Wenn wir nicht über uns sprechen, tun es andere!

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
4973

Die Delegierten der Mitgliedsverbände der Fachgruppe Obstbau haben im Rahmen der letzten Versammlung intensiv über eine Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit für den deutschen Obstbau diskutiert und folgende Feststellungen getroffen:

• In unserer Funktion als Berufsverband können wir den Weg der klassischen generischen Werbung für deutsches Obst nicht gehen.

• Wir haben dringenden Handlungsbedarf in Sachen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit für unseren Berufsstand, für unsere Qualitäten und für unsere Produktionsweisen.

• Wir müssen das allgemeine Vertrauen der Verbraucher und somit auch das Vertrauen der Medien in uns stärken. Vor allem Kinder, Lehrer und Journalisten müssen wieder näher an die Produktion von Lebensmitteln herangeführt werden.

• Hierzu müssen wir alle Möglichkeiten und alle Kanäle wie die klassische Redaktionsarbeit, soziale Medien und das Internet umfänglich nutzen.

• Die Vernetzung innerhalb der sozialen Medien zwischen jedem dort aktiven Obstbaubetrieb ist anzustreben.

Die Delegierten haben sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform zu schaffen, die dauerhaft und professionell der Kommunikation in unserer Sache verpflichtet ist.

Kostenlos oder umsonst sind Aufbau und Etablierung einer solchen Kommunikationsstelle nicht zu leisten. Eine Pflichtumlage oder Beitragserhöhung aus der Verbandsstruktur zur Finanzierung der Kommunikationsarbeit wurde von den Delegierten aber nicht befürwortet. Die Finanzierung muss hingegen freiwillig und einzelbetrieblich aus dem gesamten Berufsstand heraus geleistet werden. Um möglichst jeden Betriebsleiter und jede Betriebsleiterin mit dieser Idee zu erreichen, wurde ein Informationsschreiben erarbeitet. Aus diesem geht hervor, wie wir uns als Berufsstand eine professionelle Kommunikationsarbeit unter Nutzung aller Medien vorstellen. Die Mitgliedsverbände der Fachgruppe Obstbau haben diese Information in den letzten Wochen an ihre Mitglieder versandt und dabei um breite Unterstützung gebeten.

Auch unser Fachmagazin OBSTBAU als Verbandsorgan der deutschen Obstbaubetriebe will mit dieser Ausgabe helfen, dieses Anliegen in die Breite zu tragen. Das erwähnte Informationsschreiben finden Sie als Beilage in dieser Ausgabe.

Es liegt nun an uns als Berufsstand, an jedem Obstbauern und an jedem, der sich dem deutschen Obstbau verbunden und verpflichtet fühlt, sich an der Finanzierung einer nachhaltigen Öffentlichkeitsarbeit für uns, unsere Produktionsweisen und unser Obst zu engagieren.

Bisher fand die Initiative eine sehr positive Resonanz, täglich gehen entsprechende Zahlungen ein. Lassen Sie uns gemeinsam ein Signal setzen und zeigen, wie geschlossen der Deutsche Obstbau agieren kann. Wir bitten um Ihre Unterstützung und bedanken uns herzlich bei allen, die dies bereits getan haben.

Jens Stechmann                            Jörg Disselborg
- Bundesvorsitzender -                 - Geschäftsführer - 

 

Editorials

Editorials

Damit die Wahl nicht zum Würfelspiel wird

Ist ein Würfelspiel besser als eine bewusste Wahlentscheidung?

Bleibt uns nichts weiter, als die Würfel so zu nehmen, wie sie fallen?

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
4659
Editorials

Kooperation statt Konfrontation – freiwilliges Engagement nicht bestrafen

Als Produzenten von gesunden und sicheren Nahrungsmitteln leisten Obstbaubetriebe auch einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft und des Landschaftsbildes.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
4847
Editorials

Hochwasserhilfe 2013

Wir alle verfolgen die immer noch dramatischen Bilder des Hochwassergeschehens mit großer Betroffenheit.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
5110
Editorials

Wir halten immer noch nach

Achten Sie einmal auf Ihre Reaktionen, wenn Sie dieses Wort lesen: NACHHALTIGKEIT.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
4887
Editorials

Nationaler Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP) – Wie geht es nun weiter?

Über mehrere Jahre hinweg haben wir uns in zahlreichen Diskussionen und Stellungnahmen in die Ausgestaltung des NAP eingebracht. Am 10. April hat die Bundesregierung ihn nun endgültig verabschiedet.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
5207
Editorials

Wie ist die Lage in Sachen Feuerbrand?

Trotz umfangreicher Forschungsaktivitäten haben wir bis heute keine durchgreifenden Bekämpfungsverfahren, die ohne antibiotikahaltige Mittel auskommen.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
5048
Editorials

Sicherheit, Transparenz, Kontrolle und Qualität oder was hat Pferdefleisch mit dem Obstbau zu tun?

Das Jahr ist noch jung und schon erleben wir einen neuen Skandal um falsch ausgezeichnete Lebensmittel. Wegen des Pferdefleisch-Skandals wurden in Deutschland bereits mehrere Produkte aus dem Handel genommen.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
5108
Editorials

Was erwartet uns in diesem Jahr?

Auf Bundesebene sind bereits alle Weichen in Richtung Bundestagswahl im September gestellt. Nach der Landtagswahl in Niedersachsen stehen in diesem Jahr noch die Wahlen in Bayern und Hessen an. In Niedersachsen kommt es zu einem Regierungswechsel, mit Folgen für die Bundespolitik.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
5101
Editorials

Prosit Neujahr mit alten Themen und neuen Aufgaben

Ein anstrengendes Jahr 2012 liegt hinter uns. Obwohl wir in Gemeinsamkeit mit anderen Verbänden der grünen Branche viel erreichen konnten, erwarten uns in diesem Jahr noch viele nicht abgeschlossene Baustellen.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
5168
Editorials

Neue Versicherungssteuer - geht doch

Für uns völlig unverständlich plant die Bundesregierung die gesetzliche Festschreibung eines Versicherungssteuersatzes für Mehrgefahrenversicherungenvon 19 Prozent des Versicherungsbetrages.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
5229
Editorials

Nachhaltige Produktion von gesundem Obst in Mitteleuropa gefährdet

Anlässlich der 21. Bundesarbeitstagung für Pflanzenschutzberaterin Grünberg

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
5143
Editorials

Fachkräftemangel – ein Problem für den Obstbau?

Finden wir für unsere Betriebe noch genügend qualifiziertes Personal? Welche Ansprüche stellt der Obstbau heute und in Zukunft an Fachkräfte? Droht dem deutschen Obstbau der personelle Notstand? Oder reden wir nur von einem Mangel an günstigen und hochflexiblen Arbeitskräften?

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
5317
Anzeige