Sensorik des Apfels - Teil 2

Geschmacksschule – Teil 2

Christine Brugger
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Wer kennt es nicht, das Zucker-Säure-Verhältnis? Süße und Säure scheinen – begutachtet man die Häufigkeit der Nennung an Sortenverkostungen generell – die wichtigsten sensorischen Eigenschaften des Apfels zu sein. Auch dem Verbraucher spricht man zu, dass Säure und Süße, oder deren Verhältnis zueinander, die Hauptkriterien beim Einkauf sind.

In der Tat sind es allerdings eher erste Auswahlkriterien bzw. Grundanforderungen. In der Vorauswahl der Sorte spielen Süße und Säure eine entscheidende Rolle beim Verbraucher. Von dort ausgehend aber werden weitere – für den Verbraucher oft unbewusst wahrgenommene – Eigenschaften, wie unterschiedliche Textureigenschaften und Aromen, in die Entscheidungsfindung miteinbezogen. Fakt ist, dass der Verbraucher sich sprachlich im Vergleich zu Süße und Säure eher reduziert über Eigenschaften der Textur und des Aromas ausdrückt. Dies liegt aber nicht etwa in der Wichtigkeit der Attribute, sondern zeigt sich im vorhandenen Sprachvokabular, das in den Bereichen Aroma und Textur noch nicht komplex verwendet wird, weil die Basis der sensorischen Empfindung bei Verbrauchern nicht auf gemeinsamen Referenzen beruht. Wenn ihnen nämlich, wie in unserer Fokusgruppenstudie, bestimmte Attribute der Textur und des Aromas vorgegeben werden, dann äußern sich die Verbraucher auch über ihre Anforderungen in diesem Bereich.
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Kernobst

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Auch im Jahr 2020 gab es in der Steiermark wieder massive Spätfrostereignisse.

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Dr. Martin Brüggenwirth
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