Spaniens Exporte von Beeren beliefen sich 2025 auf insgesamt 426.527 Tonnen und erreichten einen Wert von 2,114 Milliarden EUR. Damit festigen die spanischen Erzeuger ihre Bedeutung auf dem Exportmarkt. Erdbeeren bleiben das führende Exportgut, während sich Heidelbeeren und Himbeeren durch ihren bedeutenden Beitrag zu dem Gesamtwert hervorheben.
Daten des Amtes für Zoll und Verbrauchsteuern zufolge, die der spanische Verband FEPEX für seinen Bericht verwendet hat, erreichten Erdbeeren eine Produktionsmenge von 265.183 t, das sind 62 % der gesamten Exportmenge. Von Heidelbeeren wurden 100.241 t geerntet (23,5 %) und von Himbeeren 53.178 t (12,5 %). Es folgen in geringerem Umfang Brombeeren mit einer Produktionsmenge von 6.765 t (1,6 %) und Johannisbeeren mit 1.160 t (0,3 %). Auch auf der Erlösseite führen Erdbeeren mit 871 Mio. EUR (41 % des Gesamtwerts), gefolgt von Heidelbeeren mit 691,5 Mio. EUR (33 %) und Himbeeren mit 505 Mio. EUR (23,9 %). Auf Brombeeren entfallen 43 Mio. EUR und auf Johannisbeeren 3,7 Mio. EUR. Die Exportstruktur spanischer Beeren konzentriert sich stark auf die drei Hauptprodukte Erdbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren. Sie machen 98 % der gesamten Exportmenge und des Exportwertes aus. Weniger verbreitete Produkte wie Brombeeren und Johannisbeeren nehmen derweil eine kleinere Position ein, tragen laut FEPEX jedoch zu der Diversifizierung des Exportangebots bei.
Aber wohin gehen die spanischen Beeren? Der Außenhandel Spaniens mit Beeren ist durch eine klare Dominanz des EU-Binnenmarktes gekennzeichnet, wobei eine starke Konzentration auf die westeuropäischen Nachbarländer besteht. Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind die Hauptabsatzmärkte. Die Spitzenposition nimmt Deutschland mit 123.851 t ein. Das entspricht 29 % der gesamten Exportmenge, mit einem Wert von 631 Mio. EUR (30 % des Gesamtwertes). Frankreich belegt mit 60.432 t (14 %) und einem Wert von 226,133 Mio. EUR (11 %) den zweiten Platz. Außerhalb der EU rangiert Großbritannien an dritter Stelle mit 46.675 t (10,9 %) und 281 Mio. EUR (13 %). Zu den weiteren bedeutenden Märkten zählen die Niederlande mit 42.623 t und 242 Mio. EUR sowie Italien mit 30.181 t (7,1 %) und 119 Mio. EUR.
Am 9. Januar kündigten Intermarché und Netto, die zur Gruppe Les Mousquetaires gehören, eine bedeutende Änderung ihrer Beschaffungsstrategie an: Sie werden keine Äpfel mehr aus Ländern der südlichen Hemisphäre wie Chile und Südafrika beziehen.
VIP, der Verband der Vinschgauer Obst- und Gemüseproduzenten, hat den Anbau von Club-Äpfeln in der Region kontinuierlich vorangetrieben. Bereits mehrfach wurde deren zunehmende Bedeutung in der strategischen Positionierung dieser südtiroler Erzeugerorganisation hervorgehoben.
Der ZVG sieht die Neuabschlüsse der Ausbildungszahlen im Gartenbau positiv. Laut Auswertung des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) ging die Zahl der neu geschlossenen Ausbildungsverträge mit Stichtag 30. September 2024 zwar um 4 % zurück - damit aber insgesamt weniger als im Vergleich zwischen 2022 und 2023.
Die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) hat kürzlich ihre strategischen Leitlinien für die künftige Agrarpolitik vorgelegt. Unter der Überschrift „Zukunft Landwirtschaft. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe in schwierigen Zeiten“ betont das Gremium die dringende Notwendigkeit, innovative Lösungen für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungspolitik zu entwickeln.
Wenn wir Europa in ein Paradies für ökologischen Landbau verwandeln, geschieht dies auf Kosten der Natur auf anderen Kontinenten.“ Dies konstatieren Olivier Honnay, Wannes Keulemans, Gerard Govers und Tessa Avermaete, Mitglieder einer akademischen Arbeitsgruppe, die das Thema Ökologischer Anbau seit mehr als zehn Jahren untersucht.
Der polnische Parlamentsabgeordnete und Präsident des polnischen Obstbauverbandes, Mirosław Maliszewski, gab kürzlich im Rahmen einer Konferenz zur Kampagne "Zeit für europäische Äpfel" einen Überblick über die wachsende Nachfrage Ägyptens nach europäischen Äpfeln.
Die spanische Provinz Huelva erreichte in den ersten sieben Monaten des Jahres 2024 einen Rekordwert bei den Beerenexporten - mit einem Gesamtumsatz von 1,101 Milliarden EUR, was einer Steigerung von 10,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit festigt die Region ihre Dominanz bei den Beerenexporten und treibt Andalusiens Erfolg auf den Weltmärkten voran.
Mit dem Deutschen Innovationspreis Gartenbau werden vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jedes Jahr hervorragende, beispielgebende Innovationen im Gartenbau ausgezeichnet. Ab jetzt können sich Betriebe für 2025 bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 17. März 2025.
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Seit einigen Jahren geistert eine erschreckende Zahl durch zahlreiche Medien, aber auch durch staatliche Dokumente: 385 Millionen Menschen weltweit erleiden angeblich jedes Jahr Vergiftungen durch Pflanzenschutzmittel. Aber stimmt die Zahl überhaupt?