Fusarium und die Himbeerrutenkrankheit

Alfred-Peter Entrop, Prof. Dr. Roland W. S. Weber
6458

Der Name „Himbeerrutenkrankheit“ ist ein Sammelbegriff für pilzliche Infektionen, die an Himbeerruten gegen Ende ihres ersten Wachstumsjahres oder im zweiten (fruchttragenden) Jahr als Nekrosen sichtbar werden.

Es kommt zum raschen Absterben des befallenen Gewebes. Infektionen beginnen oft an der Blattachsel bzw. der anliegenden Knospe im bodennahen Bereich der Rute. Je nach Erreger bleibt die Nekrose oberflächlich oder dringt tiefer in die Region der Leitbahnen oder gar ins Rutenmark ein. Unter solchen Bedingungen können schwere Ernteverluste auftreten, da Knospen in den befallenen Rutenregionen im Folgejahr nur noch schwach oder gar nicht mehr austreiben. Obgleich einige Erreger in der Lage sind, intakte Ruten zu befallen, treten schwere Fälle der Himbeerrutenkrankheit meistens dann auf, wenn Wunden als Eintrittsportal vorhanden sind. Diese können durch Fraßschäden pathogener Insekten, vor allem Larven der Himbeerrutengallmücke (Resseliella theobaldi), verursacht werden (s. Foto 1). Die Schutzfunktion der Rinde kann aber auch durch natürliche Rissbildung bereits im ersten Jahr gebrochen werden. In der Literatur werden als wichtigste Schadpilze der Himbeerrutenkrankheit genannt:
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Beerenobst

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Himbeeranbau: Teil1 - Neuanlagen mit Grünpflanzen

Eine der wichtigsten Vorraussetzungen für einen erfolgreichen Obstanbau ist gute Qualität des Pflanzmaterials.

Susanne Früh
6171
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2007 – ein gutes Jahr für Botrytis im norddeutschen Erdbeeranbau

Fruchtfäulen in Erdbeeren können durch eine Reihe verschiedener Pilze verursacht werden.

Alfred-Peter Entrop, Prof. Dr. Roland W. S. Weber
6581
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Erdbeersortenzüchtung – Objektivität und Zufall

Die wichtigsten Entscheidungen bei der Züchtung von Pflanzen müssen zu einem Zeitpunkt getroffen werden, zu dem noch keine empirischen Daten über Sämlingspflanzen zur Verfügung stehen.

Klaus Olbricht
6374
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Heidelbeerlagerung in selbst regulierenden Folienbeuteln

Während sich bei Süßkirschen die CA-Lagerung mit erhöhter CO2-Atmosphäre bereits in der Praxis durchgesetzt hat, werden Heidelbeeren bisher nur von wenigen Erzeugern längerfristig gelagert.

Dr. Dirk Köpcke
6261
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Weichhautmilbe in Erdbeeren

Nach wie vor ist die Erdbeermilbe (Tarsonemus pallidus fragariae), auch bekannt als Erdbeerweichhautmilbe, ein bedeutender Schädling in der Erdbeerkultur. Erhebliche Ernteverluste können bei starkem Befall die Folge sein.

Stephan Monien
7308
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Erdbeeren: Optimierte Bekämpfung der Weichhautmilbe

Aus den bisher durchgeführten Versuchen zur Bekämpfung der Weichhautmilbe (Tarsonemus pallidus fragariae) in Erdbeeren ist wiederholt zu erkennen, dass Vertimec in Mischung mit dem Spreiter Break Thru im Vergleich zu anderen Präparaten die beste Wirkung hat.

Karsten Behrend, Tilman Keller
7902
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Fusarium und die Himbeerrutenkrankheit

Der Name „Himbeerrutenkrankheit“ ist ein Sammelbegriff für pilzliche Infektionen, die an Himbeerruten gegen Ende ihres ersten Wachstumsjahres oder im zweiten (fruchttragenden) Jahr als Nekrosen sichtbar werden.

Alfred-Peter Entrop, Prof. Dr. Roland W. S. Weber
6458
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Triebwelke bei Heidelbeeren – Ein Problem nur in der Steiermark?

Bis zum Ende der 90er Jahre war in der Steiermark die Heidelbeere eine klassische Bio-Obstart, bei der Fungizidbehandlungen nur sporadisch notwendig waren.

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6957
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Brombeerstauche: Regionales Problem oder Gefahr für den Brombeeranbau?

Seit drei Jahren wird an der Mosel (Region Trier) in Ertragsanlagen zunächst vereinzelt, in den Jahren 2005 und 2006 zunehmend, ein Absterben von Brombeerpflanzen, vorwiegend der Sorte ‘Loch Ness’, beobachtet.

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Der Schnitt von Kulturheidelbeeren Teil2: Einfluss auf Ertrag, Fruchtgröße und Pflückleistung

Bei den meisten Obstarten besteht zwischen Ertrag und Fruchtgröße ein negativer Zusammenhang.

Anette Bier-Kamotzke, Prof. Dr. Werner Dierend
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Der Schnitt von Kulturheidelbeeren Teil1: Einfluss auf Ertrag, Fruchtgröße und Pflückleistung

Der Schnitt von Kulturheidelbeeren wird in den Obstbaubetrieben sehr unterschiedlich gehandhabt

Anette Bier-Kamotzke, Prof. Dr. Werner Dierend
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Krümelfrüchtigkeit bei Himbeere: Spielt die Temperatur eine Rolle?

Krümelfrüchtigkeit bei Himbeeren ist weltweit schon lange bekannt. Seit dem Jahr 1990 werden Krümelfrüchte auch bei der Himbeere in Süddeutschland beobachtet.

Gunhild Muster
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