„Vielfalt statt Einfalt …“
Teil 1: Die Gallische Feldwespe Polistes dominula

Teil 1: Die Gallische Feldwespe Polistes dominula

Martin Trautmann
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Nistorte: Die einwabigen Kartonnester werden in wärmeren, südlichen Regionen offen an Pflanzenstängeln gefertigt.

Deshalb sind für eine erfolgreiche Brut ungemähte Wegränder und Heckensäume erforderlich. Oftmals erfolgt der Nestbau aber auch an geschützten Orten, wie z. B. in Gebäuden, unter Dächern oder in Hohlräumen. So profitiert die Gallische Feldwespe offensichtlich auch von Nisthilfen für höhlenbrütende Singvögel. Deshalb zeigten Bonituren von Nisthilfen im Sommer 2018 regelmäßig den Befund: Polistes-Volk, intakt (s. Foto o. re.).
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Biodiversität

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Vor zwölf Jahren startete in Sachsen ein sehr spannendes Projekt.

Karin Widera
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Mit seiner orangen Brust und Kehle ist das Rotkehlchen unverwechselbar.

Gerhard Föhr
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Der letzte Teil zur Vielfalt der Marienkäfer zeigt mittelgroße bis sehr kleine Arten.

Martin Trautmann
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Rapsfelder bieten eine riesige Nahrungsquelle für Bienen.

Julia Osterman, Prof. Dr. Robert Paxton
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Der dritte Teil zur Vielfalt der Marienkäfer zeigt weitere, auch seltenere Arten, die im Obstbau häufiger bis gelegentlich anzutreffen sind.

Martin Trautmann
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Wir alle wissen nur zu gut, dass eine perfekte Blüte und eine ordentliche Bestäubung der Startpunkt für eine erfolgreiche Ernte sind.

Dr. Jürgen Lorenz
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Jeder kennt sie – und zählt die Punkte. Manchmal ist das bei der Artbestimmung zielführend – leider nicht immer.

Martin Trautmann
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Lila Kühe? Die gibt es nur in der Werbung. Die Natur ist bei weitem einfallsreicher als die Marketingstrategen.

Martin Trautmann
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Der Winter bietet auch Zeit für Instandhaltungsarbeiten. Liegengebliebene Dinge, weniger dringlich als Kulturführung und Ernte, können erledigt werden.

Martin Trautmann
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Neben den regelmäßig gepflegten Flächen gibt es im Obstbaubetrieb auch Bereiche, die seltener bearbeitet werden.

Martin Trautmann
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Bienen sind für die Bestäubung im Obstbau essenziell.

Lucie m. Baltz, Julia Osterman, Frances Benton, Dr. Panagiotis Thodorou, Jana Mrozek, Prof. Dr. Robert Paxton
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In der Region Bodensee läuft seit dem Frühjahr 2018 eine Erhebung zu höhlenbrütenden Singvögeln.

Martin Trautmann
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