Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2027: Jetzt bewerben!

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Der Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) startet in die nächste Runde. Ab dem 1. April 2026 können sich Bio-Betriebe bewerben.

Die EU hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis zum Jahr 2030 mindestens 25 % der landwirtschaftlichen Fläche in der EU ökologisch bewirtschaftet werden. Um dieses Ziel zu unterstützen, schreibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft jährlich den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau (BWÖL) aus. Der Bundeswettbewerb soll auch dazu dienen, viele Verbraucher über die Produktionsweise und die Qualität der Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung zu informieren und die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der ökologisch wirtschaftenden Betriebe weiter zu erhöhen.

Wer darf mitmachen?
Gefragt sind praxisbewährte innovative Leistungen oder besonders nachhaltige gesamtbetriebliche Konzeptionen, die den Ökolandbau voranbringen. Die Leistungen sollen auf andere Betriebe übertragbar sein und sollen zur Akzeptanz und Verbreitung des ökologischen Landbaus beitragen.
Mitmachen können alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung ist, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird. Betriebe können sich auch im Verbund mit Verarbeitungs- und/oder Vermarktungsbetrieben bewerben.

Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2026.

Betriebe vorschlagen
Auch in diesem Jahr gibt es außerdem die Möglichkeit, preiswürdige Betriebe per E-Mail vorzuschlagen. Nutzen Sie dafür folgende Mail-Adresse: boel@ble.de
Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau wird anschließend unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen zum Datenschutz Kontakt mit dem Betrieb aufnehmen.

Die Jury
Eine unabhängige Jury wählt die drei Sieger-Betriebe aus. Die Jurymitglieder sind diesmal:
•    Florian Schöne, politischer Geschäftsführer des Deutschen Naturschutzringes (DNR)
•    Kornelie Blumenschein, Vorsitzende der Vereinigung ökologischer Landbau (Gäa e.V.)
•    Anton Schreiber, Öko-Landwirt i.R.
•    Prof. Dr. Jürgen Heß, Vorstandsvorsitzender des FIBL
•    Christina Zurek, Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung e.V.

Die Preise
Jeder ausgezeichnete Betrieb erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro. Zusätzlich wird den drei Betrieben jeweils eine professioneller Imagefilm für die eigene Öffentlichkeitsarbeit finanziert.

Weitere Informationen
Ausführliche Informationen rund um den Bundeswettbewerb und die Bewerbungsunterlagen finden Interessierte auf folgender Webseite:
https://www.oekolandbau.de/aktuelles/bundeswettbewerb-oekologischer-landbau/

Über den Autor

Quelle: BMLEH

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