Die EU plant ein Verbot von Einweg-Kunststoffverpackungen für frisches Obst und Gemüse unter 1,5 kg. Noch bis zum 30. Januar findet eine EU-Umfrage zu diesem geplanten Verbot statt.
In der Umfrage der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geht es unter anderem um folgende Fragestellungen:
Aktuelle Vermarktungsformen sowie Gründe für Portionsverpackungen unter 1,5 kg.
Eingesetzte Verpackungssysteme: Gibt es Kunststoff und Alternativen?
Handhabungs- und Logistikpraktiken bei einer Umstellung auf lose Ware oder alternative Verpackungen, insbesondere im Hinblick auf mikrobiologische Risiken.
Relevante mikrobiologische Gefahren und deren Einflussfaktoren – gibt es bereits Monitoring- bzw. Haltbarkeitsdaten?
Bewertung möglicher Nachteile alternativer Materialien gegenüber Kunststoff hinsichtlich Sicherheit und Qualität.
Wer sollte an der Umfrage teilnehmen? Eingeladen sind Lebensmittelunternehmen, Erzeuger, Handelsunternehmen, Verpackungshersteller, nationale Behörden, Forschungsinstitute und Verbände.
Warum ist Ihre Teilnahme wichtig? Die Rückmeldungen fließen direkt in das wissenschaftliche Gutachten ein, das der EU-Kommission hilft, Ausnahmen vom Verpackungsverbot präzise und praxistauglich festzulegen. Damit entscheidet die Branche aktiv mit, welche Produkte künftig weiterhin Verpackungsschutz benötigen – und auf welcher Grundlage.
Im Schuljahr 2024/25 erhielten Kinder an mehr als 143.000 Schulen innerhalb der EU insgesamt 61.570 t frisches Obst und Gemüse über das EU-Schulprogramm.
Ab dem 1. Januar 2027 ist eine elektronische und maschinenlesbare Erfassung von Pflanzenschutzmaßnahmen gesetzlich verpflichtend. Um die Umsetzung für die Land-, Forst- und Weinwirtschaft sowie den Gartenbau und die Baumschulen so einfach wie möglich zu gestalten, hat das Julius Kühn-Institut (JKI), die Anwendung DiPAgE entwickelt, die kostenfrei angeboten wird.
Die Monopolkommission warnt anlässlich der Übernahme von 178 tegut-Standorten durch Edeka vor der hohen Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme mit Auflagen genehmigt.
Automatisierte Systeme und Robotik eröffnen der Landwirtschaft neue Chancen: Sie können Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Kosten senken und Landwirtinnen und Landwirte im Betriebsalltag entlasten.
Zwei junge Frauen, eine Mission: Den Bodenseeapfel und die Menschen dahinter ins Rampenlicht rücken. Anna Steffelin (20) aus Ittendorf und Emelie Lanz (19) aus Tettnang sind die neuen Bodensee-Apfelhoheiten.
Unlautere Handelspraktiken können landwirtschaftliche Betriebe und andere Lieferanten erheblich unter Druck setzen: etwa durch kurzfristige Stornierungen, einseitige Vertragsänderungen oder verspätete Zahlungen.
Ein Verbund von Verbänden aus dem Grünen Bereich hat auf OpenPetition die Initiative „Damit regionale Lebensmittel Zukunft haben” gestartet. Die Verbände fordern eine Reform der Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet jedes Jahr besondere Innovationen im Gartenbau mit dem Innovationspreis Gartenbau aus. Die Preise werden im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) verliehen. Dieses Jahr war neben autonomen Feldrobotern und einem konsequent torffreien Produktionssystem auch die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) unter den Preisträgern.