Mehltau ist ein zunehmendes Problem in Erdbeeren, insbesondere im Geschützten Anbau. Die Schweizer Forschungsorganisation Agroscope testet nun im Rahmen eines Projekts des Kompetenznetzwerks Obst und Beeren (einer Partnerschaft zwischen Agroscope und dem Schweizer Obstverband) bei einem Produzenten in der Ostschweiz einen innovativen Roboter, der nachts unbeaufsichtigt durch die Folienhäuser fährt und die Erdbeerpflanzen mit UV-C-Strahlen behandelt. Er könnte eine interessante Alternative zum Pflanzenschutzmitteleinsatz sein, so die Forschungseinrichtung.
Diese UV-C-Strahlen-aussendenden Roboter zur Bekämpfung von Mehltau sind übrigens schon auf dem Markt erhältlich, es handelt sich um keinen Prototyp. Das Gerät, das in der Ostschweiz zum Einsatz kommt, ist das Modell “Lumion” der niederländischen Firma Octiva. Es ist mit Luftreifen ausgestattet, sodass es auch in Folienhäusern zum Einsatz kommen kann, die nicht mit Schienen ausgerüstet sind. Der Roboter arbeitet nachts, damit die Wirkung der UV-C-Strahlen maximal ist, und zwar ohne menschliches Eingreifen. Die Leistung soll bei einem Hektar Fläche pro Nacht liegen. Um zu prüfen, ob “Lumion” hält, was er verspricht, kommt der Roboter im Versuchsbetrieb zwei- bis dreimal pro Woche zum Einsatz, je nachdem, wie hoch der Mehltaubefall im bestand ist. Verglichen wird der Einsazu mit einer Nullparzelle (ohne Mehltaubehandlung) und einer Parzelle, in der betriebsübliche Pflanzenschutzmaßnahmen durchgeführt werden.
Wenn die Versuche erfolgreich verlaufen, könnte „Lumion“ zur wirklichen alternative zum Pflanzenschutzmitteleinsatz in der Bekämpfung von Mehltau im Gewächshaus avancieren.
Im Schuljahr 2024/25 erhielten Kinder an mehr als 143.000 Schulen innerhalb der EU insgesamt 61.570 t frisches Obst und Gemüse über das EU-Schulprogramm.
Ab dem 1. Januar 2027 ist eine elektronische und maschinenlesbare Erfassung von Pflanzenschutzmaßnahmen gesetzlich verpflichtend. Um die Umsetzung für die Land-, Forst- und Weinwirtschaft sowie den Gartenbau und die Baumschulen so einfach wie möglich zu gestalten, hat das Julius Kühn-Institut (JKI), die Anwendung DiPAgE entwickelt, die kostenfrei angeboten wird.
Die Monopolkommission warnt anlässlich der Übernahme von 178 tegut-Standorten durch Edeka vor der hohen Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme mit Auflagen genehmigt.
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Zwei junge Frauen, eine Mission: Den Bodenseeapfel und die Menschen dahinter ins Rampenlicht rücken. Anna Steffelin (20) aus Ittendorf und Emelie Lanz (19) aus Tettnang sind die neuen Bodensee-Apfelhoheiten.
Unlautere Handelspraktiken können landwirtschaftliche Betriebe und andere Lieferanten erheblich unter Druck setzen: etwa durch kurzfristige Stornierungen, einseitige Vertragsänderungen oder verspätete Zahlungen.
Ein Verbund von Verbänden aus dem Grünen Bereich hat auf OpenPetition die Initiative „Damit regionale Lebensmittel Zukunft haben” gestartet. Die Verbände fordern eine Reform der Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet jedes Jahr besondere Innovationen im Gartenbau mit dem Innovationspreis Gartenbau aus. Die Preise werden im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) verliehen. Dieses Jahr war neben autonomen Feldrobotern und einem konsequent torffreien Produktionssystem auch die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) unter den Preisträgern.
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