Der Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) startet in die nächste Runde. Ab dem 1. April 2026 können sich Bio-Betriebe bewerben.
Die EU hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis zum Jahr 2030 mindestens 25 % der landwirtschaftlichen Fläche in der EU ökologisch bewirtschaftet werden. Um dieses Ziel zu unterstützen, schreibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft jährlich den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau (BWÖL) aus. Der Bundeswettbewerb soll auch dazu dienen, viele Verbraucher über die Produktionsweise und die Qualität der Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung zu informieren und die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der ökologisch wirtschaftenden Betriebe weiter zu erhöhen.
Wer darf mitmachen? Gefragt sind praxisbewährte innovative Leistungen oder besonders nachhaltige gesamtbetriebliche Konzeptionen, die den Ökolandbau voranbringen. Die Leistungen sollen auf andere Betriebe übertragbar sein und sollen zur Akzeptanz und Verbreitung des ökologischen Landbaus beitragen. Mitmachen können alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung ist, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird. Betriebe können sich auch im Verbund mit Verarbeitungs- und/oder Vermarktungsbetrieben bewerben.
Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2026.
Betriebe vorschlagen Auch in diesem Jahr gibt es außerdem die Möglichkeit, preiswürdige Betriebe per E-Mail vorzuschlagen. Nutzen Sie dafür folgende Mail-Adresse: boel@ble.de Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau wird anschließend unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen zum Datenschutz Kontakt mit dem Betrieb aufnehmen.
Die Jury Eine unabhängige Jury wählt die drei Sieger-Betriebe aus. Die Jurymitglieder sind diesmal: • Florian Schöne, politischer Geschäftsführer des Deutschen Naturschutzringes (DNR) • Kornelie Blumenschein, Vorsitzende der Vereinigung ökologischer Landbau (Gäa e.V.) • Anton Schreiber, Öko-Landwirt i.R. • Prof. Dr. Jürgen Heß, Vorstandsvorsitzender des FIBL • Christina Zurek, Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung e.V.
Die Preise Jeder ausgezeichnete Betrieb erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro. Zusätzlich wird den drei Betrieben jeweils eine professioneller Imagefilm für die eigene Öffentlichkeitsarbeit finanziert.
Unlautere Handelspraktiken können landwirtschaftliche Betriebe und andere Lieferanten erheblich unter Druck setzen: etwa durch kurzfristige Stornierungen, einseitige Vertragsänderungen oder verspätete Zahlungen.
Ein Verbund von Verbänden aus dem Grünen Bereich hat auf OpenPetition die Initiative „Damit regionale Lebensmittel Zukunft haben” gestartet. Die Verbände fordern eine Reform der Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet jedes Jahr besondere Innovationen im Gartenbau mit dem Innovationspreis Gartenbau aus. Die Preise werden im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) verliehen. Dieses Jahr war neben autonomen Feldrobotern und einem konsequent torffreien Produktionssystem auch die Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) unter den Preisträgern.
Peru hat in dieser Saison bereits früh und in vergleichsweise großen Mengen Heidelbeeren nach Europa geschickt. Das wird aber offensichtlich nicht so bleiben. Es gibt erste Anzeichen, dass El Niño einen deutlichen Einfluss auf das diesjährige Angebot aus dem südamerikanischen Land hat.
Peru hat in dieser Saison bereits früh und in vergleichsweise großen Mengen Heidelbeeren nach Europa geschickt. Das wird aber offensichtlich nicht so bleiben. Es gibt erste Anzeichen, dass El Niño einen deutlichen Einfluss auf das diesjährige Angebot aus dem südamerikanischen Land hat.
Peru hat in dieser Saison bereits früh und in vergleichsweise großen Mengen Heidelbeeren nach Europa geschickt. Das wird aber offensichtlich nicht so bleiben. Es gibt erste Anzeichen, dass El Niño einen deutlichen Einfluss auf das diesjährige Angebot aus dem südamerikanischen Land hat.
ALDI SÜD startet ein neues serielles YouTube-Format, das zukunftsorientierte und ausgewogene Ernährung neu erzählen will. Mit Sternekoch Max Strohe, Landwirtin Marie Hoffmann sowie wechselnden Gästen will der Discounter mit „Probier’s einfach!“ fundiertes Wissen in unterhaltsamer Form vermitteln.
„Aktuell sind 29 % der Betriebe in der Direktvermarktung aktiv“, verkündete kürzlich Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich. „Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber den letzten Erhebungen bedeutet."
Zum Start der Erntesaison für heimische Pflaumen zeigt das aktuelle QS-Rückstandsmonitoring ein positives Bild: Keine der 70 untersuchten Proben wies eine Überschreitung der gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte (RHG) auf.
Sauberkeit und Hygiene während der Ernte sind zentrale Bestandteile der QS-Anforderungen in der Obst- und Gemüseerzeugung. Passend zum Start der Erntesaison hat QS neu gestaltete Infoposter zur Hand- und Arbeitshygiene veröffentlicht.