2007 – ein gutes Jahr für Botrytis im norddeutschen Erdbeeranbau

Alfred-Peter Entrop, Prof. Dr. Roland W. S. Weber
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Fruchtfäulen in Erdbeeren können durch eine Reihe verschiedener Pilze verursacht werden.

Der in Deutschland wichtigste Erreger ist Botrytis cinerea, gefolgt von Colletotrichum-Arten sowie Gnomonia comari. Der Rhizomfäule-Erreger Phytophthora cactorum kann ebenfalls eine Form der Fruchtfäule verursachen, die Lederfäule, welche jedoch in unseren Erfahrungen von untergeordneter Bedeutung ist. Zumindest auf den ersten Blick ähneln sich gerade die Anfangsstadien der verschiedenen Fruchtfäulen, so dass eine präzise Identifizierung ihres Primärerregers schwierig sein kann. Dies gilt besonders, wenn Fruchtproben nicht sofort analysiert werden können, sondern verschickt werden müssen und im Transit durch Sekundärfäulen wie Rhizopus oder Mucor überwuchert werden. Eine zusätzliche Unsicherheit in der Diagnose von Botrytis cinerea ist der Umstand, dass dieser Pilz nicht nur Primärerreger ist, sondern z. B. in Gnomonia comariinfizierten Früchten auch als Sekundärfäule in Erscheinung tritt. Seit einigen Jahren ist die Suche nach der Ursache eines im norddeutschen Raum (Langförden und Stader Geest) immer wieder auftretenden Schadbildes (s. Foto 1) mit einer solchen Unsicherheit behaftet gewesen. Im Jahr 2007 wurde dieses Problem am OVB Jork untersucht. Die Arbeit wurde dabei sicherlich durch die für Fruchtfäulepilze äußerst vorteilhafte Witterung begünstigt.
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Beerenobst

Beerenobst

Die Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea Pers.)

Die durch den Grauschimmel verursachten Ernteausfälle können in starken Befallsjahren bis zu 70% betragen. Die Botrytisbekämpfung steht daher an erster Stelle beim Pflanzenschutz der Erdbeerkulturen.

Ralf Jung
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Beerenobst

Seit 100 Jahren: Amerikanischer Stachelbeermehltau in Baden

Der Amerikanische Stachelbeermehltau (Sphaerotheca mors-uvae) ist eine der dominierenden Krankheiten des Beerenobstes.

Peter Galli
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Beerenobst

Einfluss der Pflanzlochgröße bei Heidelbeeren

Heidelbeeren haben sehr spezifische Bodenansprüche. Als geeignete Standorte gelten Moorböden, Heidestandorte oder Kiefernwälder (Podsole, entwässerte Gleye) ohne direkte intensive landwirtschaftliche Vornutzung.

Dr. Rudolf Faby
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Beerenobst

Verfrühen von Himbeer-Long Canes – ein Überblick

Insbesondere in den frühen Anbaugebieten haben in diesem Jahr einige Betriebe Himbeeren verfrüht, in dem sie getopfte Himbeerruten (sog. „Long Canes“) im Folienhaus oder sogar im Gewächshaus kultiviert haben.

Dr. Annette Urbanietz
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Beerenobst

Vergleich von Substraten und Abdeckmaterialien in Heidelbeeren

Die Kulturheidelbeere (Vaccinium corymbosum) ist eine Moorbeetpflanze.

Dr. Rudolf Faby
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Beerenobst

Zur Biologie von Fusarium avenaceum als Erreger der Himbeerrutenkrankheit

Seit einigen Jahren wird in Deutschland eine starke Zunahme pilzlicher Infektionen an Himbeerruten beobachtet.

Alfred-Peter Entrop, Julia-Kristin Plate, Prof. Dr. Roland W. S. Weber
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Beerenobst

Schwarze Alternativen: Aktuelles zu Brombeersorten

In den letzten Jahren hat das Interesse an der Brombeerkultur in Deutschland aus verschiedenen Gründen zugenommen.

Gunhild Muster
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Himbeeranbau: Teil3 - Einjähriger Himbeeranbau mit ‘Tulameen’

Tulameen’ ist nach wie vor die beste Himbeersorte, sowohl was den Geschmack als auch was ihre Eignung für die Vermarktung über den Großhandel betrifft.

Susanne Früh
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Beerenobst

Von der langwierigen Kunst, Erdbeeren zu mehr Aroma zu verhelfen

Die Versorgung mit Obst und Gemüse rund ums Jahr ist heutzutage dank moderner Sorten, Anbau-, Ernte-, Lager- und Verarbeitungstechnik selbstverständlich.

Detlef Ulrich, Günter Staudt, Klaus Olbricht
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Himbeeranbau: Teil2 - Rutenmanagement – Strategie gegen Rutenkrankheiten!

Die Himbeersorte ‘Tulameen’, eine der qualitativ hochwertigsten Sorten, ist bekannt dafür, dass bei normaler Anbauweise die meisten Neuanlagen oft schon ab dem zweiten oder dritten Erntejahr keine ausreichenden Jungtriebe mehr bilden.

Susanne Früh
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Thermische Unkraut- und Ausläuferregulierung in Erdbeeren: Möglichkeiten und Grenzen

Im Jahre 2005 lief die Zulassung für das Präparat Basta aus.

Alfred-Peter Entrop, Jens-Peter Ralfs
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Die Johannisbeergallmilbe – ein schwer bekämpfbarer Schädling

Auffällig große, runde Knospen an den Trieben von Schwarzen Johannisbeeren lassen auf Befall durch die Johannisbeergallmilbe Cecidophyopsis ribis (Westwood 1869) schließen.

Paul Epp
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