Wenn wir nicht über uns sprechen, tun es andere!

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
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Die Delegierten der Mitgliedsverbände der Fachgruppe Obstbau haben im Rahmen der letzten Versammlung intensiv über eine Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit für den deutschen Obstbau diskutiert und folgende Feststellungen getroffen:

• In unserer Funktion als Berufsverband können wir den Weg der klassischen generischen Werbung für deutsches Obst nicht gehen.

• Wir haben dringenden Handlungsbedarf in Sachen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit für unseren Berufsstand, für unsere Qualitäten und für unsere Produktionsweisen.

• Wir müssen das allgemeine Vertrauen der Verbraucher und somit auch das Vertrauen der Medien in uns stärken. Vor allem Kinder, Lehrer und Journalisten müssen wieder näher an die Produktion von Lebensmitteln herangeführt werden.

• Hierzu müssen wir alle Möglichkeiten und alle Kanäle wie die klassische Redaktionsarbeit, soziale Medien und das Internet umfänglich nutzen.

• Die Vernetzung innerhalb der sozialen Medien zwischen jedem dort aktiven Obstbaubetrieb ist anzustreben.

Die Delegierten haben sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform zu schaffen, die dauerhaft und professionell der Kommunikation in unserer Sache verpflichtet ist.

Kostenlos oder umsonst sind Aufbau und Etablierung einer solchen Kommunikationsstelle nicht zu leisten. Eine Pflichtumlage oder Beitragserhöhung aus der Verbandsstruktur zur Finanzierung der Kommunikationsarbeit wurde von den Delegierten aber nicht befürwortet. Die Finanzierung muss hingegen freiwillig und einzelbetrieblich aus dem gesamten Berufsstand heraus geleistet werden. Um möglichst jeden Betriebsleiter und jede Betriebsleiterin mit dieser Idee zu erreichen, wurde ein Informationsschreiben erarbeitet. Aus diesem geht hervor, wie wir uns als Berufsstand eine professionelle Kommunikationsarbeit unter Nutzung aller Medien vorstellen. Die Mitgliedsverbände der Fachgruppe Obstbau haben diese Information in den letzten Wochen an ihre Mitglieder versandt und dabei um breite Unterstützung gebeten.

Auch unser Fachmagazin OBSTBAU als Verbandsorgan der deutschen Obstbaubetriebe will mit dieser Ausgabe helfen, dieses Anliegen in die Breite zu tragen. Das erwähnte Informationsschreiben finden Sie als Beilage in dieser Ausgabe.

Es liegt nun an uns als Berufsstand, an jedem Obstbauern und an jedem, der sich dem deutschen Obstbau verbunden und verpflichtet fühlt, sich an der Finanzierung einer nachhaltigen Öffentlichkeitsarbeit für uns, unsere Produktionsweisen und unser Obst zu engagieren.

Bisher fand die Initiative eine sehr positive Resonanz, täglich gehen entsprechende Zahlungen ein. Lassen Sie uns gemeinsam ein Signal setzen und zeigen, wie geschlossen der Deutsche Obstbau agieren kann. Wir bitten um Ihre Unterstützung und bedanken uns herzlich bei allen, die dies bereits getan haben.

Jens Stechmann                            Jörg Disselborg
- Bundesvorsitzender -                 - Geschäftsführer - 

 

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Dialog ist notwendig

Die notwendige gesellschaftliche Debatte zu Klimawandel, Umwelt- und Naturschutz wird leider auf vielen Ebenen unmittelbar und unsachlich mit unserer Obstproduktion verknüpft und stellt die Betriebe vor weitere enorme Herausforderungen.

Jens Stechmann, Joerg Hilbers
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Zum Seminar nach Grünberg?

„Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen.“

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Den Widerspruch aufklären

Im erfolgreichsten Volksbegehren der Geschichte Bayerns „Rettet die Bienen“ forderten Anfang des Jahres innerhalb von zwei Wochen fast 1,8 Millionen Menschen ein Gesetz für mehr Umwelt- und Naturschutz.

Jens Stechmann, Joerg Hilbers
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Drastische Unterschiede

Anfang August ist im Obstbau eine erste Vorabeinschätzung für den Erfolg oder Misserfolg des laufenden Wirtschaftsjahres möglich.

Jens Stechmann, Joerg Hilbers
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Hallo, liebe Obstbäuerinnen und Obstbauern!

Als neuer Geschäftsführer der Bundesfachgruppe Obst grüße ich Sie erstmals herzlich.

Joerg Hilbers
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Für ein starkes Europa

Die Wahl zum EU-Parlament ist auch für den Obstbau von besonderer Bedeutung, nicht nur aufgrund des Brexits und einer noch nicht geklärten Finanzplanung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
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Zukünftige Verfügbarkeit von Insektiziden im deutschen Obstbau

In dieser Ausgabe von OBSTBAU finden Sie einen Sonderdruck, der sich mit der Verfügbarkeit von Insektiziden für den Obstbau in Deutschland auseinandersetzt.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
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Artenvielfalt per Volksbegehren

Der Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ in Bayern zeigt, dass sich Landwirte und Gärtner und der Rest der Bevölkerung noch fremder geworden sind.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
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Alle Kosten im Griff?

Einmal im Monat nehmen auch deutsche Obstbaubetriebe an der Erfassung des Geschäftsklimaindex Gartenbau teil (siehe OBSTBAU Seite 74, Heft 2/2018).

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
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Gedanken zum Jahreswechsel

Ein Jahreswechsel ist auch immer Anlass, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen Blick nach vorne zu werfen.

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Vielfalt schaffen, nutzen und erhalten

„Vielfalt statt Einfalt“, so heißt die neue Reihe, die Sie ab diesem Heft regelmäßig in unserer Fachzeitschrift OBSTBAU lesen können.

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Wer bei Bildung spart, kann sich die Zukunft sparen

„Am Ball bleiben“ bei laufenden Entwicklungen im Bereich der Anbautechnik, der EDV, bei rechtlichen Regelungen und in der Arbeitsorganisation – so muss die Devise lauten.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
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