Der geschützte Anbau von Erdbeeren liegt in Deutschland weiter im Trend. Schon etwa 10 % der gesamten Anbaufläche von ca. 15.000 ha werden mittlerweile im Wandertunnel im Boden oder gar im Substrat kultiviert.
Das Hauptziel des kostenintensiven Anbaus ist in Süddeutschland eine noch frühere Ernte im Vergleich zu anderen Verfrühungsmaßnahmen mit Vlies und Lochfolie im Freiland. Die nahezu witterungsunabhängigen Kulturmaßnahmen und die Ernte im Tunnel sind große Vorteile. Die sehr hohen Investitionskosten von 50.000 EUR/ha (je nach Bauart auch weit darüber hinaus) müssen durch entsprechend höhere Verkaufspreise kompensiert werden, um wirtschaftlich arbeiten zu können.
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Die wichtigsten Entscheidungen bei der Züchtung von Pflanzen müssen zu einem Zeitpunkt getroffen werden, zu dem noch keine empirischen Daten über Sämlingspflanzen zur Verfügung stehen.
Während sich bei Süßkirschen die CA-Lagerung mit erhöhter CO2-Atmosphäre bereits in der Praxis durchgesetzt hat, werden Heidelbeeren bisher nur von wenigen Erzeugern längerfristig gelagert.
Nach wie vor ist die Erdbeermilbe (Tarsonemus pallidus fragariae), auch bekannt als Erdbeerweichhautmilbe, ein bedeutender Schädling in der Erdbeerkultur. Erhebliche Ernteverluste können bei starkem Befall die Folge sein.
Aus den bisher durchgeführten Versuchen zur Bekämpfung der Weichhautmilbe (Tarsonemus pallidus fragariae) in Erdbeeren ist wiederholt zu erkennen, dass Vertimec in Mischung mit dem Spreiter Break Thru im Vergleich zu anderen Präparaten die beste Wirkung hat.
Der Name „Himbeerrutenkrankheit“ ist ein Sammelbegriff für pilzliche Infektionen, die an Himbeerruten gegen Ende ihres ersten Wachstumsjahres oder im zweiten (fruchttragenden) Jahr als Nekrosen sichtbar werden.
Bis zum Ende der 90er Jahre war in der Steiermark die Heidelbeere eine klassische Bio-Obstart, bei der Fungizidbehandlungen nur sporadisch notwendig waren.
Seit drei Jahren wird an der Mosel (Region Trier) in Ertragsanlagen zunächst vereinzelt, in den Jahren 2005 und 2006 zunehmend, ein Absterben von Brombeerpflanzen, vorwiegend der Sorte ‘Loch Ness’, beobachtet.
Krümelfrüchtigkeit bei Himbeeren ist weltweit schon lange bekannt. Seit dem Jahr 1990 werden Krümelfrüchte auch bei der Himbeere in Süddeutschland beobachtet.