Peru hat in dieser Saison bereits früh und in vergleichsweise großen Mengen Heidelbeeren nach Europa geschickt. Das wird aber offensichtlich nicht so bleiben. Es gibt erste Anzeichen, dass El Niño einen deutlichen Einfluss auf das diesjährige Angebot aus dem südamerikanischen Land hat. Die verschifften Mengen liegen bereits unter den Prognosen", verkündete just Jan Marc Schulz vom Heidelbeer-Importeur SFI Rotterdam.
Damit könnte die Saison ganz anders verlaufen als zunächst gedacht. So sei es möglich, dass Europa im Oktober nicht gerade mit Beeren überschwemmt werde und im November und Dezember sogar zu wenig Heidelbeeren auf den europäischen Markt kommen. Die allgemeine Stimmung auf dem Importmarkt in diesem Jahr beschreibt Jan Marc Schulz als angespannt. So trügen die veröffentlichten Inflationsprognosen nicht gerade dazu bei, die allgemeine Stimmung zu verbessern. Es sei spürbar, dass die Verbraucher in Europa mehr auf den Geldbeutel schauten. Gleichzeitig sei Europa angesichts seiner relativen geopolitischen Ruhe ein Markt, in den oft zu große Mengen geschickt werden, weil man sich den Erfolg verspreche. Quelle: SFI Rotterdam
Dass El Niño deutliche Effekte auf die Produktivität in der mittleren und letzten Phase der Saison haben wird, bestätigen Quellen aus dem südamerikanischen Land: In den Anbaugebieten in Peru wird für die Spitzenwoche (42. KW, Mitte Oktober) ein Exportvolumen von16.500 Tonnen Heidelbeeren erwartet. Dies bedeutet einen Rückgang von 16 % gegenüber der August-Prognose und einen Rückgang von sogar 21 % im Jahresvergleich. Quelle: Freshfruitportal
“Obstsalat” ist der neue Podcast der Fachgruppe Obstbau. Joerg Hilbers und Jens Stechmann diskutieren in der ersten Ausgabe über das Klageverfahren der Bundesfachgruppe Obstbau zum Glyphosat-Verbot in Wasserschutzgebieten. Außerdem informieren sie über den Zulassungsstand des Fungizids Captan und über die Kampagne zur Öffentlichkeitsarbeit für deutsche Erdbeeren.
Mit deutlicher Ablehnung reagiert der Zentralverband Gartenbau (ZVG) auf die Änderungsvorschläge der EU-Abgeordneten und Berichterstatterin Sarah Wiener zur neuen Verordnung zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln (Sustainable Use Regulation – SUR).
Vom 22. bis 23. März 2023 diskutierten die Mitglieder der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) über die Schwerpunkte der aktuellen Markt- und Förderentwicklung des Sektors.
Mit einem neuen Service-Angebot für Ausbildungsbetriebe möchte der ZVG die Arbeit in den Landesverbänden unterstützen. Am 28. April startet die neue Reihe „Digitaler Toolsnack“.
Am 09. Juni 2021 ist das Agrarorganisationen- und Lieferkettengesetz (AgrarOLkG) in Kraft getreten. Es setzt die UTP-Richtlinie der EU um, die einen einheitlichen Mindestschutzstandard zur Bekämpfung von unlauteren Handelspraktiken in der Lebensmittellieferkette vorgibt.
Der Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer, Georg Boekels, hat die Vorwürfe von Maria Noichl, Agrarpolitische Sprecherin der SPD-Abgeordneten im Europaparlament, „auf das Schärfste zurückgewiesen.
Das Rückstandsmonitoring im QS-System überwacht bei Obst, Gemüse und Kartoffeln, ob geltende Rückstandshöchstgehalte für Pflanzenschutzmittel und Grenzwerte für Schadstoffe und Nitrat eingehalten werden.
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat 8.129 Anträge auf „Kleinbeihilfen zur Stützung von Landwirtschaftsunternehmen wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen infolge der Aggression Russlands gegen die Ukraine“ genehmigt.