Die britische Supermarktkette Co-op hat angekündigt, ab dieser Woche ausschließlich englische Erdbeeren anzubieten und ist damit die erste Kette, die nur noch heimische Erdbeeren im Sortiment hat. Die britische Saison wurde aufgrund technischer Entwicklungen um eine Woche vorgezogen und von Ende April bis September sind englische Erdbeeren im Handel erhältlich. Die Supermarktkette begann am 16. März mit dem Verkauf britischer Erdbeeren, hat aber vor einer Woche beschlossen, importierte Erdbeeren, hauptsächlich spanischen Ursprungs, aus dem Sortiment zu nehmen. Co-op gab bekannt, dass die englischen Erdbeeren von Erzeugern aus Kent, Herefordshire, Chichester oder Südwestwales stammen und die Sorten ‘Eves Delight‘, ‘Lady Isabella‘, ‘Lady Emma‘ und ‘BerryWorld Eve‘ umfassen. Co-op-Filialen in Schottland werden schottische Erdbeeren anbieten, sobald ausreichend Ware verfügbar ist. Dies ist Teil ihrer Strategie, „saisonales und regional angebautes Obst und Gemüse zu fördern, das wir in allen unseren Filialen anbieten und in enger Zusammenarbeit mit unseren Erzeugern herstellen“, sagt Emily Young, Einkaufsleiterin von Co-op. „Wir freuen uns sehr, das vierte Jahr in Folge als erste Supermarktkette 100 % britische Erdbeeren anzubieten.“
Was passiert mit den Lebensmittelpreisen in Großbritannien? Laut der neuesten Daten des Nationalen Statistikamtes ist die Inflation bei Lebensmitteln und alkoholfreien Getränken in diesem Monat von 3,3 % in den 12 Monaten auf 3,7 % im April gestiegen, wobei die aktuelle Gesamtinflation (CPIH) bei 3,4 % liegt. Diese Inflationsentwicklung beeinträchtigt weiter die Fähigkeit der Menschen, sich jede Woche die Lebensmittel zu leisten, die sie benötigen. Der „Basic Basket“ der Food Foundation, der die Kosten eines wöchentlichen Einkaufs verfolgt, zeigt, dass der Warenkorb einer Frau aktuell 52,98 GBP und für Männer 59,38 GBP pro Woche kostet. Dies entspricht einem Anstieg von je 29,2 % und 36,4 % seit April 2022.
Nach der diesjährigen Sozialwahl hat sich die neue Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) am 11. Oktober in Kassel konstituiert und den neuen Vorstand gewählt.
Deutsche Äpfel dürfen ab sofort nach Indien exportiert werden. Damit hat ein langes und intensives Markt-Öffnungsverfahren seinen positiven Ausgang gefunden.
Seit 2016 veröffentlicht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jährlich seinen Ernährungsreport, der auf repräsentativen Umfragen des Instituts Forsa beruht.
Über 400 Aussteller aus zwölf Nationen werden vom 22. bis 23. November 2023 im Rahmen des Fachmesseduos expoSE & expoDirekt wieder ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Spargel- und Beerenproduktion sowie die Direktvermarktung präsentieren.
Am heutigen Freitag sollte die Entscheidung auf EU-Ebene fallen: Die Europäische Kommission hat zunächst keine ausreichende Zustimmung der EU-Länder für eine erneute Zulassung von Glyphosat für weitere zehn Jahre bekommen.
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im August 2023 um 12,6 % niedriger als im August 2022. Das war der stärkste Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949.
Der Großkonzern Bayer setzt sein Konzept, Komplettlösungen für Landwirte zu bieten, weiter um und erweitert sein Obst- und Gemüsegeschäft um Erdbeeren.
Wer seine Anbauflächen gegen Schäden durch Starkregen, Spätfröste, Dürre und Co absichert, erhält in Bayern ab diesem Jahr einen Zuschuss von bis zu 50 % der Versicherungsprämie. Bayern ist damit Vorreiter in Deutschland und bietet als einziges Bundesland eine breite Förderung der Mehrgefahrenversicherung an.
Die Bundestagsabgeordnete Dr. Anne Monika Spallek ist in ihrer Partei Bündnis90/Die Grünen u.a. zuständig für den Obstbau. Sie hat sich in den vergangenen zwei Jahren auf vielen Betriebsbesuchen intensiv mit den Strukturen und Problemen des deutschen Obstbaus beschäftigt. OBSTBAU hat ihr Fragen zu den drängendsten berufsständischen Themen geschickt. Lesen Sie hier ihre Antworten.
Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) bedauert die gesunkenen Ausbildungszahlen im Gärtnerberuf. Die berufsständische Vertretung aller Gärtner sieht die Politik gefordert, die Attraktivität von dualer Ausbildung in den Grünen Berufen zu stärken.
Die schwierige bis dramatische Situation vieler Obstbaubetriebe ist von der Politik erkannt worden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium will mit dem Geld aus dem dritten Hilfspaket der EU-Agrarreserve vor allem die deutschen Obsterzeuger unterstützen.