Biodiversität fördern – praktisch umgesetzt im Obstbau

Dr. Hannah Jaenicke, Dr. Jürgen Lorenz
1649
Gerade durch ihre Bewirtschaftung stellen Obstanlagen während der Kulturdauer einen reich strukturierten und vielfältigen Lebensraum dar. Viele Tiere und Pflanzen benötigen genau diese von Menschenhand geschaffenen Strukturen als Nische. Sie sind an die Pflege angepasst und deshalb in der Lage, diese Lebensräume einzunehmen und als Lebensraum zu nutzen. Teilweise können sie sogar nur in der Struktur überleben, weil die Pflege der Flächen die von ihnen benötigten Lebensräume schafft. Sei es das konkurrenzschwache Frühjahrswildkraut im offengehaltenen Baumstreifen, oder ein seltener Hahnenfuß, der feuchte, leicht verdichtete Bodenstellen im Schattenbereich benötigt. Deutlich prägnanter sind natürlich die Libellenarten, die zwingend an Wasserstrukturen, wie sie ein Beregnungsteich bietet, für die Larvenentwicklung angewiesen sind. Oder die Gruppe der Brutvögel, die in der Obstanlage große Mengen an Nahrung vorfindet. Genauer hinschauen lohnt auch hier. Denn nur was wir kennen, können wir fördern oder schützen.
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Biodiversität

Biodiversität

„Vielfalt statt Einfalt …“ Teil 25a: Malven in Obst- und Rebanlagen – und ihre Besucher

„Zart besaitet, bist Du Holde“, so beginnt ein Reim von Christine Wolny zur Malve.

Martin Trautmann
1956
Biodiversität

„Vielfalt statt Einfalt …“ Teil 24: Der Ampfer…

Nun, neben all den negativen Seiten, die dem Ampfer zugeschrieben werden, wurde er auch als Futter-, Nahrungs- und Heilmittel verwendet – in früheren Zeiten, versteht sich.

Martin Trautmann
1887
Biodiversität

Förderung von Wildbestäubern am Rande von Obstanlagen

Die Ökologin Dr. Vivien von Königslöw hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit auf 20 Obstbaubetrieben am Bodensee untersucht, wie Wildbienen und Schwebfliegen um Obstanlagen herum gefördert werden können.

Antonia Kitt
1908
Biodiversität

„Vielfalt statt Einfalt …“ Teil 23: die Rote Heckenkirsche

Alles klar, das ist jetzt nichts wirklich Neues. Bei Erstellung der Fotos zu diesem Artikel über die Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum, Geißblattgewächs) zeigte sich die Sinnhaftigkeit dieser Feststellung allerdings nur all zu deutlich.

Martin Trautmann
1874
Biodiversität

„Vielfalt statt Einfalt …“ Teil 22: „Im Kampf gegen den Giersch zeigt sich die Vergeblichkeit des menschlichen Tuns“, (S. Wiborg, 2005)

Zumeist blankes Entsetzen spiegeln die Augen der Haus- und Kleingärtner*innen der Republik, wenn die Rede auf den Giersch kommt.

Martin Trautmann
2077
Biodiversität

Biodiversität auf Beerenobst- und Ackerflächen

Die neue europäische Gemeinsame AgrarPolitik (GAP) ab dem Jahr 2023 wirft ihre Schatten voraus.

Lisa Klophaus
1911
Biodiversität

Extrem seltene Laufkäferart breitet sich im Obstbau aus!

Erstnachweis von Notiophilus quadripunctatus im linksrheinischen Bornheim bei Bonn

Eva Zimmermann, Katharina Mertsch, Andreè Hamm
1882
Biodiversität

Warum Blühstreifen und Nisthilfen den Insekten wirklich helfen

Vor zwölf Jahren startete in Sachsen ein sehr spannendes Projekt.

Karin Widera
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Biodiversität

Das Rotkehlchen

Mit seiner orangen Brust und Kehle ist das Rotkehlchen unverwechselbar.

Gerhard Föhr
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Biodiversität

„Vielfalt statt Einfalt …“ Teil 21d: Marienkäfer – vom Allrounder bis zum Nahrungsspezialisten ist alles dabei

Der letzte Teil zur Vielfalt der Marienkäfer zeigt mittelgroße bis sehr kleine Arten.

Martin Trautmann
1732
Biodiversität

Bestäubung von Obstanlagen

Rapsfelder bieten eine riesige Nahrungsquelle für Bienen.

Julia Osterman, Prof. Dr. Robert Paxton
1774
Biodiversität

„Vielfalt statt Einfalt …“ Teil 21c: Marienkäfer – weitere Vertreter der Coccinellinae, darunter zwei echte Veganer

Der dritte Teil zur Vielfalt der Marienkäfer zeigt weitere, auch seltenere Arten, die im Obstbau häufiger bis gelegentlich anzutreffen sind.

Martin Trautmann
1923
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