Fairtrade Deutschland will mit dem Jahresthema 2026 „Fairness for Farmers – From fields to future“ gezielt darauf aufmerksam machen, dass Fairness dort beginnt, wo Millionen von Menschen täglich arbeiten: auf den Feldern. Denn ohne die Menschen hinter den Produkten – die Landwirte, Produzenten und Arbeitskräfte - wäre ein Handel letztlich nicht möglich.
Fairtrade weist darauf hin, dass die Produzenten weltweit am Anfang der Lieferketten stehen – und gleichzeitig die größten Risiken tragen. Sie kämpfen mit niedrigen und volatilen Preisen, ungleicher Vermögensverteilung, begrenztem Zugang zu Unterstützung sowie der zunehmenden Kontrolle durch große Unternehmen und den Folgen der Klimakrise. Aber trotz dieser Herausforderungen gestalten sie Tag für Tag die globalen Ernährungssysteme mit ihrem Wissen, ihrer Arbeit und ihrer Widerstandskraft. Fairtrade verkündet, das gemeinsam mit Produzenten daran gearbeitet werde, die Strukturen zu verändern, welche Ungerechtigkeit in den Lieferketten hervorrufen. Ziel sei es, wirtschaftliche Spielräume zu erweitern und Preise und Löhne so zu gestalten, dass sie ein gutes Leben ermöglichen. Unter dem Dach von „Fairness for Farmers“ wolle Fairtrade zeigen, was fairer Handel konkret für Produzenten bedeutet, um strukturelle Ungleichheiten sichtbar zu machen und Lösungsansätze anzubieten. Ziel sei es, mehr Mitsprache zu generieren sowie langfristige Perspektiven zu schaffen.
Fairtrade nennt sechs zentrale Handlungsfelder:
Mindestpreis & Prämie – als Sicherheitsnetz und Investition in die Zukunft
Fairtrade-Standards – für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen
Frauenförderung – für mehr Gleichberechtigung und Teilhabe
Existenzsicherndes Einkommen – als Grundlage für ein würdevolles Leben
Umwelt & Klima – für resiliente Landwirtschaft und langfristige Perspektiven
Fairtrade ist stolz auf seine Globale Bewegung – für gemeinsame Verantwortung über Grenzen hinweg. Diese Forderungen sollten daher gleichermaßen auch für Produzenden in Europa gelten…
Mercosur-Staaten sind die Mitglieder des südamerikanischen Handelsblocks, aktuell Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Bolivien. Sie haben 1991 eine Zollunion gegründet mit dem Ziel eines freien Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehrs.
Lebensmittel in Deutschland enthalten nur selten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oberhalb der geltenden Rückstandshöchstgehalte. Dies zeigt die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichte „Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2024“.
Bundesumweltminister Carsten Schneider eröffnete am 13. Januar 2026 gemeinsam mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer den diesjährigen BMUKN-Agrarkongress im Vorfeld der Grünen Woche. Im Mittelpunkt stand die künftige Ausgestaltung der europäischen Agrarpolitik, deren Bedeutung für die ländlichen Räume und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.
Die französische Regierung plant, den Import von Lebensmitteln auszusetzen, die Rückstände von in der Europäischen Union verbotenen phytosanitären Substanzen enthalten, darunter Die Wirkstoffe Mancozeb, Glufosinat, Thiophanat-Methyl und Carbendazim.
Fairtrade Deutschland will mit dem Jahresthema 2026 „Fairness for Farmers – From fields to future“ gezielt darauf aufmerksam machen, dass Fairness dort beginnt, wo Millionen von Menschen täglich arbeiten: auf den Feldern.
Die Früchte der als ‘Indianerbanane“ oder Pawpaw bekannten Asimina triloba erinnern geschmacklich an Mango und Banane und haben eine sehr cremige Konsistenz. Ihre Vitamine und Mineralstoffe sind zahlreich.
Im Wirtschaftsjahr 2024/25 wurden in der Bundesrepublik Deutschland pro Person rund 5,8 kg frische und verarbeitete Schalenfrüchte wie Erdnüsse, Mandeln oder Haselnüsse konsumiert, wie die Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) zeigen.
Das Assoziierungsabkommen der EU mit Marokko trifft auf massiven Widerstand der Europäischen Branchenvertreter. Zahlreiche Verbände schlagen Alarm. Grund ist die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Überarbeitung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Marokko...
Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Rabobank wurde in Australien mit der großflächigen Neuanpflanzung von Mandelplantagen begonnen, um die steigende lokale und globale Nachfrage nach der beliebten Nuss zu befriedigen.