Die Ausbildungszahlen waren im Obstbau noch nie so niedrig wie in diesem Jahr. Gleichzeitig braucht der deutsche Obstbau dringend Fachkräfte. Wir alle müssen deshalb verstärkt für eine Ausbildung in Obstbaubetrieb werben und auch nicht nur Hoferben von nebenan ausbilden, sondern insbesondere „fachfremde“ Schulabgänger von den Perspektiven einer Ausbildung im Obstbaubetrieb überzeugen. Helfen kann dabei die neue Broschüre „Die Grünen 14“ des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL). Darin werden die Ausbildungsberufe im Agrarbereich ausführlich vorgestellt.
Die Broschüre ist speziell konzipiert für die Nachwuchswerbung an Schulen, auf Messen und zur Berufsberatung und enthält detaillierte Informationen zu den Tätigkeiten und dem Ausbildungsverlauf jedes einzelnen Berufes. Denn am Ende der Schulzeit stellen sich viele junge Menschen die Frage: Was mache ich danach? Welche Möglichkeiten gibt es, wenn man in der Natur oder mit Tieren arbeiten möchte? Wo sind naturwissenschaftliche Kenntnisse oder ein Interesse am Thema Lebensmittel gefragt?
Neben der ausführlichen Beschreibung der 14 Grünen Berufe erfahren junge Menschen in der Broschüre auch, welche Fähigkeiten und Interessen man für die jeweiligen Berufe mitbringen sollte. Und es wird vermittelt, dass die Berufsaussichten sehr gut sind, wenn man eine qualifizierten Ausbildung absolviert - denn in der Agrarbranche werden dringend Nachwuchs- und Führungskräfte gesucht.
Die 44-seitige Broschüre kann kostenfrei über den BLE-Medienservice als Druckexemplar bestellt oder zum Download abgerufen werden unter: www.ble-medienservice.de. (Artikel-Nr. 3807).
Das Assoziierungsabkommen der EU mit Marokko trifft auf massiven Widerstand der Europäischen Branchenvertreter. Zahlreiche Verbände schlagen Alarm. Grund ist die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Überarbeitung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Marokko...
Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Rabobank wurde in Australien mit der großflächigen Neuanpflanzung von Mandelplantagen begonnen, um die steigende lokale und globale Nachfrage nach der beliebten Nuss zu befriedigen.
Die Ernte der ersten griechischen Erdbeeren in der Region Ilia verläuft derzeit außerordentlich gut. Die Exporte werden zudem weder durch die Traktorblockaden, die sich über ganz Griechenland ausgebreitet haben, noch durch die Zollstellen an den nördlichen Grenzen des Landes behindert, da andere Exportwege genutzt werden.
Nach einem Bericht von Agrar-Europe (AgE) zeigen sich die Landwirtschaftsminister der EU-Mitgliedstaaten offen für einen weiteren Aufschub der neuen Aufzeichnungspflichten bei Pflanzenschutzanwendungen.
Der Thüringische Agrarstaatssekretär Marcus Malsch sieht Vietnam als künftigen „Premiumpartner“ Thüringens bei Fachkräftegewinnung und Technologietransfer in der Landwirtschaft.
Mit der Freiwilligen QS-Inspektion Nachhaltigkeit (FIN) hat QS eine branchenweite Lösung für die gesamte Wertschöpfungskette von Obst, Gemüse und Kartoffeln geschaffen.
Im Trilog zwischen die Europäischer Kommission, dem EU-Parlament und der Ratspräsidentschaft wurde eine Einigung zum Vereinfachungspaket der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) erzielt. Künftig gilt: mehr Vertrauen in die Praxis statt endlosem Papierkram. Betriebe sollen entlastet, Kontrollen reduziert und Verantwortung gestärkt werden.
Betriebe können ab sofort wieder Zuschüsse für Investitionen in Erneuerbare-Energien-Anlagen zum weitgehenden Eigenverbrauch, in Energieeffizienzmaßnahmen bei Wirtschaftsgebäuden sowie in stationäre und mobile Technik beantragen.
Am 18. November wurde in der italienischen Provinz Trient ein Meilenstein für nachhaltige Logistik gesetzt: Die weltweit erste Seilbahn für den Apfeltransport nahm offiziell ihren Betrieb auf.
Die aktuelle Tatort-Folge „Letzte Ernte“ hat in unserer Branche für große Irritation gesorgt. Die Darstellung des Obstbaus vermittelt ein verzerrtes Bild unserer Arbeit und trägt zur Verunsicherung der Verbraucherinnen und Verbraucher bei.
Ergebnisse einer Studie zum Vergleich bestehender Standards zur CO2-Bilanzierung auf Erzeugerbetrieben zeigen, dass insbesondere der "Berechnungsstandard für einzelbetriebliche Klimabilanzen" (BEK) die vom QS-Fachbeirat Obst, Gemüse, Kartoffeln definierten Rahmenbedingungen für eine Branchenlösung erfüllt.