Die EU plant ein Verbot von Einweg-Kunststoffverpackungen für frisches Obst und Gemüse unter 1,5 kg. Noch bis zum 30. Januar findet eine EU-Umfrage zu diesem geplanten Verbot statt.
In der Umfrage der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geht es unter anderem um folgende Fragestellungen:
Aktuelle Vermarktungsformen sowie Gründe für Portionsverpackungen unter 1,5 kg.
Eingesetzte Verpackungssysteme: Gibt es Kunststoff und Alternativen?
Handhabungs- und Logistikpraktiken bei einer Umstellung auf lose Ware oder alternative Verpackungen, insbesondere im Hinblick auf mikrobiologische Risiken.
Relevante mikrobiologische Gefahren und deren Einflussfaktoren – gibt es bereits Monitoring- bzw. Haltbarkeitsdaten?
Bewertung möglicher Nachteile alternativer Materialien gegenüber Kunststoff hinsichtlich Sicherheit und Qualität.
Wer sollte an der Umfrage teilnehmen? Eingeladen sind Lebensmittelunternehmen, Erzeuger, Handelsunternehmen, Verpackungshersteller, nationale Behörden, Forschungsinstitute und Verbände.
Warum ist Ihre Teilnahme wichtig? Die Rückmeldungen fließen direkt in das wissenschaftliche Gutachten ein, das der EU-Kommission hilft, Ausnahmen vom Verpackungsverbot präzise und praxistauglich festzulegen. Damit entscheidet die Branche aktiv mit, welche Produkte künftig weiterhin Verpackungsschutz benötigen – und auf welcher Grundlage.
Das Agrarorganisationen-und-Lieferketten-Gesetz (AgrarOLkG), das für mehr Fairness gerade für kleinere Betriebe in der Lebensmittelkette sorgen soll, zeigt Wirkung.
Anlässlich des Handelskongresses haben die fünf Vorstandsmitglieder der Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft e. V. (ZKHL) kürzlich eine wegweisende Branchenvereinbarung zur Einführung eines neuen Herkunftskennzeichens Deutschland unterzeichnet.
Die Bundesregierung hatte sich im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, die gesamte Landwirtschaft an den Zielen des Umwelt- und Ressourcenschutzes auszurichten. Auf dem Weg dahin haben sich die Regierungsvertreter 30 % Bio bis 2030 vorgenommen.
Die Bundesländer können die Direktzahlungen noch in diesem Jahr an die Anbauer auszahlen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat als frühestmögliche Auszahlungstermine den 22. und den 27. Dezember festgelegt...
Die Ausbildungszahlen waren im Obstbau noch nie so niedrig wie in diesem Jahr. Gleichzeitig braucht der deutsche Obstbau dringend Fachkräfte. Wir alle müssen deshalb verstärkt für eine Ausbildung in Obstbaubetrieb werben...
Nach der diesjährigen Sozialwahl hat sich die neue Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) am 11. Oktober in Kassel konstituiert und den neuen Vorstand gewählt.
Deutsche Äpfel dürfen ab sofort nach Indien exportiert werden. Damit hat ein langes und intensives Markt-Öffnungsverfahren seinen positiven Ausgang gefunden.
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Über 400 Aussteller aus zwölf Nationen werden vom 22. bis 23. November 2023 im Rahmen des Fachmesseduos expoSE & expoDirekt wieder ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Spargel- und Beerenproduktion sowie die Direktvermarktung präsentieren.
Am heutigen Freitag sollte die Entscheidung auf EU-Ebene fallen: Die Europäische Kommission hat zunächst keine ausreichende Zustimmung der EU-Länder für eine erneute Zulassung von Glyphosat für weitere zehn Jahre bekommen.