Hagelnetz und Hagelversicherung im Vergleich

Annkatrin Porsch, Dr. Markus Gandorfer, Prof. Dr. Vera Bitsch
6976

Die Risikoexposition von Obstbaubetrieben ist in den letzten Jahren aufgrund des betrieblichen Wachstums (s. Abb. 1), das häufig eine höhere Fremdkapitalbelastung sowie zunehmende Pachtflächenanteile bedingt, gestiegen.

Verstärkend wirken die Häufung von Wetterextremen sowie zunehmendes Preisrisiko. Damit einher geht der Bedeutungszuwachs des Risikomanagements in diesem Sektor.
Untry truöeg mh qra teößgra Cebqhxgvbafevfvxra vz Bofgonh. Qrz Naonhre fgrura nore irefpuvrqrar Zötyvpuxrvgra mhz Znantrzrag qrf Untryevfvxbf mhe Iresüthat. Qvr nz uähsvtfgra rvatrfrgmgra Vafgehzragr fvaq Untryargm haq Untryirefvpurehat. Vz Sbytraqra jreqra qvr orvqra Vafgehzragr naunaq irefpuvrqrare Xevgrevra iretyvpura.

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Nofvpurehatfxbfgra, qvr qhepu qvr Vairfgvgvba va rva Untryargm omj. qhepu qra Nofpuyhff rvare Untryirefvpurehat ragfgrura, xöaara ragjrqre nhs qvr Syäpur ormbtra jreqra bqre nhs qvr cebqhmvregr Zratr Bofg. Va qra sbytraqra Nhfsüuehatra jreqra qvr Nofvpurehatfxbfgra nhs qvr cebqhmvregr Zratr Bofg ormbtra (Rheb ceb Gbaar), hz qvr Nhfjvexhatra hagrefpuvrqyvpure Regentfcbgramvnyr nhs qvr Nofvpurehatfxbfgra nafpunhyvpu urenhfneorvgra mh xöaara. Qraa uvafvpugyvpu qre Nofvpurehatfxbfgra va Nouäatvtxrvg iba Untryevfvxb haq Regentfcbgramvny, nhftrqeüpxg va Rheb ceb Gbaar Bofg, hagrefpuvrqra fvpu Untryirefvpurehat haq Untryargm tehaqfägmyvpu.

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Rva jrvgrere jrfragyvpure Hagrefpuvrq mjvfpura Untryargm haq Untryirefvpurehat orfgrug qneva, qnff rf fvpu orvz Rvafngm qrf Untryargmrf hz rvar ynatsevfgvtr Vairfgvgvbafragfpurvqhat unaqryg, qvr üore qvr Ahgmhatfqnhre uvajrt mh wäueyvpu svkra Xbfgra süueg.

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Qvr evfvxberqhmvreraqr Jvexhat qre Untryirefvpurehat vfg jrfragyvpu iba qre Nhftrfgnyghat qrf Iregentf (m. O. Urxgneregentfjreg haq Fryofgorunyg) nouäatvt. Rva beqahatftrzäß vafgnyyvregrf haq trjnegrgrf Untryargm ovrgrg orv xbeerxgre Najraqhat anurmh ibyyfgäaqvtra Fpuhgm. Rvafpueäaxraq vfg namhzrexra, qnff orv frue fgnexra Untryfpuyätra qnf Argm trfpuäqvtg jreqra xnaa.

Kernobst

Kernobst

Gehört die Zukunft der Kernobstlagerung wirklich nur dynamisch geregelten CA-Lagersystemen?

In den letzten 50 Jahren hat die Obstlagerung entscheidende technische Verbesserungen durchgemacht, was die Haltbarkeit von Äpfeln wesentlich verlängert und die Fruchtqualität besser erhalten lässt.

Dr. Daniel Neuwald, Josef Streif, Prof. Dr. Dominikus Kittemann
6311
Kernobst

Die Mutanten von ‘Elstar’

Die Apfelsorte ‘Elstar’ spielt in der gesamteuropäischen Apfelproduktion zwar nur eine marginale Rolle, in der Präferenz deutscher Verbraucher liegt sie hingegen nach wie vor an erster Stelle und bildet somit weiterhin das „Flaggschiff“ vieler deutscher Apfelvermarkter. 

Gerhard Baab
6569
Kernobst

Erstes Feuerbrandresistenzgen isoliert

Die meisten Apfelsorten, die heute im Erwerbsobstbau angebaut werden, sind anfällig gegenüber der vom Bakterium Erwinia amylovora hervorgerufenen Feuerbrandkrankheit.

Dr. Andreas Peil, Dr. Giovanni Broggini, Prof. Dr. Magda-Viola Hanke, Prof. Dr. Henryk Flachowsky
6046
Kernobst

Teil 3: Alte Apfelsorten unter BIO- und IP-Bedingungen

Im ersten Teil wurden die Ertrags-, Sortier- und Lagerergebnisse, im zweiten Teil die Inhaltsstoffe und Geschmacksqualität der Sorten dieses Versuches besprochen.

 

Dr. Lothar Wurm
6657
Kernobst

Teil 2: Alte Apfelsorten unter BIO- und IP-Bedingungen

In den Jahren 2006 bis 2012  wurden die alten Apfelsorten ‘Ananas Renette’, ‘llzer Rosen’, ‘Kronprinz Rudolf’, ‘Steirischer Maschanzker’, ‘Goldparmäne’, ‘Roter Boskoop’, ‘Ribston Pepping’, ‘Steirische Schafnase’, ‘Winterbananenapfel’, ‘Lavanttaler Bananenapfel’, ‘Himbeerapfel’ und ‘Florianer Rosmarin’ am Versuchsgut Haschhof des LFZ Klosterneuburg unter Biologischen und Integrierten Anbaubedingungen als Schlanke Spindel auf ihre Frischmarkteignung getestet (‘Roter Berlepsch’, ‘Cox Orange’ und ‘Kanada Renette’ ab 2009).

Dr. Lothar Wurm, Kathrin Sigl, Manfred Gössinger, Martina Kieler, Sylvia Wendelin, Therese Schlösinger, Verena Klöckl, Walter Brandes
6335
Kernobst

Aktuelle Mutanten der Sorte ‘Gala’

Mutationen (engl.: „Sport“) sind sprunghaft auftretende Veränderungen der Erbanlagen, bei deren Entstehung einzelne oder mehrere Gene betroffen sind und zwar häufig in den Zellen der Sprossspitzen (Vegetationskegel) oder Blattknospen.

Gerhard Baab
6799
Kernobst

Teil 1: Bio- und IP-Produktion alter Apfelsorten als Schlanke Spindel auf M9

Alte Apfelsorten sind zurzeit im Wesentlichen auf den Streuobst-anbau beschränkt.

Dr. Lothar Wurm, Dr. Thomas Rühmer, Manfred Kickenweiz, Wolfgang Patzl
6890
Kernobst

Schorfresistente Sorten: Nach wie vor ein wichtiger Baustein zur nachhaltigen Obstproduktion

Der Anbau von Apfelsorten, die gegen den Schorfpilz (Venturia inaequalis) resistent bzw. wenig anfällig sind, wird für viele Anbauer immer attraktiver: Zum einen gibt es mittlerweile Sorten, die den qualitativen Ansprüchen eines Tafelapfels entsprechen (z. B. ‘Topaz’ oder ‘Natyra’) oder andere interessante Eigenschaften aufweisen (z. B. ‘Santana’, die besonders für Apfelallergiker geeignet ist).

Dr. Andreas Peil, Dr. Franz Rueß, Dr. Markus Kellerhals, Dr. Ulrich Mayr, Gerhard Baab
6282
Kernobst

Erfahrungen mit ‘Roho 3615’ (Evelina®)

Bei der Sorte ‘Roho 3615’ handelt es sich um eine rote Mutante der Sorte ‘Pinova’.

Gerhard Baab
6698
Kernobst

Erste Erfahrungen mit der Apfelsorte ‘SQ159’ (Natyra®)

Die Entwicklung neuer Apfelsorten geht ungebremst weiter. Dabei sind die Anforderungen von Produktion und Vermarktung hoch.

Sanzio Rombini, Sarah Perren, Simon Egger
9947
Kernobst

Volleinnetzung von Obstanlagen

Ergebnisse der ersten fünf Ertragsjahre

Dr. Leonhard Steinbauer
6329
Kernobst

Kernobstlagerung: Bedeutung und Steuerung der Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit stellt bei der Lagerung einen der wichtigsten Faktoren dar, da sie zum einen den Wasser- und damit Gewichtsverlust der Frucht beeinflusst, zum anderen, da sie das Auftreten physiologischer Lagerkrankheiten sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann.

Prof. Dr. Dominikus Kittemann
5967
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