserversorgung von Obstkulturen in Deutschland. Die vom Niedersächsischen Umweltminister Meyer angestellten Überlegungen, den Anbau von Sonderkulturen wie Erdbeeren aufgrund ihres höheren Wasserbedarfs zu verbieten...
Am 20. Juni 2023 fand in Österreich der Jahreskongress des Europäischen Bioobst-Forums (EBF) statt. Als Ergebnis wurde eine erste Ernteprognose 2023 für Bioäpfel herausgegeben. Prognostiziert wird ein Minus von 3% im Vergleich zum Vorjahr. Aber diese sehr frühe Prognose ist nur als Richtwert zu betrachten.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat keine Einwände gegen eine erneute Zulassung von Glyphosat in der Europäischen Union. In der Neubewertung des Wirkstoffs in Bezug auf das von ihm ausgehende Risiko für Mensch und Tier sowie für die Umwelt wurden keine kritischen Bereiche festgestellt, die Anlass zur Sorge geben.
Die angekündigte Erhöhung des Mindestlohnes zum 1. Januar 2024 auf 12,41 Euro pro Stunde stellt die deutschen Obst- und Gemüsebaubetriebe vor enorme Herausforderungen, denn die Lohnkosten für Saisonarbeitskräfte steigen damit weiter.