Die Früchte der als ‘Indianerbanane“ oder Pawpaw bekannten Asimina triloba erinnern geschmacklich an Mango und Banane und haben eine sehr cremige Konsistenz. Ihre Vitamine und Mineralstoffe sind zahlreich. Entsprechend hat die Nischenobstart insbesondere bei Direktvermarktern eine gewisse Beliebtheit erlangt. Nun wurde allerdings bekannt, dass die Früchte, ähnlich wie der verwandte Zimtapfel (Cherimoya) auch, Stoffe aus der Gruppe der Acetogenine und Isochinolinalkaloide enthalten.
Untersuchungen des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes (CVUA) Stuttgart haben ergeben, dass diese Substanzen in den Früchten der Indianerbanane vorkommen. Sie können beim Verzehr unreifer Früchte zu Übelkeit und Magenbeschwerden führen. Auch allergische Reaktionen könnten, je nach Reifegrad und Verzehrmenge, nicht ausgeschlossen werden. Giftig ist die Pflanze mitsamt ihren Früchten somit zwar nicht, aber auch nicht unbedenklich. Besonders Kinder, Schwangere und immungeschwächte Personen sollten vorsichtig sein. Kritisch zu betrachten sind insbesondere die neurotoxischen Eigenschaften der Acetogenine. Es wird vermutet, dass sie bei hohem Verzehr atypischen Parkinsonismus auslösen können.
Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) hatte dem CVUA für genauere Untersuchungen verschiedene Sorten der Indianerbanane in unterschiedlichen Reifegraden zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse der umfangreichen Tests zeigen, dass es offensichtlich sortenbedingte Unterschiede gibt. So schnitt die Sorte 'Sunflower' am besten ab, da bei ihr im Vergleich zu allen anderen Sorten geringere Gehalte der bedenklichen Inhaltsstoffe festgestellt wurden. Trotzdem will die LWG zukünftig keine Versuche mehr zur Fruchtproduktion von Asimina triloba durchführen. Denn ein Verzehr der Früchte könne nicht weiter uneingeschränkt empfohlen werden. Als Ziergehölz punkte die Indianerbanane aber weiterhin mit Blüte, Laub und langsamem Wuchs.
Im Schuljahr 2024/25 erhielten Kinder an mehr als 143.000 Schulen innerhalb der EU insgesamt 61.570 t frisches Obst und Gemüse über das EU-Schulprogramm.
Ab dem 1. Januar 2027 ist eine elektronische und maschinenlesbare Erfassung von Pflanzenschutzmaßnahmen gesetzlich verpflichtend. Um die Umsetzung für die Land-, Forst- und Weinwirtschaft sowie den Gartenbau und die Baumschulen so einfach wie möglich zu gestalten, hat das Julius Kühn-Institut (JKI), die Anwendung DiPAgE entwickelt, die kostenfrei angeboten wird.
Die Monopolkommission warnt anlässlich der Übernahme von 178 tegut-Standorten durch Edeka vor der hohen Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme mit Auflagen genehmigt.
Automatisierte Systeme und Robotik eröffnen der Landwirtschaft neue Chancen: Sie können Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Kosten senken und Landwirtinnen und Landwirte im Betriebsalltag entlasten.
Zwei junge Frauen, eine Mission: Den Bodenseeapfel und die Menschen dahinter ins Rampenlicht rücken. Anna Steffelin (20) aus Ittendorf und Emelie Lanz (19) aus Tettnang sind die neuen Bodensee-Apfelhoheiten.
Unlautere Handelspraktiken können landwirtschaftliche Betriebe und andere Lieferanten erheblich unter Druck setzen: etwa durch kurzfristige Stornierungen, einseitige Vertragsänderungen oder verspätete Zahlungen.
Ein Verbund von Verbänden aus dem Grünen Bereich hat auf OpenPetition die Initiative „Damit regionale Lebensmittel Zukunft haben” gestartet. Die Verbände fordern eine Reform der Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet jedes Jahr besondere Innovationen im Gartenbau mit dem Innovationspreis Gartenbau aus. Die Preise werden im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) verliehen. Dieses Jahr war neben autonomen Feldrobotern und einem konsequent torffreien Produktionssystem auch die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) unter den Preisträgern.