Angebotsengpässe treiben Beerenpreise in Huelva in die Höhe
Die durch die langsamere Reifung der Früchte bedingte geringere Menge hat dazu geführt, dass griechische Erdbeeren die spanischen als Hauptangebot auf wichtigen Märkten wie Deutschland verdrängt haben.
Die Saison 2025/26 für Beeren in dem spanischen Huelva, dem wichtigsten europäischen Anbaugebiet, befindet sich in einer Phase geringer Produktion. Dies hat die Preise für Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren laut des jüngsten Berichts der Preis- und Marktbeobachtungsstelle der Regionalregierung (Junta) von Andalusien über das Niveau des Vorjahres getrieben.
Erdbeeren
Der Absatz von Erdbeeren ist im Vergleich zu dem gleichen Zeitraum 2025 um 50 % zurückgegangen. Dieses geringere Angebot, das seine Ursache in der langsameren Reifung der Früchte hat, führte dazu, dass die griechische Erdbeere die spanische als dominierendes Angebot auf wichtigen Märkten verdrängt hat.
Infolgedessen sind die Preise im Ursprungsland und auf den internationalen Märkten deutlich höher als in der Vorsaison.
Himbeeren
Bei Himbeeren zeigt der Bericht, dass die Handelsmenge zwar wächst, jedoch witterungsbedingt langsamer als erwartet.
In den Regalen deutscher Supermärkte ist ein spürbarer Mangel an spanischen und portugiesischen Himbeeren festzustellen, was marokkanischen Lieferungen die Möglichkeit bot, diese Lücke zu füllen. Dadurch liegen die Himbeerpreise etwas höher als vor einem Jahr.
Heidelbeeren
Blaubeeren profitieren auf den französischen Großhandelsmärkten von einer Gelegenheit bietenden Situation auf französischen Großhandelsmärkten.
Aktuell erzielen Früchte aus Huelva höhere Preise. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die peruanische Saison bereits beendet ist und der massive Zustrom von Blaubeeren aus Marokko und Portugal noch nicht begonnen hat.
Diese vorübergehende Exklusivität hat den Preis sowohl im Vergleich zur Vorwoche als auch zum gleichen Zeitpunkt der vorherigen Saison in die Höhe getrieben.
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