Deutsche Einzelhändler um Rossmann, Globus und Netto gründen mit den französischen Handelsriesen Carrefour und Cooperative U eine neue europäische Einkaufsallianz. Dazu schließt sich ihr Bündnis „RTG International“ mit den französischen Ketten zur europäischen Einkaufsallianz „Concordis“ zusammen, wie die beteiligten Parteien am Mittwoch laut APA mitteilten. Damit wollen sie ihre Verhandlungsposition gegenüber Konsumgüterkonzernen stärken – und sie sind damit nicht die Einzigen.
"In einem herausfordernden Markt, in dem die Kaufkraft stark unter Druck steht, ermöglicht uns die Zusammenarbeit mit unseren internationalen Partnern unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern", verdeutlichte Stephanie Lotter, Geschäftsführerin der Globus Markthallen Holding. Zusammen kämen die Gründungspartner von Concordis auf einen Außenumsatz von über 125 Mrd. Euro. Allerdings müssen die Kartellämter in Deutschland und Frankreich die Pläne noch prüfen.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehe die Verbesserung der Einkaufsbedingungen mit großen multinationalen Anbietern von Markenartikeln, hieß es weiter. Dadurch sollen unter anderem die Kosten gesenkt werden. Carrefour, Cooperative U und RTG International planten deshalb, in Zukunft weitere Partner aufzunehmen.
Zahlreiche andere Einzelhändler gehen ebenfalls Einkaufskooperationen ein, um ihre Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten zu stärken. So gehört etwa Edeka dem Bündnis „Epica“ an, in dem sich auch Migros aus der Schweiz engagiert. Konkurrent Rewe ist Teil des Bündnisses „Eurelec“, zu dem auch Ahold Delhaize gehört.
In der ersten Februarwoche ist Deutschland wieder Treffpunkt der europäischen und weltweiten Obst- und Gemüsebranche. Die FRUIT LOGISTICA öffnet ihre Tore für Aussteller und Besucher. Deutschland ist nicht nur als Veranstaltungsort attraktiv, sondern für viele Anbieter auch ein wichtiger Zielmarkt.
Am 9. Januar kündigten Intermarché und Netto, die zur Gruppe Les Mousquetaires gehören, eine bedeutende Änderung ihrer Beschaffungsstrategie an: Sie werden keine Äpfel mehr aus Ländern der südlichen Hemisphäre wie Chile und Südafrika beziehen.
VIP, der Verband der Vinschgauer Obst- und Gemüseproduzenten, hat den Anbau von Club-Äpfeln in der Region kontinuierlich vorangetrieben. Bereits mehrfach wurde deren zunehmende Bedeutung in der strategischen Positionierung dieser südtiroler Erzeugerorganisation hervorgehoben.
Der ZVG sieht die Neuabschlüsse der Ausbildungszahlen im Gartenbau positiv. Laut Auswertung des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) ging die Zahl der neu geschlossenen Ausbildungsverträge mit Stichtag 30. September 2024 zwar um 4 % zurück - damit aber insgesamt weniger als im Vergleich zwischen 2022 und 2023.
Die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) hat kürzlich ihre strategischen Leitlinien für die künftige Agrarpolitik vorgelegt. Unter der Überschrift „Zukunft Landwirtschaft. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe in schwierigen Zeiten“ betont das Gremium die dringende Notwendigkeit, innovative Lösungen für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungspolitik zu entwickeln.
Wenn wir Europa in ein Paradies für ökologischen Landbau verwandeln, geschieht dies auf Kosten der Natur auf anderen Kontinenten.“ Dies konstatieren Olivier Honnay, Wannes Keulemans, Gerard Govers und Tessa Avermaete, Mitglieder einer akademischen Arbeitsgruppe, die das Thema Ökologischer Anbau seit mehr als zehn Jahren untersucht.
Der polnische Parlamentsabgeordnete und Präsident des polnischen Obstbauverbandes, Mirosław Maliszewski, gab kürzlich im Rahmen einer Konferenz zur Kampagne "Zeit für europäische Äpfel" einen Überblick über die wachsende Nachfrage Ägyptens nach europäischen Äpfeln.
Die spanische Provinz Huelva erreichte in den ersten sieben Monaten des Jahres 2024 einen Rekordwert bei den Beerenexporten - mit einem Gesamtumsatz von 1,101 Milliarden EUR, was einer Steigerung von 10,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit festigt die Region ihre Dominanz bei den Beerenexporten und treibt Andalusiens Erfolg auf den Weltmärkten voran.
Mit dem Deutschen Innovationspreis Gartenbau werden vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jedes Jahr hervorragende, beispielgebende Innovationen im Gartenbau ausgezeichnet. Ab jetzt können sich Betriebe für 2025 bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 17. März 2025.
Mit dem Deutschen Innovationspreis Gartenbau werden vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jedes Jahr hervorragende, beispielgebende Innovationen im Gartenbau ausgezeichnet. Ab jetzt können sich Betriebe für 2025 bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 17. März 2025.