Fairtrade Deutschland will mit dem Jahresthema 2026 „Fairness for Farmers – From fields to future“ gezielt darauf aufmerksam machen, dass Fairness dort beginnt, wo Millionen von Menschen täglich arbeiten: auf den Feldern. Denn ohne die Menschen hinter den Produkten – die Landwirte, Produzenten und Arbeitskräfte - wäre ein Handel letztlich nicht möglich.
Fairtrade weist darauf hin, dass die Produzenten weltweit am Anfang der Lieferketten stehen – und gleichzeitig die größten Risiken tragen. Sie kämpfen mit niedrigen und volatilen Preisen, ungleicher Vermögensverteilung, begrenztem Zugang zu Unterstützung sowie der zunehmenden Kontrolle durch große Unternehmen und den Folgen der Klimakrise. Aber trotz dieser Herausforderungen gestalten sie Tag für Tag die globalen Ernährungssysteme mit ihrem Wissen, ihrer Arbeit und ihrer Widerstandskraft. Fairtrade verkündet, das gemeinsam mit Produzenten daran gearbeitet werde, die Strukturen zu verändern, welche Ungerechtigkeit in den Lieferketten hervorrufen. Ziel sei es, wirtschaftliche Spielräume zu erweitern und Preise und Löhne so zu gestalten, dass sie ein gutes Leben ermöglichen. Unter dem Dach von „Fairness for Farmers“ wolle Fairtrade zeigen, was fairer Handel konkret für Produzenten bedeutet, um strukturelle Ungleichheiten sichtbar zu machen und Lösungsansätze anzubieten. Ziel sei es, mehr Mitsprache zu generieren sowie langfristige Perspektiven zu schaffen.
Fairtrade nennt sechs zentrale Handlungsfelder:
Mindestpreis & Prämie – als Sicherheitsnetz und Investition in die Zukunft
Fairtrade-Standards – für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen
Frauenförderung – für mehr Gleichberechtigung und Teilhabe
Existenzsicherndes Einkommen – als Grundlage für ein würdevolles Leben
Umwelt & Klima – für resiliente Landwirtschaft und langfristige Perspektiven
Fairtrade ist stolz auf seine Globale Bewegung – für gemeinsame Verantwortung über Grenzen hinweg. Diese Forderungen sollten daher gleichermaßen auch für Produzenden in Europa gelten…
Jedes Jahr im Herbst regiert der deutsche Apfel das Bundeskanzleramt. Das Apfelkabinett ist mittlerweile eine Tradition, die zur Jahreszeit gehört, wie bunte Blätter und die Zeitumstellung. Am 15. Oktober war es wieder so weit: Bundeskanzler Friedrich Merz empfing die Apfel- und Blütenköniginnen aus den bedeutendsten deutschen Obstregionen zum alljährlichen „Apfelkabinett“.
Aktuell gibt es kaum verlässliche Zahlen zum Anbauumfang von Haselnüssen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Um fundierte Daten zu Anbauflächen und verwendeten Anbausystemen in den drei Ländern zu erheben, wurde eine wissenschaftliche Umfrage entwickelt.
Hajo Hinrichs, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V. und Jens Stechmann, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Obstbau, haben sich in einem Schreiben an Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gewandt. Sie bringen darin die Sorge des Berufsstandes zur prekären Pflanzenschutzmittelzulassungssituation im Bereich der Obstreisermuttergärten zum Ausdruck.
Der zunehmende Anbau in Folientunneln oder Gewächshäusern hat in unserem Nachbarland zu einer Verdreifachung der Erträge bei gleichzeitiger Reduzierung der Anbaufläche geführt. Daten des niederländischen Statistikamtes (CBS), die vom Portal Dutch News veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Niederlande das Jahr 2024 mit einem neuen Rekord in der Erdbeerproduktion mit 86 Millionen kg abgeschlossen haben.
Das Förderprogramm der Mehrgefahrenversicherung wird in Baden-Württemberg ab dem Antragsjahr 2026 um zwei wichtige Bereiche erweitert: Das Risiko Hagel und der Hopfenbau werden künftig Teil der Versicherung sein.
Stefanie Sabet hat am 1. September 2025 als Generalsekretärin die Geschäftsleitung des Deutschen Bauernverbandes übernommen. Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihr:
Pflanzenschutzgeräte, Geräteteile oder Baugruppen durchlaufen auf Antrag der Herstellerfirmen ein umfassendes Prüfverfahren. Die Prüfungen basieren auf den Vorgaben des Pflanzenschutzgesetzes, der Pflanzenschutzgeräteverordnung, gültigen Normen sowie den Richtlinien des JKI.
Das Bundeskabinett hat nun den Gesetzentwurf des Bundesministeriums der Finanzen (BMF). Beschlossen. Ab dem 1. Januar 2026 wird die Agrardieselrückvergütung vollständig wieder eingeführt. Land- und forstwirtschaftliche Betriebe erhalten dann wieder 21,48 Cent pro Liter Diesel zurück.
Der Industry Outlook Report 2025 von USApple, der auf der Outlook-Veranstaltung in Chicago veröffentlicht wurde, schätzt die diesjährige Gesamtproduktion von Äpfeln in den USA auf rund 5,3 Mrd. Kilo.