Die durch die langsamere Reifung der Früchte bedingte geringere Menge hat dazu geführt, dass griechische Erdbeeren die spanischen als Hauptangebot auf wichtigen Märkten wie Deutschland verdrängt haben.
Die Saison 2025/26 für Beeren in dem spanischen Huelva, dem wichtigsten europäischen Anbaugebiet, befindet sich in einer Phase geringer Produktion. Dies hat die Preise für Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren laut des jüngsten Berichts der Preis- und Marktbeobachtungsstelle der Regionalregierung (Junta) von Andalusien über das Niveau des Vorjahres getrieben.
Erdbeeren Der Absatz von Erdbeeren ist im Vergleich zu dem gleichen Zeitraum 2025 um 50 % zurückgegangen. Dieses geringere Angebot, das seine Ursache in der langsameren Reifung der Früchte hat, führte dazu, dass die griechische Erdbeere die spanische als dominierendes Angebot auf wichtigen Märkten verdrängt hat. Infolgedessen sind die Preise im Ursprungsland und auf den internationalen Märkten deutlich höher als in der Vorsaison.
Himbeeren Bei Himbeeren zeigt der Bericht, dass die Handelsmenge zwar wächst, jedoch witterungsbedingt langsamer als erwartet. In den Regalen deutscher Supermärkte ist ein spürbarer Mangel an spanischen und portugiesischen Himbeeren festzustellen, was marokkanischen Lieferungen die Möglichkeit bot, diese Lücke zu füllen. Dadurch liegen die Himbeerpreise etwas höher als vor einem Jahr.
Heidelbeeren Blaubeeren profitieren auf den französischen Großhandelsmärkten von einer Gelegenheit bietenden Situation auf französischen Großhandelsmärkten. Aktuell erzielen Früchte aus Huelva höhere Preise. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die peruanische Saison bereits beendet ist und der massive Zustrom von Blaubeeren aus Marokko und Portugal noch nicht begonnen hat.
Diese vorübergehende Exklusivität hat den Preis sowohl im Vergleich zur Vorwoche als auch zum gleichen Zeitpunkt der vorherigen Saison in die Höhe getrieben.
Mercosur-Staaten sind die Mitglieder des südamerikanischen Handelsblocks, aktuell Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Bolivien. Sie haben 1991 eine Zollunion gegründet mit dem Ziel eines freien Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehrs.
Lebensmittel in Deutschland enthalten nur selten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oberhalb der geltenden Rückstandshöchstgehalte. Dies zeigt die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichte „Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2024“.
Bundesumweltminister Carsten Schneider eröffnete am 13. Januar 2026 gemeinsam mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer den diesjährigen BMUKN-Agrarkongress im Vorfeld der Grünen Woche. Im Mittelpunkt stand die künftige Ausgestaltung der europäischen Agrarpolitik, deren Bedeutung für die ländlichen Räume und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.
Die französische Regierung plant, den Import von Lebensmitteln auszusetzen, die Rückstände von in der Europäischen Union verbotenen phytosanitären Substanzen enthalten, darunter Die Wirkstoffe Mancozeb, Glufosinat, Thiophanat-Methyl und Carbendazim.
Fairtrade Deutschland will mit dem Jahresthema 2026 „Fairness for Farmers – From fields to future“ gezielt darauf aufmerksam machen, dass Fairness dort beginnt, wo Millionen von Menschen täglich arbeiten: auf den Feldern.
Die Früchte der als ‘Indianerbanane“ oder Pawpaw bekannten Asimina triloba erinnern geschmacklich an Mango und Banane und haben eine sehr cremige Konsistenz. Ihre Vitamine und Mineralstoffe sind zahlreich.
Im Wirtschaftsjahr 2024/25 wurden in der Bundesrepublik Deutschland pro Person rund 5,8 kg frische und verarbeitete Schalenfrüchte wie Erdnüsse, Mandeln oder Haselnüsse konsumiert, wie die Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) zeigen.
Das Assoziierungsabkommen der EU mit Marokko trifft auf massiven Widerstand der Europäischen Branchenvertreter. Zahlreiche Verbände schlagen Alarm. Grund ist die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Überarbeitung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Marokko...