Fairtrade Deutschland will mit dem Jahresthema 2026 „Fairness for Farmers – From fields to future“ gezielt darauf aufmerksam machen, dass Fairness dort beginnt, wo Millionen von Menschen täglich arbeiten: auf den Feldern. Denn ohne die Menschen hinter den Produkten – die Landwirte, Produzenten und Arbeitskräfte - wäre ein Handel letztlich nicht möglich.
Fairtrade weist darauf hin, dass die Produzenten weltweit am Anfang der Lieferketten stehen – und gleichzeitig die größten Risiken tragen. Sie kämpfen mit niedrigen und volatilen Preisen, ungleicher Vermögensverteilung, begrenztem Zugang zu Unterstützung sowie der zunehmenden Kontrolle durch große Unternehmen und den Folgen der Klimakrise. Aber trotz dieser Herausforderungen gestalten sie Tag für Tag die globalen Ernährungssysteme mit ihrem Wissen, ihrer Arbeit und ihrer Widerstandskraft. Fairtrade verkündet, das gemeinsam mit Produzenten daran gearbeitet werde, die Strukturen zu verändern, welche Ungerechtigkeit in den Lieferketten hervorrufen. Ziel sei es, wirtschaftliche Spielräume zu erweitern und Preise und Löhne so zu gestalten, dass sie ein gutes Leben ermöglichen. Unter dem Dach von „Fairness for Farmers“ wolle Fairtrade zeigen, was fairer Handel konkret für Produzenten bedeutet, um strukturelle Ungleichheiten sichtbar zu machen und Lösungsansätze anzubieten. Ziel sei es, mehr Mitsprache zu generieren sowie langfristige Perspektiven zu schaffen.
Fairtrade nennt sechs zentrale Handlungsfelder:
Mindestpreis & Prämie – als Sicherheitsnetz und Investition in die Zukunft
Fairtrade-Standards – für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen
Frauenförderung – für mehr Gleichberechtigung und Teilhabe
Existenzsicherndes Einkommen – als Grundlage für ein würdevolles Leben
Umwelt & Klima – für resiliente Landwirtschaft und langfristige Perspektiven
Fairtrade ist stolz auf seine Globale Bewegung – für gemeinsame Verantwortung über Grenzen hinweg. Diese Forderungen sollten daher gleichermaßen auch für Produzenden in Europa gelten…
Seit über 20 Jahren laufen an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim Anbau- und Sortenversuche mit Kiwibeeren oder „Mini-Kiwi“ (Actinidia arguta).
Die EU-Kommission hat am 22. Juni 2022 einen Vorschlag für eine neue Pflanzenschutzverordnung vorgelegt (SUD), s. auch Pressemitteilung der Europäischen Kommission im Anhang.
Die BLE veröffentlicht wöchentlich eine Marktbeobachtung von Obst und Gemüse mit Beiträgen von den Großmärkten Frankfurt a.M., Hamburg, Köln, München und Berlin.
(ZVG) Mit großer Sorge hat der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) die heutige Abstimmung im Bundesrat zur EU-Richtlinie über die Sorgfaltspflichten von Unternehmen, dem sogenannten Lieferkettengesetz, verfolgt.
Der Weg ist frei für das erste von zwei zielgerichteten Hilfsprogrammen für die Landwirtinnen und Landwirte, die besonders unter den Folgen des Ukraine-Kriegs leiden:.
Erst die Corona-Pandemie, jetzt der Krieg in der Ukraine. Die Gesellschaft ist durch die sehr hohe Inflationsrate stark verunsichert und verändert ihr Konsumverhalten.
Am 13. Mai 2022 eröffnete Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann die neu errichtete Agri-Photovoltaikanlage auf dem Obsthof Bernhard in Kressbronn am Bodensee.