Die Ausbildungszahlen waren im Obstbau noch nie so niedrig wie in diesem Jahr. Gleichzeitig braucht der deutsche Obstbau dringend Fachkräfte. Wir alle müssen deshalb verstärkt für eine Ausbildung in Obstbaubetrieb werben und auch nicht nur Hoferben von nebenan ausbilden, sondern insbesondere „fachfremde“ Schulabgänger von den Perspektiven einer Ausbildung im Obstbaubetrieb überzeugen. Helfen kann dabei die neue Broschüre „Die Grünen 14“ des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL). Darin werden die Ausbildungsberufe im Agrarbereich ausführlich vorgestellt.
Die Broschüre ist speziell konzipiert für die Nachwuchswerbung an Schulen, auf Messen und zur Berufsberatung und enthält detaillierte Informationen zu den Tätigkeiten und dem Ausbildungsverlauf jedes einzelnen Berufes. Denn am Ende der Schulzeit stellen sich viele junge Menschen die Frage: Was mache ich danach? Welche Möglichkeiten gibt es, wenn man in der Natur oder mit Tieren arbeiten möchte? Wo sind naturwissenschaftliche Kenntnisse oder ein Interesse am Thema Lebensmittel gefragt?
Neben der ausführlichen Beschreibung der 14 Grünen Berufe erfahren junge Menschen in der Broschüre auch, welche Fähigkeiten und Interessen man für die jeweiligen Berufe mitbringen sollte. Und es wird vermittelt, dass die Berufsaussichten sehr gut sind, wenn man eine qualifizierten Ausbildung absolviert - denn in der Agrarbranche werden dringend Nachwuchs- und Führungskräfte gesucht.
Die 44-seitige Broschüre kann kostenfrei über den BLE-Medienservice als Druckexemplar bestellt oder zum Download abgerufen werden unter: www.ble-medienservice.de. (Artikel-Nr. 3807).
Im Schuljahr 2024/25 erhielten Kinder an mehr als 143.000 Schulen innerhalb der EU insgesamt 61.570 t frisches Obst und Gemüse über das EU-Schulprogramm.
Ab dem 1. Januar 2027 ist eine elektronische und maschinenlesbare Erfassung von Pflanzenschutzmaßnahmen gesetzlich verpflichtend. Um die Umsetzung für die Land-, Forst- und Weinwirtschaft sowie den Gartenbau und die Baumschulen so einfach wie möglich zu gestalten, hat das Julius Kühn-Institut (JKI), die Anwendung DiPAgE entwickelt, die kostenfrei angeboten wird.
Die Monopolkommission warnt anlässlich der Übernahme von 178 tegut-Standorten durch Edeka vor der hohen Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme mit Auflagen genehmigt.
Automatisierte Systeme und Robotik eröffnen der Landwirtschaft neue Chancen: Sie können Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Kosten senken und Landwirtinnen und Landwirte im Betriebsalltag entlasten.
Zwei junge Frauen, eine Mission: Den Bodenseeapfel und die Menschen dahinter ins Rampenlicht rücken. Anna Steffelin (20) aus Ittendorf und Emelie Lanz (19) aus Tettnang sind die neuen Bodensee-Apfelhoheiten.
Unlautere Handelspraktiken können landwirtschaftliche Betriebe und andere Lieferanten erheblich unter Druck setzen: etwa durch kurzfristige Stornierungen, einseitige Vertragsänderungen oder verspätete Zahlungen.
Ein Verbund von Verbänden aus dem Grünen Bereich hat auf OpenPetition die Initiative „Damit regionale Lebensmittel Zukunft haben” gestartet. Die Verbände fordern eine Reform der Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet jedes Jahr besondere Innovationen im Gartenbau mit dem Innovationspreis Gartenbau aus. Die Preise werden im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) verliehen. Dieses Jahr war neben autonomen Feldrobotern und einem konsequent torffreien Produktionssystem auch die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) unter den Preisträgern.
Peru hat in dieser Saison bereits früh und in vergleichsweise großen Mengen Heidelbeeren nach Europa geschickt. Das wird aber offensichtlich nicht so bleiben. Es gibt erste Anzeichen, dass El Niño einen deutlichen Einfluss auf das diesjährige Angebot aus dem südamerikanischen Land hat.