Mehltau ist ein zunehmendes Problem in Erdbeeren, insbesondere im Geschützten Anbau. Die Schweizer Forschungsorganisation Agroscope testet nun im Rahmen eines Projekts des Kompetenznetzwerks Obst und Beeren (einer Partnerschaft zwischen Agroscope und dem Schweizer Obstverband) bei einem Produzenten in der Ostschweiz einen innovativen Roboter, der nachts unbeaufsichtigt durch die Folienhäuser fährt und die Erdbeerpflanzen mit UV-C-Strahlen behandelt. Er könnte eine interessante Alternative zum Pflanzenschutzmitteleinsatz sein, so die Forschungseinrichtung.
Diese UV-C-Strahlen-aussendenden Roboter zur Bekämpfung von Mehltau sind übrigens schon auf dem Markt erhältlich, es handelt sich um keinen Prototyp. Das Gerät, das in der Ostschweiz zum Einsatz kommt, ist das Modell “Lumion” der niederländischen Firma Octiva. Es ist mit Luftreifen ausgestattet, sodass es auch in Folienhäusern zum Einsatz kommen kann, die nicht mit Schienen ausgerüstet sind. Der Roboter arbeitet nachts, damit die Wirkung der UV-C-Strahlen maximal ist, und zwar ohne menschliches Eingreifen. Die Leistung soll bei einem Hektar Fläche pro Nacht liegen. Um zu prüfen, ob “Lumion” hält, was er verspricht, kommt der Roboter im Versuchsbetrieb zwei- bis dreimal pro Woche zum Einsatz, je nachdem, wie hoch der Mehltaubefall im bestand ist. Verglichen wird der Einsazu mit einer Nullparzelle (ohne Mehltaubehandlung) und einer Parzelle, in der betriebsübliche Pflanzenschutzmaßnahmen durchgeführt werden.
Wenn die Versuche erfolgreich verlaufen, könnte „Lumion“ zur wirklichen alternative zum Pflanzenschutzmitteleinsatz in der Bekämpfung von Mehltau im Gewächshaus avancieren.
Der Obstbau gehört naturgemäß zu den Kulturen, die in besonderem Maße von der Witterung abhängig sind. Umso härter trifft uns der Klimawandel. Wetterextreme treten häufiger auf, erreichen neue Intensitäten und treffen unsere Kulturen in immer empfindlicheren Entwicklungsstadien. Gleichzeitig verändern sich die Betriebe.
Das Alte Land wurde in diesem Jahr bereits dreimal von schweren Hagelunwettern getroffen. Nach den Schadentagen am 4. Juni, 9. Juni und zuletzt am 1. Juli ziehen die Vereinigte Hagel und die Fachverbände des Obstbaus eine ernüchternde Zwischenbilanz. Die Schäden im größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Deutschlands werden inzwischen auf mehr als 30 Millionen Euro geschätzt.
Was vor über 30 Jahren als Antwort auf ansteigende Anforderungen in der Versicherungslandschaft begann, ist heute ein bewährtes Erfolgsmodell. Seit 1995 bündeln die Gartenbau-Versicherung VVaG und die Vereinigte Hagelversicherung VVaG in dieser strategischen Partnerschaft ihre Kompetenzen – und setzen dabei konsequent auf das Prinzip: gemeinsam stark, individuell spezialisiert.
Das Thünen-Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen in Braunschweig führt noch bis zum 15. Juli 2026 eine wissenschaftliche Umfrage unter Landwirten durch.
Die Türkei produziert jährlich etwa 700.000 Tonnen Kirschen und ist damit der weltweit größte Kirschenproduzent. Die Exportmengen liegen in der Regel zwischen 60.000 und 70.000 Tonnen.
Spaniens Exporte von Beeren beliefen sich 2025 auf insgesamt 426.527 Tonnen und erreichten einen Wert von 2,114 Milliarden EUR. Damit festigen die spanischen Erzeuger ihre Bedeutung auf dem Exportmarkt.
Der Bundesrat hat am 8. Mai 2026 eine Entschließung des Freistaats Sachsen zur Verbesserung der Zulassungssituation von Pflanzenschutzmitteln angenommen.
Eine gute und ausgewogene Gemeinschaftsverpflegung in Schulen und Kitas, Kantinen und Mensen als ernährungspolitisches Ziel seines Ministeriums - und welche Rolle lokale und regionale Versorgungsstrukturen dabei spielen können, das erklärte Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) anlässlich des Deutschen Ernährungstages 2026.
Die Vereinigung der polnischen Obst- und Gemüsehändler haben just in einer Meldung berichtet, dass die steigende Nachfrage nach Äpfeln in Brasilien gute Absatzchancen für europäische Lieferanten bietet.
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) will ein stärker am Verursacherprinzip orientiertes System für die Düngung unserer Äcker und Felder auf den Weg bringen.
Die britische Supermarktkette Co-op hat angekündigt, ab dieser Woche ausschließlich englische Erdbeeren anzubieten und ist damit die erste Kette, die nur noch heimische Erdbeeren im Sortiment hat.