Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2027: Jetzt bewerben!

Fachgruppe OBSTBAU
3224

Der Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) startet in die nächste Runde. Ab dem 1. April 2026 können sich Bio-Betriebe bewerben.

Die EU hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis zum Jahr 2030 mindestens 25 % der landwirtschaftlichen Fläche in der EU ökologisch bewirtschaftet werden. Um dieses Ziel zu unterstützen, schreibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft jährlich den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau (BWÖL) aus. Der Bundeswettbewerb soll auch dazu dienen, viele Verbraucher über die Produktionsweise und die Qualität der Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung zu informieren und die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der ökologisch wirtschaftenden Betriebe weiter zu erhöhen.

Wer darf mitmachen?
Gefragt sind praxisbewährte innovative Leistungen oder besonders nachhaltige gesamtbetriebliche Konzeptionen, die den Ökolandbau voranbringen. Die Leistungen sollen auf andere Betriebe übertragbar sein und sollen zur Akzeptanz und Verbreitung des ökologischen Landbaus beitragen.
Mitmachen können alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung ist, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird. Betriebe können sich auch im Verbund mit Verarbeitungs- und/oder Vermarktungsbetrieben bewerben.

Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2026.

Betriebe vorschlagen
Auch in diesem Jahr gibt es außerdem die Möglichkeit, preiswürdige Betriebe per E-Mail vorzuschlagen. Nutzen Sie dafür folgende Mail-Adresse: boel@ble.de
Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau wird anschließend unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen zum Datenschutz Kontakt mit dem Betrieb aufnehmen.

Die Jury
Eine unabhängige Jury wählt die drei Sieger-Betriebe aus. Die Jurymitglieder sind diesmal:
•    Florian Schöne, politischer Geschäftsführer des Deutschen Naturschutzringes (DNR)
•    Kornelie Blumenschein, Vorsitzende der Vereinigung ökologischer Landbau (Gäa e.V.)
•    Anton Schreiber, Öko-Landwirt i.R.
•    Prof. Dr. Jürgen Heß, Vorstandsvorsitzender des FIBL
•    Christina Zurek, Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung e.V.

Die Preise
Jeder ausgezeichnete Betrieb erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro. Zusätzlich wird den drei Betrieben jeweils eine professioneller Imagefilm für die eigene Öffentlichkeitsarbeit finanziert.

Weitere Informationen
Ausführliche Informationen rund um den Bundeswettbewerb und die Bewerbungsunterlagen finden Interessierte auf folgender Webseite:
https://www.oekolandbau.de/aktuelles/bundeswettbewerb-oekologischer-landbau/

Über den Autor

Quelle: BMLEH

News & Infos

News & Infos

Neues Herkunftskennzeichen Deutschland

Anlässlich des Handelskongresses haben die fünf Vorstandsmitglieder der Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft e. V. (ZKHL) kürzlich eine wegweisende Branchenvereinbarung zur Einführung eines neuen Herkunftskennzeichens Deutschland unterzeichnet.

ZKHL
9272
News & Infos

Bio-Strategie 2030 des BMEL

Die Bundesregierung hatte sich im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, die gesamte Landwirtschaft an den Zielen des Umwelt- und Ressourcenschutzes auszurichten. Auf dem Weg dahin haben sich die Regierungsvertreter 30 % Bio bis 2030 vorgenommen.

BMEL
8668
News & Infos

Auszahlungstermine für die EU-Agrarförderung 2023

Die Bundesländer können die Direktzahlungen noch in diesem Jahr an die Anbauer auszahlen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat als frühestmögliche Auszahlungstermine den 22. und den 27. Dezember festgelegt...

BMEL
8243
News & Infos

Für den Ausbildungsberuf „Gärtner im Obstbau“ werben

Die Ausbildungszahlen waren im Obstbau noch nie so niedrig wie in diesem Jahr. Gleichzeitig braucht der deutsche Obstbau dringend Fachkräfte. Wir alle müssen deshalb verstärkt für eine Ausbildung in Obstbaubetrieb werben...

BZL
9723
News & Infos

Verheerende Schäden im Beerenanbau rund um Huelva

Der Sturm „Bernard“ hat mit seinen starken Windböen von mehr als 100 km/h im Beerenobstanbau der Region rund um Huelva schwere Schäden verursacht.

UPA Huelva
9376
News & Infos

Sozialwahl 2023: Die Selbstverwaltung konstituiert sich

Nach der diesjährigen Sozialwahl hat sich die neue Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) am 11. Oktober in Kassel konstituiert und den neuen Vorstand gewählt.

SVLFG
9282
News & Infos

Indischer Markt für deutsche Äpfel geöffnet

Deutsche Äpfel dürfen ab sofort nach Indien exportiert werden. Damit hat ein langes und intensives Markt-Öffnungsverfahren seinen positiven Ausgang gefunden.

BVEO
8126
News & Infos

Ernährungsreport 2023: Umfrage zum Ernährungsverhalten der Bundesbürger

Seit 2016 veröffentlicht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jährlich seinen Ernährungsreport, der auf repräsentativen Umfragen des Instituts Forsa beruht.

BMEL
8774
News & Infos

Für mehr Effizienz in Produktion und Vermarktung - expoSE & expoDirekt

Über 400 Aussteller aus zwölf Nationen werden vom 22. bis 23. November 2023 im Rahmen des Fachmesseduos expoSE & expoDirekt wieder ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Spargel- und Beerenproduktion sowie die Direktvermarktung präsentieren.

Isabelle Bohnert
11870
News & Infos

Die Hängepartie geht weiter - Keine EU-Ausschuss-Mehrheit für neue Glyphosat-Zulassung

Am heutigen Freitag sollte die Entscheidung auf EU-Ebene fallen: Die Europäische Kommission hat zunächst keine ausreichende Zustimmung der EU-Länder für eine erneute Zulassung von Glyphosat für weitere zehn Jahre bekommen.

Fachgruppe OBSTBAU
9273
News & Infos

QS-Studie Lebensmittelsicherheit

Repräsentative forsa-Befragung zeigt auf, wie die Deutschen zur Lebensmittelsicherheit stehen:

• 86 % halten Lebensmittel in Deutschland für sicher
• Aufklärungsbedarf besteht bei Themen, wie Küchenhygiene und Rückrufaktionen.

QS Qualität und Sicherheit GmbH
9503
News & Infos

Entwicklung der Erzeugerpreise

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im August 2023 um 12,6 % niedriger als im August 2022. Das war der stärkste Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949.

Destatis
9282
Anzeige