In der Schweiz hat Agroscoppe mithilfe von Genomanalysen den Einwanderungsweg der invasiven Japankäfer nachvollzogen. Dabei hat sich gezeigt, dass die die Japankäfer-Populationen in der Schweiz unterschiedliche Herkünfte aufweisen. Das weist auf mehrere Eintrags- und Ausbreitungswege hin.
Der Japankäfer (Popillia japonica), der ursprünglich aus Japan stammt, hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur in Nordamerika, sondern auch hier in Europa zu einem der bedeutendsten invasiven Schädlinge entwickelt. Als Profiteur des Klimawandels ist davon auszugehen, dass er seinen Lebensraum weiter in die nördlichen Regionen beider Kontinente ausdehnen wird. Die adulten Käfer verursachen erhebliche Schäden an Blättern, Blüten und Früchten der Wirtspflanzen. Sie sind damit eine Bedrohung für die Landwirtschaft ebenso wir für die Ökosysteme. Mehr als 400 Pflanzenarten stehen auf seinem Speiseplan, darunter wichtige Kulturpflanzen wie Reben, Mais, Soja, oder Obstbäume.
Um die Ausbreitung und Herkunft von P. japonica in der Schweiz nachzuvollziehen, untersuchten Wissenschaftler von Agroscope und der Universität Siena 42 Individuen aus befallenen Gebieten in der Schweiz. Per DNA-Analyse bestimmten sie die genetischen Profile der Käfer und verglichen sie mit den DNA-Profilen von Individuen aus Italien und Nordamerika. So konnten sie die Herkunft der Schweizer Individuen ermitteln. Das Ergebnis: Die Käfer sind nicht über eine, sondern über unterschiedliche Einwanderungsrouten in die Schweiz eingewandert. Während die Populationen in Basel, im Wallis und in der Zentralschweiz mit den Populationen aus dem Tessin/Norditalien verwandt sind und wahrscheinlich über den Straßen- oder Schienenverkehr in die Schweiz gelangten, wurde die Population in der Nähe des Flughafens Zürich hingegen als eigenständige Population identifiziert, die näher verwandt ist mit der Population in Nordamerika. Diese Individuen wurden wahrscheinlich durch Lufttransport importiert. Dieses Wissen soll nun dabei helfen, gezielte Maßnahmen zur Prävention oder Eindämmung zu entwickeln.
Die französische Regierung plant, den Import von Lebensmitteln auszusetzen, die Rückstände von in der Europäischen Union verbotenen phytosanitären Substanzen enthalten, darunter Die Wirkstoffe Mancozeb, Glufosinat, Thiophanat-Methyl und Carbendazim.
Fairtrade Deutschland will mit dem Jahresthema 2026 „Fairness for Farmers – From fields to future“ gezielt darauf aufmerksam machen, dass Fairness dort beginnt, wo Millionen von Menschen täglich arbeiten: auf den Feldern.
Die Früchte der als ‘Indianerbanane“ oder Pawpaw bekannten Asimina triloba erinnern geschmacklich an Mango und Banane und haben eine sehr cremige Konsistenz. Ihre Vitamine und Mineralstoffe sind zahlreich.
Im Wirtschaftsjahr 2024/25 wurden in der Bundesrepublik Deutschland pro Person rund 5,8 kg frische und verarbeitete Schalenfrüchte wie Erdnüsse, Mandeln oder Haselnüsse konsumiert, wie die Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) zeigen.
Das Assoziierungsabkommen der EU mit Marokko trifft auf massiven Widerstand der Europäischen Branchenvertreter. Zahlreiche Verbände schlagen Alarm. Grund ist die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Überarbeitung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Marokko...
Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Rabobank wurde in Australien mit der großflächigen Neuanpflanzung von Mandelplantagen begonnen, um die steigende lokale und globale Nachfrage nach der beliebten Nuss zu befriedigen.
Die Ernte der ersten griechischen Erdbeeren in der Region Ilia verläuft derzeit außerordentlich gut. Die Exporte werden zudem weder durch die Traktorblockaden, die sich über ganz Griechenland ausgebreitet haben, noch durch die Zollstellen an den nördlichen Grenzen des Landes behindert, da andere Exportwege genutzt werden.
Nach einem Bericht von Agrar-Europe (AgE) zeigen sich die Landwirtschaftsminister der EU-Mitgliedstaaten offen für einen weiteren Aufschub der neuen Aufzeichnungspflichten bei Pflanzenschutzanwendungen.
Der Thüringische Agrarstaatssekretär Marcus Malsch sieht Vietnam als künftigen „Premiumpartner“ Thüringens bei Fachkräftegewinnung und Technologietransfer in der Landwirtschaft.