Um dauerhaft und flächendeckend eine biodiversitätsfreundlichere Agrarlandschaft zu erreichen, ist die intensive und konstruktive Kommunikation zwischen allen beteiligten Akteuren aus Landwirtschaft und Naturschutz (Verbände, Behörden, Praxis, Wissenschaft etc.) eine zentrale Voraussetzung. Doch wenngleich es eine wachsende Anzahl gelungener Initiativen und Arbeitskreise gibt, die aufzeigen, dass an vielen Stellen bereits Einigkeit und gemeinsame Ziele bestehen, offenbaren die anhaltenden, teils heftigen Auseinandersetzungen, dass vor allem in der öffentlichen Kommunikation nach wie vor deutliche Defizite herrschen. Statt in offene, faire und konstruktive Diskurse zu treten und nach gemeinsamen Lösungen und Kompromissen zu suchen, sind die Fronten an vielen Stellen verhärtet.
Auf der Tagung „Naturschutz und Landwirtschaft im Dialog: Konstruktiv miteinander reden“, die vom 14. bis 17. November 2022 vom BfN in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm durchgeführt wurde, ist dieses Thema intensiv diskutiert worden. Vertreter von landwirtschaftlicher Praxis, Wissenschaft, Beratung, von Verbänden, aus der Kommunikation und Verwaltung haben gemeinsam Defizite in der Kommunikation diskutiert und anschließend Lösungsvorschläge für eine bessere öffentliche Kommunikation entwickelt. Die Ergebnisse haben Verena Menauer, Wolfgang Schweiger, Moritz Nabel und Gisela Stolpe in einem lesenswerten Hintergrundpapier zusammengefasst.
Das Hintergrundpapier „Lösungsvorschläge für eine konstruktive öffentliche Kommunikation zwischen Naturschutz und Landwirtschaft“ kann hier heruntergeladen werden:
Im Schuljahr 2024/25 erhielten Kinder an mehr als 143.000 Schulen innerhalb der EU insgesamt 61.570 t frisches Obst und Gemüse über das EU-Schulprogramm.
Ab dem 1. Januar 2027 ist eine elektronische und maschinenlesbare Erfassung von Pflanzenschutzmaßnahmen gesetzlich verpflichtend. Um die Umsetzung für die Land-, Forst- und Weinwirtschaft sowie den Gartenbau und die Baumschulen so einfach wie möglich zu gestalten, hat das Julius Kühn-Institut (JKI), die Anwendung DiPAgE entwickelt, die kostenfrei angeboten wird.
Die Monopolkommission warnt anlässlich der Übernahme von 178 tegut-Standorten durch Edeka vor der hohen Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme mit Auflagen genehmigt.
Automatisierte Systeme und Robotik eröffnen der Landwirtschaft neue Chancen: Sie können Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Kosten senken und Landwirtinnen und Landwirte im Betriebsalltag entlasten.
Zwei junge Frauen, eine Mission: Den Bodenseeapfel und die Menschen dahinter ins Rampenlicht rücken. Anna Steffelin (20) aus Ittendorf und Emelie Lanz (19) aus Tettnang sind die neuen Bodensee-Apfelhoheiten.
Unlautere Handelspraktiken können landwirtschaftliche Betriebe und andere Lieferanten erheblich unter Druck setzen: etwa durch kurzfristige Stornierungen, einseitige Vertragsänderungen oder verspätete Zahlungen.
Ein Verbund von Verbänden aus dem Grünen Bereich hat auf OpenPetition die Initiative „Damit regionale Lebensmittel Zukunft haben” gestartet. Die Verbände fordern eine Reform der Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet jedes Jahr besondere Innovationen im Gartenbau mit dem Innovationspreis Gartenbau aus. Die Preise werden im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) verliehen. Dieses Jahr war neben autonomen Feldrobotern und einem konsequent torffreien Produktionssystem auch die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) unter den Preisträgern.